Moritz-Monument

Das älteste Denkmal Dresdens – es steht unterhalb der Brühlschen Terrasse, es erinnert an Kurfürst Moritz von Sachsen, der 1553 in der Schlacht von Sievershausen getötet wurde.

Landhaus

Sein Name leitet sich von den Landständen ab, deren erstes Verwaltungsgebäude es war. Heute ist es das einzige historische Haus in der Wilsdruffer Straße, 1770 bis 1776 im Stil des Frühklassizismus gebaut. Hier stellt das Stadtmuseum Dresden aus.

Kulturpalast

Ein Imponierbau aus den 1960erJahren. 103 m lang, 74 m breit, bietet er viel Raum für Kongresse, Bälle und andere Veranstaltungen. Der Festsaal für 2800 Personen ist Spielstätte der Dresdner Philharmoniker. Auch die Freunde des Dixieland jazz treffen sich hier alljährlich.

Japanisches Palais

Das Wort von den vielen Köchen, die den Brei verderben, trifft auf Architekten offenbar nicht immer zu. Denn hier hatten fünf ihre Hände im Spiel: de Bodt, Longuelune Knöffel, Semper, am nachhaltigste Pöppelmann, der 1727 bis 1737 das ursprünglich Holländische Palais umbaute, erweiterte und mit Chinoiserien in ein Japanisches Palais verwandelte. Es sollte die Porzellansammlung Augusts des Starken aufnehmen. Durch den Tod des Königs wurde das Vorhaben nicht beendet, erkennbar ist es an den fernöstlich geschweiften Dächern und dem Giebelrelief am Mittelbau: Chinesen huldigen Saxonia. Heute ist hier das Museum für Völkerkunde. Ein Denkmal für König Friedrich August 1. steht vor dem Palais.

Jägerhof

Er ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude Dresdens – . Iccander nannte es im 17. Jh. eines der sieben Wunder Dresdens.

1568, als der Kurfürst die Jagd nach Altendresden (heute Neustadt) verlegte, wurde mit dem Bau des Schlosses begonnen, 1617 war es vollendet, diente aber hauptsächlich zur Aufbewahrung von Jagdgerät und gefangenen Tieren. Im 19. Jh. wurde es erst als Kaserne genutzt, dann teilweise abgerissen.

Dass der schönste Teil, der Westflügel mit Renaissancegiebel, stehen blieb, ist dem Volkskundler Prof. Seyffert zu danken. Er zog 1913 mit seinen Sammlungen hier ein und eröffnete das erste deutsche Volkskunstmuseum.

Jägerhof Dresden
Jägerhof Dresden

Gläserne Fabrik

Dresdens jüngste Sehenswürdigkeit: Mitten in der Stadt montiert der VW-Konzern Luxusautos. Dabei kann man zuschauen. Fahrsimulatoren, Kino, Restaurant, Cafe und Galerie und ein 40 m hoher Schauturm für fertige Autos gehören dazu. Die Anlieferung der Teile erfolgt durch eine Güterstraßenbahn, die CarGoTram, über die Wilsdruffer Straße.

Gewandhaus

Nördlich des neuen Rathauses, nicht weit vom Altmarkt, steht es inmitten von Neubauten. Der barock-klassizistische Bau beherbergt ein Hotel. Sehenswert das Atrium mit seinen Balkons. Der Brunnen an der Rückseite ist nach den Brüdern Dinglinger benannt, den berühmten Goldschmieden, die für August II. jene einzigartigen Geschmeide schufen, die im Grünen Gewölbe zu sehen sind.

Elb-Schlösser

Zwischen Neustadt und Loschwitz stehen sie oberhalb des Elb Bogens im dichten Grün ihrer Gärten: Schloss Albrechtsberg, das Lingner Schloss und Schloss Eckberg.
Schloss Albrechtsberg, so benannt nach dem Prinzen Albrecht von Preußen, der den Besitz 1850 erwarb, erinnert mit den Seitentürmen an eine prächtige römische Villa. Zu der kostbaren Innenausstattung gehört auch ein Türkisches Bad. Jetzt befindet sich im Schloss eine Jugendkunstschule. Der Elb Hang, terrassenförmig auf 54 m ansteigend, wurde in die Architektur einbezogen. Für den Weinbergwächter war das Belvedere bestimmt, ein Rundtempel.
Das Lingner Schloss mit der Säulenhalle entstand zur gleichen Zeit für Baron von Stockhausen, den Kammerherrn Prinz Albrechts. Später kaufte Karl August Lingner, der Begründer des Hygiene-Museums, die Villa Stockhausen. Im Schloss wird ein Gründerzentrum für Biowissenschaften eingerichtet. Einen herrlichen Blick auf Dresden bietet die Weinterrasse. Das auf einem Hangsporn gelegene Schloss Eckberg ließ sich der Dresdner Großkaufmann Souchay zwischen 1859 und 1861 bauen. Es ist mit seiner eigenwilligen Gliederung, Tudorstil und vielen malerischen Details ein typisches Bauwerk der Dresdner Spätromantik (heute Hotel). Einen Bummel in dem schönen, weitläufigen Park sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Coselpalais

Das 1762 für den Grafen Cosel erbaute prächtige Palais wurde am 13. Februar 1945 völlig zerstört, nur Reste der Flügelbauten blieben übrig. Jetzt wurde der sechsgeschossige Bau originalgetreu wieder hergestellt.

Blockhaus

Dresden Blockhaus

Nach der Altstädter gebaute Neustädter Wache, meist Blockhaus genannt, beherbergte ursprünglich die Brückenwache. Sehr barock, ist sie ein würdiger Hintergrund für den Goldenen Reiter.

Hier mal ein paar Beispielbilder von “Blockhäuser” bauunternehmen.com/content/blockhaus-als-traumhaus