Das berühmte Dresdner Reiterstandbild Friedrich August I. (1670-1733), genannt August der Starke, wurde vom Sockel geholt. Nach einem Bürgerhinweis hatten Fachleute im Frühjahr festgestellt, dass das eiserne Stützgerüst im Innern verrostet ist. In acht Teile zerlegt wurde der metallene Kurfürst von Sachsen und König von Polen in die Werkstatt der Firma Fuchs + Girke nach Ottendorf-Okrilla gebracht. Metallrestauratoren fertigen bis Ende Januar eine Zustandsanalyse des 1736 enthüllten und zuletzt 1965 restaurierten Denkmals an. In einem Modellversuch wollen die Experten eine neue Feuervergoldung auf den Kupferkörper aufbringen. 132 400 Euro sind für die Sanierung des Sockels und die Aufarbeitung der Metallteile veranschlagt. Im Sommer 2002 soll August wieder stark am Neustädter Markt strahlen.

Gar nicht mehr majestätisch ruht derzeit der “Goldene Reiter” August der Starke auf alten Matratzen und muss sich an seiner goldenen Nase zupfen lassen. Bei der Bau- und Denkmalpflege GmbH Fuchs + Gierke wird im Auftrag der Stadt ein Restaurierungskonzept erarbeitet. Die größten Schäden erlitten die Hinterbeine des Rosses. Kondenswasser hat dort die Bleifüllung zersetzt. Zwei Schwerpunkte bestimmen das Sanierungskonzept: Die Sicherung der Standfestigkeit und die Sanierung der teilweise stark korrodierten Kupferhaut. Über einem traditionellen Schutzanstrich sollen zwei Lagen Blattgold wieder für strahlenden Glanz sorgen.

Quelle Amtsblatt Dresden

Doch jetzt steht er wieder majestätisch auf seinem Sockel.