Der Dresdnerwolf

Neues und Altes aus Dresden – Elbflorenz

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Archiv: Januar 2010

Winterdienst weiter mit voller Besetzung im Einsatz



In der Nacht einsetzender Schneefall, noch frostige Temperaturen und stürmische Böen – das brachte wieder jede Menge Arbeit für die Kollegen in den Streufahrzeugen. Und auch heute Morgen ging es für die Männer früher auf die Piste als sonst. Bereits 2 Uhr starteten 57 Arbeitskräfte mit 46 Fahrzeugen, um für den morgendlichen Verkehr die wichtigsten Straßen zu räumen. Der Berufsverkehr heute früh lief störungsfrei.Vor allem in den Höhenlagen an den Stadträndern sorgten Schneeverwehungen noch für Probleme. Tagsüber ist noch immer mit Verwehungen und Glätte zu rechnen.Noch eine Information zur Situation beim Tausalz. Die Lager sind gefüllt und mit den Lieferanten wurde über kurzfristige Nachbestellungen verhandelt. Es wird also weiterhin für Dresden keine Engpässe geben.

Neues Haus für 160 Kinder auf der Berzdorfer Straße



Altes Schiff bekommt EhrenplatzBürgermeister Martin Seidel eröffnet morgen (29.01.) die neu gebaute Integrations-Kindertageseinrichtung (Kita) auf der Berzdorfer Straße 39 in Dresden-Prohlis.Hier ist ein offener, heller und moderner Bau für 160 Kinder entstanden. Ein flexibler Grundriss ermöglicht, bedarfsgerecht Kinderkrippen- und Kindergartenräume einzurichten. Es ist Platz für 54 Krippenknirpse (vorher 21), 98 Kindergartenkinder (vorher 131) und acht Integrationskinder. Wurden Krippenkinder bisher ab 2 Jahren betreut, ist das jetzt bereits ab achter Woche (Ablauf der Mutterschutzfrist) möglich. Damit wurde die Gesamtkapazität der Kita erhalten. Dem steigenden Bedarf in Dresden angepasst, erhöhte sich der Anteil an Krippenplätzen aber erheblich. Der Neubau kostete 2,35 Mio. Euro. Gefördert wird das Projekt mit 953 000 Euro vom Bund und mit 346 000 Euro vom Land Sachsen.Ein baugleiches Gebäude steht bereits auf dem Karlshagener Weg 1. Das Haus hat eine Winkelform und fügt sich so entlang der Straße gut ein. Außerdem entstehen eine große Freifläche und windgeschützte Terrassen. Innen ist das Haus übersichtlich und großzügig. Zum Wohlfühlen und Toben. Zehn Gruppenräume können verschiedene Altersgruppen nutzen. Jeder Gruppenraum hat eine Garderobe. Schlafräume ergänzen die Krippenräume. Eine Kinderküche lädt zum Experimentieren ein. Gegessen kann dann gemeinsam im großen Mehrzweckraum werden. In großen Spielfluren wechseln sich Garderobennischen und Gruppenraumeingänge ab. In Spielnischen können die Kleinen auf Podesten träumen und nach draußen schauen. Große Eckfenster in den Gruppenräumen und die Erkerfenster der Spielflure lassen viel Tageslicht ins Haus.Die Freispielfläche konnte großzügiger gestaltet werden, weil der neue Grundriss mehr Gartenplatz bietet. Neben einer Kletterlandschaft bekommen die Kinder einen Klettersteg und Sandkästen sowie eine Wasser-Matsch-Anlage mit Pumpe. Aus dem „alten“ Garten wurden die Vogelnestschaukel und die kleinen Pfahlhäuser übernommen. Das beliebte alte Schiff, ist aufgearbeitet und nach DIN-Euro-Norm wieder bespielbar. Es hat seinen Ehrenplatz im Garten wieder bekommen.

Dresden bewegt sich und ist sportlichste Stadt

Deutscher Leichtathletik-Verband zeichnet die Landeshauptstadt ausIm Rahmen des Dresdner Springermeetings wird Dresden am Freitag, 29. Januar 2010 vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) als sportlichste Stadt ausgezeichnet. Dresdner Schulen und Vereine beteiligten sich 2009 zahlreich am Bewegungsprogramm des DLV und konnten im Vergleich mit weiteren fünf deutschen Städten, die meisten Punkte sammeln. Die Preisverleihung findet im Beisein von Bürgermeister Winfried Lehmann in der Margon-Arena, 19:15 Uhr auf der Bodenbacher Straße statt.Am 9. September 2009 bewegten sich über 1 500 junge Dresdnerinnen und Dresdner auf dem Dresdner Postplatz. Sie liefen, sprangen und warfen an den Mitmach-Stationen des DLV-BewegungsCamps, das der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zusammen mit seinen Partnern Nike, DAK und dem WM-Organisationskomitee (BOC) anbietet. Hochsprung-Ass Raul Spank (Dresdner SC 1898) unterstützte die Teilnehmer. Es wurden insgesamt 11 430 BewegungsCamp-Chips gesammelt. Neuer Rekord! Dresden löst nach den ersten fünf BewegungsCamp-Etappen 2009 die Stadt Iserlohn ab. Nicht nur in 2009, sondern auch in der dreijährigen DLV-BewegungsCamp – Geschichte (und damit in insgesamt 16 Veranstaltungen) wurden niemals zuvor so viele jugendliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt; das gleiche gilt auch für die Gesamtzahl der in Dresden gesammelten BewegungsCamp-Chips!Ergebnisse:Sportlichste Klasse Vormittag: Klasse 8 des Evangelischen Kreuzgymnasiums Dresden,Sportlichste Lehrerin: Bettina Klinger, Mittelschule Radebeul-Mitte,Sportlichste Lehrer: Marten Lang, Mittelschule Radebeul-Mitte,Sportlichste Klasse Nachmittag: Klasse 7 der Christlichen Schule Dresden

Alpenfeeling im Dresdner Flachland

Ob in der geschützten Halle oder unter freiem Himmel, alle Wintersportfreunde feiern am Sonnabend, 30. Januar ab 19.30 Uhr das Aprés-Ski on Ice in der Freiberger Arena. Wem zum Party-Outfit die Schlittschuhe fehlen, der kann diese in allen gängigen Größen vor Ort leihen. Ein großzügiger Umkleidebereich mit Schließfächern und verschiedene gastronomische Angebote runden das Angebot ab. Ob zünftige Grillsnacks oder Jaga-Tee, ob in der Halle oder auf der Eisschnelllaufbahn – für alpine Gaumenfreuden und die richtigen Getränke sorgen die Hütten der Freiberger Auszeit.Nun heißt es noch: Rechtzeitig vorbeikommen! Die ersten 20 Gäste können sich über einen gratis Glühwein freuen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dresden.de/eislaufen.

Tag der offenen Tür im BSZ für Gastgewerbe

Am Sonnabend, 30. Januar findet in der Zeit von 9 bis 13 Uhr der Tag der offenen Tür im Beruflichen Schulzentrum für Gastgewerbe, Ehrlichstraße 1 statt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer stellen Berufe vor. Interessierte sind herzlich willkommen. Nähere Informationen zur Schule und zum Tag der offenen Tür gibt es im Internet unter www.bsz-gast-dd.de.

Winterdienst kämpft gegen Schneeverwehungen an

Alle Einsatzkräfte schieben längeren DienstDie letzte Nacht brachte reichlich Arbeit für den Dresdner Winterdienst. Am Abend einsetzender Schneefall, noch frostige Temperaturen und stürmische Böen – das verlangte einen verlängerten Dienst bis 22 Uhr für die Spätschichtbesetzung. Und auch heute Morgen ging es für die Männer frü-her auf die Piste als sonst. Bereits 2 Uhr starteten 56 Arbeitskräfte mit 51 Fahrzeugen, um für den morgendlichen Berufsverkehr die wichtigsten Straßen zu räumen.Vor allem in den Höhenlagen an den Stadträndern sorgten Schneeverwehungen immer wieder für Probleme. Fünf reine Räumfahrzeuge kamen daher mit zum Einsatz und hielten die Hauptverkehrs-adern frei. Autofahrer sollten hier dennoch langsamer fahren, um auf die wechselnden Straßenver-hältnisse gefasst zu sein. Obwohl die Temperaturen im Verlaufe des Tages auf bis zu 3 Grad steigen sollen, ist heute auch tagsüber mit Verwehungen und Glätte zu rechnen.Weitere Schwerpunkte für den Winterdienst bilden Brücken, Gefällestrecken und Buslinien. Da zu-sätzlicher Neuschnee angekündigt ist, konzentriert sich der Winterdienst heute auf das zu betreuen-de Hauptnetz. Das bedeutet, auf Nebenstrecken ist noch mit wetterbedingten Behinderungen zu rechnen. Erneut ist ein längerer Dienst bis voraussichtlich 22 Uhr vorgesehen.

Bescheid für stationäre Kundgebungen an Junge Landsmannschaft Ostdeutschland versandt

Die Landeshauptstadt Dresden hat gestern (26. Januar) auf Grundlage des Sächsischen Versammlungsgesetzes einen Auflagenbescheid zum angemeldeten Aufzug der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) für den 13. Februar 2010 erlassen. Kern dieses Bescheides ist die Festlegung, dass kein Aufzug, sondern lediglich eine stationäre Kundgebung stattfinden darf. Begründet wird dies damit, dass angesichts des sehr hohen Mobilisierungsgrades im rechts- und linksextremistischen Lager mit gewaltsamen Ausschreitungen zu rechnen ist.Zum Schutz hochwertiger Rechtsgüter wie Leben und Gesundheit von Versammlungsteilnehmern, Polizeibeamten und Unbeteiligten sowie zum Schutz hochwertiger Sachgüter sah sich die Landeshauptstadt Dresden deshalb zu dieser Einschränkung des Versammlungsrechtes veranlasst.Der Bescheid der Versammlungsbehörde enthält auch die bei extremistischen Veranstaltungen üblichen Einschränkungen/Begrenzungen/Vorgaben:- zur Verwendung von Kundgebungsmitteln (Fahnen, Transparente, Fackeln, Trommeln)- der Kleiderordnung (z. B. Verbot des Tragens von Springerstiefeln, Uniformen und Uniformteilen)- zur Anzahl der Ordner- zum Inhalt von Sprechchören- Alkoholverbot- Verbot von Emblemen und Tätowierungen, die in Verbindung mit dem Nationalsozialismus stehenDurch die JLO wurde bereits signalisiert, dass sie gegen die Entscheidung der Landeshauptstadt Dresden Rechtsmittel einlegen wird.

Tage der offenen Tür in Bildungseinrichtungen

Am Sonnabend, 30. Januar findet in der Zeit von 10 bis 13 Uhr der Tag der offenen Tür im Beruflichen Schulzentrum für Dienstleistung und Gestaltung, Chemnitzer Straße 83 statt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer präsentieren Projektarbeitern der Fachoberschule Gestaltung und stellen Schularten sowie Berufe vor. Ein Imbissangebot und Verkaufsstände mit Kunstgegenständen runden den Besuch ab. Auch für Kinderbetreuung ist gesorgt. Interessierte sind herzlich willkommen. Nähere Informationen zur Schule und zum Tag der offenen Tür gibt es im Internet unter www.bsz-dlg.de.Am Mittwoch, 3. Februar von 17 bis 20 Uhr lädt das Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium, Hülßestraße 16, zum Tag der offenen Tür recht herzlich ein. Das Gymnasium mit sprachlichem und mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil möchte sich an diesem Tag allen Interessierten vorstellen. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.huelsse-gym.de.

Neue Hundeklos helfen Tierhaltern bei ihrer Beseitigungspflicht

Dresden startet Modellprojekt für mehr SauberkeitHunde-Hinterlassenschaften sind ein öffentliches Ärgernis. Deshalb kommt die Landeshauptstadt Dresden den Tierhaltern bei ihrer Beseitigungspflicht weiter entgegen. Gemeinsam mit der Stadtrei-nigung Dresden startet das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft jetzt das Modellprojekt „HaiDog“. Dazu wurden 28 mit Beutelspendern ausgerüstete Entsorgungsbehälter dieses Produktnamens auf-gestellt. Die Edelstahl-Abfallbehälter stehen an folgenden Orten: 14 in Löbtau (zwischen Poststraße, Clara-Zetkin-Straße, Malterstraße und Kesselsdorfer Straße), 4 im Hechtviertel (Johann-Meyer-Straße), 2 in Strehlen (Kurt-Frölich-Straße) und 8 an Einzelstandorten in Klotzsche (Nesselgrund-weg), Briesnitz (Zschonergrundstraße), Leubnitz (Heiligenbornstraße), Pillnitz (Meixstraße), Tolke-witz (Toeplerpark), Laubegast (Steirische Straße/Berchtesgadener Straße), Seidnitz/Gruna (Rothermundpark) und in der Neustadt (An der Prießnitz).Die Kosten für Anschaffung und Aufstellung betrugen insgesamt rund 62 000 Euro, die von der Stadtreinigung Dresden getragen werden. Die Stadt mietet die Anlagen für einen monatlichen Miet-preis von 50,70 Euro je Behälter. Nach 60 Monaten stehen sie der Stadt mietfrei zur Verfügung. Die Gesamtkosten einschließlich Reinigung, Entleerung, Bestückung mit Beuteln und Unterhaltung betragen 35 200 Euro pro Jahr. Nach Ablauf dieser fünf Jahre verringern sich die Kosten auf 18 200 Euro jährlich.Der Projektzeitraum ist zunächst für ein Jahr vorgesehen und beginnt im Februar 2010. Nach einem halben Jahr wird eine Zwischenbilanz gezogen, wie diese Einrichtungen von den Hundebesitzern angenommen werden und insgesamt zur Verbesserung der Sauberkeit in den Stadtteilen beitragen. Nach Ablauf des Modellprojektes ist auch unter Kostengesichtspunkten zu entscheiden, ob es zur weiteren Aufstellung von Papierkörben mit Hundebeutelspender in Dresden kommt.Zusammen mit den bereits zwischen 1999 und 2007 aufgestellten Hundetoiletten im Alaunpark, in Pieschen und Prohlis bietet die Stadt Dresden insgesamt 56 spezielle Abfallanlagen für Hundekot an.Derzeit sind in Dresden rund 12 000 Hunde steuerlich registriert, die rein rechnerisch mehr als drei-einhalb Tonnen Kot pro Tag verursachen. Die Polizeiverordnung verpflichtet die Tierführer daher, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner unverzüglich zu entfernen und dazu ein geeignetes Behältnis mitzuführen. Bei Kontrollen im letzten Jahr wurden Verstöße festgestellt. Bei tausend Nachfragen fehlte 140-mal die Entsorgungstüte, 51-mal wurde gegen den gebietsbezogenen Leinenzwang ver-stoßen und bei 30 Prozent gab es keine steuerliche Anmeldung. Auch in diesem Frühjahr und Herbst wird die Stadt Kontrollen in Zivil durchführen.

Veranstaltungsangebote für den Dresdner Ferienpass 2010 gefragt

Öffentliche Aufforderung morgen im Dresdner AmtsblattDas Dresdner Jugendamt plant bereits für den kommenden Feriensommer. Gefragt sind Veranstal-tungsangebote in der Zeit vom 26. Juni bis zum 8. August für den Ferienpass 2010. Die städtische Publikation spricht Dresdner Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 14 Jahren an. Sie bietet ihnen eine Vielzahl von Anregungen für eine abwechslungsreiche Feriengestaltung nach eigenen Interes-sen. Außerdem dient sie für 8 Euro während der Sommerferien als Fahrausweis innerhalb der Stadt. Morgen veröffentlicht das Dresdner Amtsblatt die Aufforderung an potentielle Veranstalter, sich zu bewerben. Kinder- und Jugendhäuser, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Museen, Vereine oder Be-triebe – sie alle können sich bis zum 23. Februar an einem Online-Verfahren beteiligen. Informatio-nen zum Ferienpass und den aktuellen Ausschreibungstext gibt es auch im Internet unter www.dresden.de/ferienpass.Im vergangenen Jahr hatten sich über 110 Veranstalter im Ferienpass präsentiert. Sie sorgten dafür, dass die Dresdner Kinder aus mehr als 1200 Angeboten wählen konnten. Rund 9400 Mädchen und Jungen haben die Broschüre 2009 genutzt. Ein Viertel von ihnen erhielt sie über den Dresden-Pass kostenlos, was die Landeshauptstadt Dresden mit 18 800 Euro unterstützte. Der Dresdner Ferien-pass erscheint 2010 zum 28. Mal.

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