Der Dresdnerwolf


Schwierige Lebenssituationen mit Selbsthilfe meistern?

Eine städtische Broschüre weist den Weg zu bestehenden GruppenDie Landeshauptstadt Dresden hat ihre Broschüre „Selbsthilfe – Wegweiser zu gesundheitlichen und sozialen Gruppen“ neu aufgelegt. Ab morgen liegt sie in den Bürgerbüros, Ortsämtern, Rathäusern und örtlichen Verwaltungsstellen kostenlos aus. Auch bei KISS, der Dresdner Kontakt- und Informa-tionsstelle für Selbsthilfegruppen, Ehrlichstraße 3, erreichbar unter Telefon 2 06 19 85, wird sie an-geboten. Zusätzlich können an Selbsthilfe Interessierte die Informationen im Internet unter www.dresden.de/selbsthilfe abrufen. Die 64-seitige Publikation im DIN-A5-Format erscheint bereits in 4. aktualisierter Auflage und wurde in 6000 Stück hergestellt.In Selbsthilfegruppen schließen sich auf freiwilliger und gleichberechtigter Basis Menschen mit kör-perlichen, seelischen oder sozialen Problemen zusammen. Auch Angehörige treffen sich. Mit Diabe-tes, Asthma oder Behinderung leben, Depressionen, Ess-Störungen oder Abhängigkeiten überwinden, Verlust und Trauer verarbeiten, mit Arbeitslosigkeit, Erziehungssorgen oder einem Pfle-gefall in der Familie zurechtkommen – Selbsthilfe kann ein Weg sein, der neben ärztlicher Betreuung und professioneller Beratung zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation führt. In der Gruppe fin-den die Betroffenen Kontakt und Austausch, Verständnis und Information, Ausgleich und Energie, vor allem aber Wege aus der Isolation.Dresdnerinnen und Dresdner, die Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe suchen, finden mit dem städti-schen Wegweiser leichter zum Ziel. Rund 140 Gruppen stellen sich darin übersichtlich nach Themen geordnet vor. Insgesamt sind in Dresden etwa 220 Selbsthilfegruppen mit mehreren Tausend Mit-gliedern aktiv. Starthilfe für Neugründungen sowie Überblicksinformationen geben auch die Mitarbei-terinnen von KISS beim Dresdner Sozialamt.

Januar 1st, 1970
Kategorie: Neuigkeiten

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