Schöne Urlaubsziele für die Dresdner

Dresden ist an sich eine schöne Stadt zum Wohnen und auch zum Urlaub machen. Hier gibt es unzählige Museen wie zum Beispiel den Zwinger, die man besuchen kann. Auch kulturell ist hier allerhand los. Und die „Weiße Flotte“ sorgt mit ihren Raddampfern dafür, dass man im Sommerhalbjahr wunderschöne Ausflüge auf der Elbe machen kann. Doch als Student der TU oder als Mitarbeiter eines Unternehmens aus „Silicon Saxony“ möchte man der Stadtluft auch gern einmal entfliehen.

Da bietet sich die Tschechei förmlich an, weil sie direkt vor der Nase liegt. Vor allem die Wanderer und die Schneefreunde sind dort sehr willkommen. Und wenn man eine gute Unterkunft sucht, dann sind die Falkensteiner Hotels eine gute Adresse, egal ob man einen Kurzurlaub oder einen längeren Urlaub machen möchte. Wegen der kurzen Anfahrtszeiten
zu den beliebten Ferienregionen lohnt sich hier auf jeden Fall auch ein verlängertes Wochenende. Von allen Ecken der Stadt ist man fix auf der endlich fertig gestellten Autobahn A17, die bis nach Prag führt.

Wer sich Wellness pur gönnen möchte, der ist in Marienbad willkommen. Die Stadt gilt schon seit ewigen Zeiten als Kurzentrum. Das weiß jeder, der in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist, denn das war so ziemlich der einzige in der Nähe gelegene Ort im Ausland, in dem man sich eine private Kur gönnen konnte, ohne dafür erst großartig ein Visum
beantragen zu müssen. Heute kann man sich den Kuraufenthalt auch in guten Hotels buchen, die hochmoderne Spa-Bereiche haben und wo fachkundige Masseure und Fitnesstrainer den Gästen zu mehr Wohlbefinden verhelfen.

Sucht man eine repräsentative Adresse für geschäftliche Treffen, dann sind die Falkensteiner Hotels ebenfalls zu empfehlen. Sie bieten Sternekomfort und stellen ihren Businessgästen jede Menge Equipment zur Verfügung. Die Palette reicht vom hauseigenen Internetzugang in den Zimmern bis hin zur Ausstattung der Tagungsräume mit Sound- und Videotechnik.

Die berühmte Dresdner Semperoper

Zu den wohl bekanntesten Opernhäusern in Dresden gehört die weltweit bekannt Semperoper, welches das Opern-Haus von der Sächsischen Staats-Oper ist und welches vor allem als höfische aber auch als Staats-Oper von Sachsen eine lange Historie hat.

Die Semperoper wurde bereits am 13.April 1841 eröffnet und es handelt sich um einen Rundbau mit italienischen Formen die an die Frührenaissance erinnern. Vor allem die Fassade ist einmalig und prunkvoll, denn sie ist bogenförmig gestaltet mit vielen größeren Rundbogenfenstern und Säulen.

Die dritte Etage wurde im Vergleich zu den beiden ersten Etagen zurückgesetzt und etwas schlichter gestaltet. Insbesondere nachts wird die Fassade beleuchtet und biete ein beeindruckendes Bild ab.
Aber auch die Innenausstattung ist sehr beeindruckend. Die Treppen und das Foyer sind sehr opulent und mit vielen Details gestaltet. Der Zuschauerraum überzeugt mit einer festlichen Stimmung und der riesige riesige Kronleuchter im Inneren ist einfach einmalig.  Die Oper erlebte im Laufe der Geschichte einige schlimme Schicksalsschläge, am schlimmsten war wohl, dass sie am 13.02 im Jahr 1945 durch Luftangriffe auf Dresden größtenteils zerstört wurde.  Erst am 24. Juni 1977 wurde der Grundstein für die Oper gelegt und es begann der Wiederaufbau. Sie wurde bis auf ein paar kleine Änderungen wie damals neu aufgebaut.
Am 13. Februar 1985 wurde dann die Oper neu eröffnet.

 Die kulturellen Highlights in Dresden

Ein weiteres Highlight in Dresden ist das Schauspielhaus, welches das größte Theater der Stadt ist. In Dresden gibt es aber auch ebenso das sogenannten Kleine Haus in der Glacisstraße und am Theaterplatz kann man den Theaterkahn besuchen, wobei es sich um ein Elbschiff mit Bühne handelt.  Leider hat bislang die Staatsoperette noch keine Spielstätte in der Innenstadt gefunden. Zu den beliebtesten Kabaretttheatern der Stadt gehören die Herkuleskeule, die Comödie Dresden und das Breschke & Schuch.  Moderne Theateraufführungen kann man im Theater Junge Generation genießen, wozu ein Puppentheater gehört. Man kann sich aber auch im neubauLABOR oder im Festspielhaus Hellerau von der modernen Theateraufführung überzeugen.

Wo kann man als Musikfan in Dresden hingehen?

Aus Dresden kommen die berühmtesten Orchester und Chöre Deutschlands, wobei die Sächsische Staatskapelle das wohl älteste musizierende Orchester weltweit ist. Musikliebhaber sollten unbedingt ein Konzert der Dresdner Philharmonie erleben, welches bereits 1870 gegründet wurde und ebenso international bekannt ist.   Viele Chöre haben in Dresden ihre Heimat wie beispielsweise der Dresdner Kreuzchor oder der Dresdner Kammerchor, ein weltweit renommierter Chor mit einem breiten Programm.

Empfehlung für die Übernachtung 

Bei Holidaycheck gibt es günstige Hotels in Dresden.

Dresdner Parkeisenbahn

Die Parkeisenbahn

Mit 200 Hektar Fläche liegt mitten in der sächsischen Landeshauptstadt die älteste und größte Gartenanlage der Stadt. Auf einem fünf Kilometer langen Rundkurs führt Sie die Dresdner Parkeisenbahn durch die abwechslungsreich gestaltete Anlage: Subtropische und arktische Pflanzen können Sie im Botanischen Garten bewundern, und eine vielfältige, interessante Tierwelt im Dresdner Zoo erleben.
Die Dresdner Parkeisenbahn ist seit dem 1. Juni 1950 im Großen Garten zu „Hause”. Auf einer Spurbreite von 381 Millimetern verkehren zwei Dampflokomotiven aus den Jahren 1925 sowie eine E-Lok von 1962.

Internet: Dresdner Parkeisenbahn

Das Palais am Taschenberg

Düster schlicht steht der große Kasten da. Es wäre der reine Hungerstil auf ein Fürstenschloss angewendet, wenn nicht hier und da unnachahmlich geschmackvoll sparsame Dekorationen aufleuchteten. Brunnen träumen in kleinen stillen Vorhöfen, und unsterblich hübsche Kinder halten Laternen über Rokokogittern. Gottfried Knöffler ist der Meister, um 1750 Dresdens erster Bildhauer, der uns die süße Melodie des Rokoko am reinsten sang. Nach ihm keiner mehr. Dieses Prinzenpalais ist der Schauplatz jener Tragödie, die erst wie ein Satyrspiel aussah; die aber eines jener Vorzeichen war, die vor dem Einsturz warnen: Im November 1902 verließ Louise, Kronprinzessin von Sachsen, aus wohl niemals genau zu klärenden Gründen Gatten und Kinder und gab ihr Land, das schon die künftige Königin in ihr sah, dem Gelächter der ganzen Welt preis. Der monarchische Staatsgedanke, selbst außermenschlich, vertrug keine Verwässerung durch Allzumenschliches. Stendhal sagt sehr richtig: “Wird mir doch jeder zugeben, dass es sich nicht passt, wenn der, der sich über alle erheben will, sich ebenso sehr Mensch zeigt wie alle anderen.” Geschrieben von Paul Wolff ca. 1923

So sah es Paul Wolf im Jahre 1923. Im 2. Weltkrieg wurde es total zerstört. Es standen nur noch die Rußgeschwärzten Aussenmauern. Doch wie sieht es heute aus, dass Das Palais am Taschenberg, ein wahres Schmuckstück.

Zwinger

Das Kronentor des Zwingers Dresden
Das Kronentor des Zwingers Dresden

Ein einzigartigen Meisterwerk höfischen Barocks. Eindrucksvoll ist schon der Eingang Ostra – Allee: das Kronentor. Auf der zwiebelförmigen Kuppel tragen vier goldene polnische Adler das Wappen der Königswürde. Nun betritt man einen weiträumigen Platz, von prachtvollen Bauten umstellt, die wie die Wände eines riesigen Festsaals wirken. Der unpoetische Name geht auf die frühere Festungs und Zwinger Anlage zurück, die hier stand. August der Starke wählte das Gelände für den Bau einer Orangerie aus. Mit dem Bau wurde Matthäus Daniel Pöppelmann beauftragt. 1710 entstanden die Galerien und Pavillons an der Wallseite. 1732 war das Palais Royal des Sciences vollendet. Bemerkenswert ist schon der Grundriss der Anlage: Einem quadratischen Hof sind zwei sich spiegelsymmetrisch wiederholende und bogenförmig schließende Erweiterungen angefügt. Die Vielfalt der architektonischen Formensprache zeigt sich in der 36-achsigen Langgalerie, in der Bogengalerie und vor allem im Wallpavillon, dem baukünstlerischen Höhepunkt des Ensembles. Die Figur auf dem Giebel stellt August den Starken als Herkules Saxonicus dar, der statt Atlas die Weltkugel trägt. Den überaus reichen Skulpturenschmuck schuf Balthasar Permoser, ein kongenialer Partner Pöppelmanns. Aus seiner Werkstatt stammen all die Putten und Satyrn, die Götter und Göttinnen, die “Vier Winde”, die den Ruhm des Königs in alle Welt tragen sollen. Und auch die anmutigen Frauengestalten in Nymphenbad, eine Idee, die

Das Nymphenbad im Zwinger
Das Nymphenbad im Zwinger

Pöppelmann von seiner Dienstreise nach Italien mitbrachte. Über eine Treppe – die schönste aller schöner Zwingertreppen – kommt man zur Balustrade, von der man einer herrlichen Blick über die ganze Anlage hat. Im Glockenspielpavillon dem Pendant zum Wallpavillon spielen 40 Glocken aus Meißner Porzellan.
In einer einzigen Bombennacht total zerstört, wurde der Zwinger bis 1964 wieder aufgebaut, aber die Renovierung nimmt kein Ende. Der saure Regen frisst immer wieder an den Sandsteinfiguren. In den Pavillons und Galerien werden viele Dresdner Kunstschätze aufbewahrt, eine einzigartige Porzellansammlung und eine der ältesten Sammlungen wissenschaftlich-technischer Instrumente im Mathematisch-Physikalischen Salon. In die bis dahin offene Nordostseite des Zwingers wurde zwischen 1847 und 1854 von Gottfried Semper in Formen der Hochrenaissance die Gemäldegalerie Alte Meister gebaut.

Quelle der Bilder: wikimedia.org

Ständehaus

Gegenüber der Hofkirche, an der Augustusbrücke, steht das trotz Turm eher zurückhaltend wirkende Gebäude, von Paul Wallot, dem Architekten des Berliner Reichstags, im Stil der Neorenaissance gebaut 1901-1903.

Semperoper

Viele Touristen kommen nur ihretwegen nach Dresden. Der zweigeschossige, bogenförmige Arkadenbau mit der bronzenen Pantherquadriga über dem Portal steht am Theaterplatz, an gleicher Stelle wie schon die beiden Opernhäuser zuvor. Das erste, 1841 von Gottfried Semper als Hoftheater gebaut,
brannte 1869 ab, das zweite, vom selben Baumeister im Stil der italienischen Hochrenaissance entworfen und 1878 eingeweiht, wurde am 13. Februar 1945 total zerstört. Auf den Tag genau 40 Jahre später öffnete die dritte Semperoper ihre Pforten. Aufgeführt wurde die Oper, die zuletzt auf dem Spielplan gestanden hatte:
“Der Freischütz”.

Die Semperoper bei Tag
Die Semperoper bei Tag

Bemerkenswert sind der bildhauerische Schmuck auf dem Dach des Bühnenhauses und die Skulpturen Goethes und Schillers neben dem Eingang und die von Shakespeare, Sophokles, Moliere und Euripides in den Seitennischen der Fassade. Das Bauwerk zählt weltweit zu den Spitzenleistungen europäischer Architektur. So gehört neben der festlich-kostbaren Ausstattung des Foyers und des Zuschauerraums mit seinen vier Rängen eine hervorragende Akustik zu den Besonderheiten dieses Hauses, in dem die Musik besser klingt als in der Mailänder Scala.

Die Vorstellungen sind oft Monate im Voraus ausverkauft; Restkarten sind aber manchmal selbst an der Abendkasse noch zu ergattern.

Bildquelle: wikimedia.org

Taschenbergpalais

Für die Gräfin Cosel, die Mätresse Augusts des Starken, erbaut zwischen 1707 und 1745 von Pöppelmann, war Dresdens erstes Barockpalais. Im Krieg schwer zerstört, ist es nun zumindest in seiner äußeren Hülle neu erstanden. Authentisch am Neubau, der jetzt das Grand Hotel Kempinski beherbergt, ist der Mittelrisalit mit zum Teil originalem Stuck, bei dem man auf den gelben Anstrich des übrigen Gebäudes verzichtet hat. Neben dem Palais steht der Cholerabrunnen, 1843 von Semper geschaffen.

Schloss

Zur 800-Jahr-Feier Dresdens 2006 soll der 1986 begonnene Wiederaufbau des am 13. Februar 1945 zerstörten Residenzschlosses zumindest außen abgeschlossen sein. Kundige Steinmetzen haben die künstlerischen Details der Erker, Giebel und der typischen, “Schnecken” genannten Treppentürme restauriert. Die Prunkräume, deren Originalausstattung gerettet wurde, entstehen auch neu. Überragt wird das Schloss vom 101 m hohen Hausmannsturm. Von der Aussichtsplattform in 38 m Höhe hat man einen schönen Blick auf den Theaterplatz /April bis Okt. Di – So 10-18 Uhr.
Das Schloss der sächsischen Herrscher stammt in seinen wesentlichen Teilen aus dem 16. Jh. Doch nicht alles, was nach Renaissance aussieht, ist in jener Zeit gebaut worden. Manches wurde beim letzten Umbau 1902 stilgerecht nachempfunden. Original sind die Rundbogenarkaden im Langen Gang, der den Georgenbau mit dem Johanneum verbindet. Der Stallhof ist der älteste Turnierplatz Europas. Das Georgentor wurde 1969 erneuert. Im Johanneum befindet sich das Verkehrsmuseum. Neben seiner Schauseite, im verwitterten Grau leicht zu übersehen, ein Kleinod der Renaissance: die Schöne Pforte.
Vor dem Johanneum steht der Türkenbrunnen, entstanden nach dem Sieg Johann Georgs III. 1683 über die Türken. An der Fassade des Stallhofs, zur Augustusstraße hin: der Fürstenzug, 102 m lang, 1870 bis 1876 von Wilhelm Walter in Graffitotechnik gemalt und 1906 auf 25 000 Meißner Porzellanfliesen übertragen. Dargestellt sind die Herrscher des Hauses Wettin, das Dresden 1485 zu seiner Residenz machte. Ihre Namen und Beinamen sind am Bildrand abzulesen, nur der letzte König, der 1918 abdanken musste, fehlt. Hinter den Fürsten sind ein paar ausgewählte Künstler und Wissenschaftler zu sehen. Die Ausstellung zur Schlossgeschichte befindet sich im Georgenbau.

Rathaus

Es wurde 1904 bis 1910 erbaut. Der Turm ist mit 100 m der zweithöchste Dresdens, und so ist auch der Goldene Mann auf der Spitze nicht zu übersehen. Die Aussichtsplattform (mit Aufzug) in 86 m Höhe bietet einen Blick weit über Dresden hinaus.