Von der Residenz Dresden aus fuhr der sächsische Hofstaat auf prachtvollen Gondeln elbaufwärts nach Pillnitz. August der Starke veranlasste ab 1720 die Neugestaltung des Pillnitzer Schlossgeländes und durch seinen Baumeister Mattäus Daniel Pöppelmann die Errichtung der Gebäude. In Ergänzung zum Wasserpalais, einem großartigen Chinoiseriebau mit der mächtigen Freitreppe zur Elbe, zum Neuen Palais und zum Bergpalais, die ein architektonisch einmaliges harmonisches Ensemble bilden, entstanden später die geräumige Orangerie, der Englische und der Chinesische Pavillion.