Er ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude Dresdens – . Iccander nannte es im 17. Jh. eines der sieben Wunder Dresdens.

1568, als der Kurfürst die Jagd nach Altendresden (heute Neustadt) verlegte, wurde mit dem Bau des Schlosses begonnen, 1617 war es vollendet, diente aber hauptsächlich zur Aufbewahrung von Jagdgerät und gefangenen Tieren. Im 19. Jh. wurde es erst als Kaserne genutzt, dann teilweise abgerissen.

Dass der schönste Teil, der Westflügel mit Renaissancegiebel, stehen blieb, ist dem Volkskundler Prof. Seyffert zu danken. Er zog 1913 mit seinen Sammlungen hier ein und eröffnete das erste deutsche Volkskunstmuseum.

Jägerhof Dresden
Jägerhof Dresden