DSL gehört inzwischen zum Standardangebot jedes Telekommunikationsunternehmens in Dresden, doch es ist längst nicht überall in der Stadt problemlos möglich, das schnelle Internet zu nutzen. Grundsätzlich ist die Stadt Dresden seit 2008 mit einem DSL-Netz ausgestattet, dass Übertragungsraten mit etwa 50 Mbit die Sekunde ermöglicht. Die Dresdner konnten sich also über einen schnellen Seitenaufbau freuen. Leider gab es aber einige Bewohner der Stadt, die von dem Netzaufbau nicht profitieren konnten. Im Stadtteil Striesen und teilweise auch in Blasewitz gab es kein DSL. Betroffen sind rund 27.000 Anschlüsse. Aus dieser Problematik heraus gründete sich eine Bürgerinitiative für den Kampf um das Highspeed-Internet.

Warum die Deutsche Telekom mit der DSL-Ausstattung den Stadtteil nicht bedacht hat, hängt wohl vor allem mit den aufwendigen Arbeiten zusammen, die für den Aufbau des Netzes notwendig sind. Alte Glasfaser-Leitungen müssen mit Kupferkabeln ersetzt werden. Die Bürgerinitiative „DSL für Striesen“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Fauxpas zu beheben.

Seit 2008 hat sich nun auch einiges getan. Zum Einsatz kommt in den betroffenen Gebieten nun eine neue Technik. Hierbei handelt es sich um „Gigabit Passive Optical Network“ auch GPON genannt. Dadurch ist es möglich, in Striesen Geschwindigkeiten von bis zu 25 Mbit und teilweise auch mehr die Sekunde anzubieten. Die Bauarbeiten sind inzwischen soweit abgeschlossen und DSL ist nun verfügbar. Ob und in welcher Geschwindigkeit DSL an einem Wohnort tatsächlich angeboten werden kann, lässt sich schnell und einfach auf der Seite der Deutschen Telekom überprüfen. Hier wird einfach der Wohnort eingegeben und die Seite informiert über die mögliche DSL-Geschwindigkeit.

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