Der Dresdnerwolf


Broschüre hilft Jugendlichen bei Arbeits- und Ausbildungslosigkeit

Städtischer Ratgeber bietet Kontakte für den BerufseinstiegOhne Schulabschluss? Kein Ausbildungsplatz? Abgebrochene Lehre? Arbeitslos nach der Be-rufsausbildung? Überbrückungszeit bis zum Studium? Wie Jugendliche in diesen Situationen ihre be-ruflichen Chancen verbessern können und wo sie in Dresden Unterstützung finden, darüber informiert jetzt die neu aufgelegte städtische Broschüre mit dem Titel „Du findest deinen Weg! Rat-geber für arbeits- und ausbildungslose Jugendliche“. Sie wird ab morgen (10. Dezember) kostenlos in allen Dresdner Bürgerbüros, Ortsämtern, Rathäusern und örtlichen Verwaltungsstellen angeboten. Zusätzlich ist sie in der Agentur für Arbeit und in der ARGE Dresden, Budapester Straße 30, erhält-lich.Auch die Beratungsstelle „Lehrlauf” des Jugendamtes, Marienstraße 20, 7. Etage, hält Exemplare bereit. Zu den Öffnungszeiten – montags von 13 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr und mittwochs von 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr – kann man sich dort individuell zu Fragen der Laufbahn beraten lassen. Eine Anmeldung ist unter Telefon 4 81 00 33 erbeten. Internet-Informationen hält die Beratungsstelle unter www.dresden.de/lehrlauf bereit.Die Broschüre „Du findest deinen Weg!“ greift die wichtigsten Themen beim schwierigen Übergang von der Schule zum Beruf auf: Schulfrust und Schulabbruch, Nachholen von Schulabschlüssen, Be-rufsorientierung und Bewerbung, Berufsvorbereitung und Berufsausbildung, Freiwilligendienste und Praktika, Arbeitslosigkeit und Stellensuche, finanzielle Leistungen und Hilfe in besonderen Lebensla-gen. Dabei zeigt das 40-seitige A5-Heft eine Fülle von Möglichkeiten, wie die Probleme angepackt werden können und nennt zahlreiche weiterführende Kontakte.So erfährt der Leser etwa, wo man Schulabschlüsse nachholen kann, wie Unentschlossene ihre be-ruflichen Neigungen ausprobieren können, wo es Informationen über neue Berufe gibt oder wie sich die Wartezeit bis zum Ausbildungs- oder Studienbeginn nutzen lässt, um seine beruflichen Einsatz-möglichkeiten zu erweitern. Auch denen, die eine begonnene Ausbildung abgebrochen haben, nach Abschluss einer Lehre arbeitslos wurden oder sich beruflich neu orientieren möchten, werden nützli-che Informationen und Beratungsangebote gegeben.Die von Jugendamt und städtischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam veröffentlichte Pub-likation erscheint bereits in fünfter aktualisierter Auflage und wurde in 15 000 Exemplaren hergestellt. Sie ist auch im Internet unter www.dresden.de/wegweiser (Anliegen: Jugendberufshilfe) abrufbar. Die Stadt als Herausgeberin wurde von der Agentur für Arbeit und der ARGE Dresden unterstützt.Im Oktober 2009 waren in Dresden 3 938 Jugendliche unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Das ent-spricht 13,1 Prozent an der Gesamt-Arbeitslosenzahl in der sächsischen Landeshauptstadt. Die Chancen arbeitsloser Jugendlicher auf einen Einstieg in das Berufsleben zu fördern, ist das Ziel der örtlichen Jugendberufshilfe, die als Querschnittsaufgabe von Jugendhilfe, Bundesagentur für Arbeit, ARGE, Kammern, Ämtern und Verbänden getragen wird.

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Januar 1st, 1970
Kategorie: Neuigkeiten

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