In Sachen Umweltschutz sind die Dresdner allein schon durch das Vorhaben Waldschlösschenbrücke kräftig in die Diskussion gekommen. Klar ist, dass es eine schützenswerte Natur in der Region gibt, in der allein schon der Zwinger und die vielen Dampfer auf der Elbe zusammen mit der räumlichen Nähe zur Bastei und zum Lilienstein so viele Touristen aus aller Welt anziehen.

Und zum Schutz der Natur kann man auch als Einzelner beitragen, indem man beispielsweise auf Chemie bei der Bekämpfung von Schädlingen verzichtet und stattdessen zu natürlichen Mitteln greift. Ein Beispiel ist die Mottenbekämpfung mit Schlupfwespen. Sie können sowohl zur Vernichtung der Larven der gemeinen Kleidermotte als auch gegen die Lebensmittelmotten zum Einsatz gebracht werden.

Beide haben die Eigenheit, dass die mehreren Hundert Eier, die ein Weibchen legen kann, für das menschliche Auge nicht ohne Hilfsmittel sichtbar sind. Doch die Schlupfwespen finden sie, weil sie diese für ihren Nachwuchs benötigen. Befürchtungen, dass man dann anschließend eine Wespenplage hat, muss man nicht haben. Ist der vorhandene Eiervorrat erschöpft, ziehen sie ohne menschliches Zutun weiter.

Auch können sie sogar von demjenigen angewendet werden, der eine Allergie gegen Insektenstiche hat. Die Schlupfwespen stechen nämlich nicht. Angriffe auf Lebensmittel sind ebenfalls nicht zu befürchten, da diese für sie keine Nahrungsquelle darstellen.