Am Dienstag, 1. Dezember, 19 Uhr, öffnet im Kulturrathaus, Königstraße 15, eine neue Ausstellung. Unter dem Titel „Reframing 1982–85“ stellt die Künstlervereinigung K.H.Wagner Zeichnungen und Malerei in Kunstfoyer aus.K.H.Wagner, das sind die Künstler Silke und Reiner Nitzsche. Sie zeigen Arbeiten aus den Jahren 1982–85, als beide 18 bis 21 Jahre alt waren. Die Arbeiten sind ein authentisches Dokument von Empfindungen und Eindrücken zweier Erwachsener, die in der DDR aufgewachsen sind und für die ihre persönliche Kunst ein individueller Freiraum war. Für ihre Kunst verwendeten sie Pastell-, Ölkreide, Kohle, Rötel, Tempera- und Aquarellfarben.Die Ausstellung „Reframing 1982–85“ ist bis 14. Januar 2010 im Kulturrathaus zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr.In der aktuellen Ausstellung in der „Galerie 2. Stock“ im Rathaus, Dr.-Külz-Ring 19, ist K.H.Wagner ebenfalls vertreten mit einer vierteiligen Bluescreen-Installation. Diese Ausstellung ist noch bis 5. Januar 2010 zu sehen.
Straßenbahnlinie 11 fährt wieder durchgängigReinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes informierte heute (27. November) gemeinsam mit den DVB-Vorständen Reiner Zieschank und Hans-Jürgen Credé über die Fertigstellung der Bautzner Straße vom Brauhaus bis zur Angelikastraße. Die Linie 11 verkehrt ab dem 28. November 4 Uhr wieder durchgängig auf ihrer Stammstrecke zwischen Zschertnitz und Bühlau. Der Autoverkehr rollt auf diesem Abschnitt der Bautzner Straße schon auf der endgültigen Fahrbahn. Auch die Fußgänger können stadtauswärts bereits die fertigen Gehwege benutzen, stadteinwärts ab Ende Dezember. Zwischen der Waldschlößchenstraße und der Jägerstraße ist stadtauswärts der Straßen- und Fußwegbau abgeschlossen.Wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke war die Bautzner Straße seit September 2008 für Straßenbahnen gesperrt. Während der Sperrzeit wendete die Straßenbahn aus dem Zentrum kommend an der provisorischen Wendestelle Nordstraße. Dort mussten Fahrgäste umsteigen und mit dem Ersatzbus entlang der Baustellen Richtung Bühlau weiterfahren. Das ging häufig nicht staufrei ab. Viele DVB-Kunden stiegen zwischenzeitlich zum Beispiel auf die Buslinie 61 um. Als Dankeschön für ihre Treue werden an den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung der Straßenbahnstrecke kleine Überraschungen an die Fahrgäste der Linie 11 verteilt.Reparaturen an Schienen und StraßenbelagDie Zeit der unumgänglichen Sperrung nutzte die DVB AG und ertüchtigte die zum Teil stark verschlissenen Gleise und Fahrleitungen auf der Bautzner Straße zwischen Neustadt und Bühlau.Zwischen Luboldtstraße und Ullersdorfer Platz erneuerten Baufirmen abschnittsweise Schienen, bauten alte Betonplatten zwischen den Gleisen aus und koppelten den ehemaligen Straßenbahnhof Bühlau vom Gleisnetz ab. Auf dem steilsten Stück im Dresdner Straßenbahnnetz zwischen Schillerstraße und Plattleite mussten die abgenutzten Schienen dringend ausgetauscht werden. Im Bereich Nordstraße, Radeberger Straße und Pfunds Molkerei wurden die alten Großverbundplatten ausgebaut. Diese Reparaturen sollen den nötigen Gleis- und Straßenzustand bis zur geplanten Komplettrekonstruktion der Bautzner Straße durch die Stadt Dresden sichern. Sie gelten als laufende Unterhaltung Die Kosten betragen insgesamt zwei Millionen Euro und werden aus dem DVB-Instandhaltungsbudget finanziert.Investitionen in verbesserte InfrastrukturDagegen sind die Gleisbauarbeiten an den Elbschlössern und am Waldschlößchen als Investition in die Zukunft zu sehen. Zwischen der Brockhausstraße (Saloppe) und Schloss Eckberg erneuerten die Fachleute Gleise und Bahnstromanlagen. Außerdem bauten sie die Haltestelle „Elbschlösser“ barrierefrei in Form eines überfahrbaren Haltestellenkaps aus (tiefer liegende Schienen in Fahrbahnmitte wie zum Beispiel Haltestelle „Großer Garten“). Die Haltestelle blieb in ihrer Lage nahezu unverändert. In diesem Bereich entstand der gesamte Straßenquerschnitt inklusive Fuß- und Radwege neu. Haltestelle und Fahrleitungsanlage wurden so ausgelegt, dass sie bei einer späteren Sanierung des Straßenzuges Bautzner Straße Bestand haben.Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf etwa 3,9 Millionen Euro. Etwa ein Drittel davon kommen aus Fördermitteln des Freistaates Sachsen.Im Rahmen der Gleisbauarbeiten im Bereich der Waldschlösschenbrücke entstanden die Haltestellen „Angelikastraße“ und „Waldschlösschen“ ebenfalls komplett neu. Die Linien 11 und 64 (bisherige Linie 91) halten hier ab Ende November, an der „Angelikastraße“ sogar an gemeinsamen Haltestelleninseln in Fahrbahnmitte.
„Glaubt ihr an den Weihnachtsmann? Wir schon!“Kulturgeschichtliches von Nikolaus, Christkind und WeihnachtsmannZur Advents- und Weihnachtszeit wird in den meisten Familien ein schöner Brauch gepflegt: Nikolaus, Christkind, Weihnachtsmann oder Knecht Ruprecht klopfen an die Häuser und überbringen Geschenke an Klein und Groß. Die Weihnachtsausstellung des Stadtmuseums beschäftigt sich mit dem Ursprung und der Entwicklung dieser weihnachtlichen Gabenbringer in den verschiedenen Regionen.Einzigartige Exponate lassen jahrhundertealtes Brauchtum und liebenswerte Geschichten lebendig werden. Wie der Reformator Martin Luther bezeugt hat, wurden schon seit dem 15. Jahrhundert am Nikolaustag und zu Weihnachten vor allem die Kinder beschenkt. Heimliche Gabenbringer waren Sankt Nikolaus und das Christkind. Mit der Abkehr der Reformatoren von der Verehrung der Heiligen an den Festtagen kam zu den Kindern der Protestanten am Weihnachtstag das Christkind. In den katholischen Gebieten blieb aber noch lange Zeit der Heilige Nikolaus der Gabenbringer für die Kinder. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts trat – vor allem in den protestantischen Gebieten Deutschlands – der Weihnachtsmann seinen Siegeszug an. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts setzte sich jener Brauch durch, der heute fast überall praktiziert wird: Am Vorabend seines Gedenktages, dem 6. Dezember, kommt Sankt Nikolaus, sowie das Christkind und der Weihnachtsmann am Heiligen Abend oder am ersten Weihnachtstag.Der Weihnachtsmann steht im Mittelpunkt der Schau. Große Szenen zeigen ihn in seiner Werkstatt, in einem Weihnachtszimmer oder neben einem von Rentieren gezogenen mit Geschenken vollbeladenen Schlitten. Ausgesprochene Raritäten sind die Figur des „bonbon-spuckenden Weihnachtsmannes“, und aus Thüringen stammend, um 1900 hergestellte und mechanisch arbeitende Rentiergespann. Sehenswert sind auch die älteste Weihnachtsmannfigur in der Ausstellung, die 1880 in Form eines Räuchermannes gefertigt wurde, und ein Musterkoffer mit verschiedenen Formen aus der Zeit um 1920. Gezeigt werden eine Vielzahl von Weihnachtsmännern mit unterschiedlich farbigen textilen Gewändern, Weihnachtsmänner als Füllbehälter für Süßigkeiten, als Werbefiguren oder als Schmuck für den Weihnachtsbaum. Bemerkenswert sind die kunstvoll gefertigten Weißblechformen, die zur Massenfertigung der Schokoladenweihnachtsmänner dienten. Zu den Besonderheiten zählen auch die Formen und Musterbücher von der Dresdner Firma Anton Reiche, die bereits seit dem 19. Jahrhundert Schokoladenweihnachtsmänner industriell hergestellt hat. Seltene Grafiken, Bilderbögen, Bücher, Postkarten, Adventskalender und Lebkuchenob-latenbilder vervollständigen die Geschichte der Gabenbringer. Wie die Entwicklung bei Sankt Nikolaus, dem Christkind und Knecht Ruprecht verlaufen ist, wird zu Beginn der Ausstellung aufgezeigt. Die Ausstellungsstücke stammen überwiegend aus der Sammlung von Jürgen Pintscher aus Esslingen am Neckar. Seine Sammlung zählt zu den größten in Deutschland.Besondere Angebote gibt es für die kleinen Museumsgäste. Es kann gebastelt, gemalt und weihnachtlichen Geschichten gelauscht werden. Schon traditionell ist die große Modelleisenbahnanlage mit den Zügen, die durch das verschneite historische Dresden fahren.Öffnungszeiten:Di Mi Do Sa So 10 bis 18 Uhr, Fr 10 bis 19 UhrMontags sowie am 24., 25., 31. Dezember 2009 und 1. Januar 2010 geschlossen
Heute, am 27. November, erhielt die Jugend- und Drogenberatungsstelle der Landeshauptstadt Dresden den Innovationspreis für Früherkennung und Prävention. Er wird für herausragende wissenschaftliche Arbeiten, Projekte und Maßnahmen ausgelobt. Das prämierte Projekt im bundesweiten Wettbewerb der KKH-Allianz ist der Kurzfilm „Je t’ aime – wer mit wem? Diagnose sucht Partner.“. Der mit 4000 Euro dotierte Preis wurde heute im Rahmen des 3. Nationalen Präventionskongresses im Deutschen Hygiene-Museum Dresden übergeben.Der Kurzfilm der Jugend- und Drogenberatungsstelle entstand in Vorbereitung auf den Fachtag der Beratungsstelle im Jahr 2008, der unter dem Motto „Drogenabhängigkeit und psychische Begleiterkrankungen“ stand. Auf unterhaltsame Weise sensibilisiert der Kurzfilm für psychiatrische Begleiterkrankungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugend- und Drogenberatungsstelle setzen verschiedene psychiatrische Diagnosen in Szene und begeben sich in Anlehnung an die gleichnamige TV-Sendung auf die Suche nach dem „idealen Partner“.Für Sozialbürgermeister Martin Seidel ist die im bundesdeutschen Wettbewerb errungene Auszeichnung für die Mitarbeiter der Jugend- und Drogenberatungsstelle Wertschätzung und Ansporn zugleich. „Solche Projekte zeigen, wie originell und innovativ die Arbeit einer öffentlichen Verwaltung auch sein kann“, erklärt Seidel. Wie die Juroren bestätigen, bietet der 25-minütige Film Kurzweil und Nachdenklichkeit zugleich. Der Zusammenhang zum Suchtmittelkonsum wird zunächst nur angedeutet, jedoch in einer begleiteten Diskussion mit einem der Mitarbeiter der Beratungsstelle vertieft. Ein extra für den Film produziertes Lied stellt zum Abschluss für den Zuschauer den Bezug zum Hier und Jetzt dar.
Unter der Überschrift „Im Osten viel Neues“ zeigt die Künstlerin Konstanze Feindt Eissner Skulpturen, Plastiken, Zeichnungen und Malerei im Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1.Die Arbeiten sind seit 1989 entstanden. Dazu gehört das Bild „Ritter der Tafelrunde“, das Konstanze Feindt Eissner 1989 nach der gleichnamigen Inszenierung des Staatsschauspiels Dresden anfertigte. Skulpturen in Laaser Marmor und Ungarischem Marmor stellen Geschwister dar. Auch das Thema „Cowns“ hat die Malerin mehrfach aufgegriffen und verschiedenartig dargestellt.Die Ausstellung ist bis zum 8. Januar zu sehen zu folgenden Öffnungszeiten: montags und mittwochs von 9 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr.
Zum Thema „Ehebruch oder Religionszwist? Herzogin Elisabeth von Rochlitz am Dresdner Hof (1517–1537)“ hält Dr. André Thieme, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. Dresden, einen Vortrag. Dazu lädt das Frauenstadtarchiv Dresden am Mittwoch, 2. Dezember, 18 Uhr, in das Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, ein. Der ursprünglich geplante Vortrag von Prof. Dr. Susanne Schötz „Der Aufstieg der Putz- und Modewarenhändlerinnen im 19. Jahrhundert. – Eine weibliche Erfolgsgeschichte?“ entfällt.Herzogin Elisabeth von Sachsen (1502–1557), hessische Landgrafentochter, wurde mit dem ältesten Sohn Herzog Georgs des Bärtigen, Johann, vermählt und lebte seit 1517 am Dresdner Hof. Um 1526 wandte sie sich der Reformation zu. Damit eskalierte der Konflikt zwischen der jungen Fürstin und dem alternden, sittenstrengen Herzog Georg dem Bärtigen, ihrem Schwiegervater, der sich vehement gegen die lutherischen Gedanken stemmte. Dies und Elisabeths jugendliche, lebensfrohe und offene Umgangsweise mit den jüngeren Adligen bei Hofe führten zur Eskalation des Verhältnisses. 1532/33 beschuldigten zwei angesehene Räte Herzog Georgs Elisabeth des Ehebruchs – Ehre und Leben der jungen Fürstin waren gefährdet. Der Fall Elisabeths wurde zum Politikum und gewann in der politisch und religiös aufgeladenen Atmosphäre der frühen dreißiger Jahre des 16. Jahrhunderts weit über Dresden hinaus Aufmerksamkeit.
In förmlich festgelegten Sanierungsgebieten bedürfen bestimmte Vorhaben und Rechtsgeschäfte, zum Beispiel die Veräußerung von Grundstücken, der Genehmigung durch die Gemeinde. Grundlage dafür sind Bodenwerte, die den Beteiligten als Orientierungshilfe dienen.Der Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten in der Landeshauptstadt Dresden hat die Bodenrichtwerte für das förmlich festgelegte Sanierungsgebiet Dresden-Plauen zum 28. Oktober 2009 fortgeschrieben.Interessenten können ab sofort im Technischen Rathaus, Hamburger Straße 19, beim Stadtplanungsamt, Zimmer 0015, Telefon (03 51) 4 88 36 50 Auskunft erhalten und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, Zimmer 0048, Einsicht in die Karten nehmen. Eine weitere Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Bodenrichtwertkarte besteht im interaktiven Themenstadtplan unter www.dresden.de/bodenrichtwerte.Der Kauf einer Bodenrichtwertkarte für das Sanierungsgebiet Plauen kostet zehn Euro.Die aktuelle Bodenrichtwertkarte und der Grundstücksmarktbericht für die Stadt Dresden, jeweils mit Stand 1. Januar 2009, sowie die Bodenrichtwertkarten von neun weiteren Sanierungsgebieten können ebenfalls im Städtischen Vermessungsamt erworben werden.Verkauf der Karten- per PostLandeshauptstadt DresdenStädtisches VermessungsamtPF 12 00 2001001 DresdenTelefax (03 51) 4 88 39 64- onlineE-Mail vermessungsamt-pv@dresden.dewww.dresden.de/online-shop- AbholungTechnisches RathausHamburger Straße 19KundenserviceErdgeschoss, Zimmer 0048Telefon (03 51) 4 88 41 16
Städtepartnerschaft wird 50Die Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Breslau feiert in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum. Aus diesem Anlass präsentieren Vereine, Institutionen, Schulen und Kultureinrichtungen am Montag, 30. November 2009, ab 16 Uhr, im Festsaal des Dresdner Rathauses (Eingang Goldene Pforte) ihre Projekte im Rahmen dieser Städtebeziehung. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, ins Gespräch zu kommen und sich für künftige Vorhaben inspirieren zu lassen. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, das bürgerschaftliche Engagement, von dem diese deutsch-polnische Städtepartnerschaft hauptsächlich getragen wird, durch Ausstellungsprojekte, PowerPoint-Präsentationen und Videoeinspielungen, künstlerische Darbietungen und vor allem Gespräche in lebendiger Weise nachzuvollziehen und mitzuerleben.So stellen beispielsweise der Kulturverein riesa efau den Austausch zeitgenössischer Künstler und Künstlergruppen, der Kultur Aktiv e. V. seine Zusammenarbeit mit dem Breslauer Partnerverein Sektor 3, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. seine Arbeit in Niederschlesien und die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V. ihre Erinnerungsarbeit im Zusammenhang mit einem Projekt auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Breslau vor. Schülerinnen und Schüler des Vitzthum-Gymnasiums präsentieren ihre langjährige Schulpartnerschaft mit dem XIII. Lyzeum Breslau, und das Berufliche Schulzentrum für Elektrotechnik nutzt die Veranstaltung, um gemeinsam mit den polnischen Partnern in Wort, Bild und auf tänzerische Weise die Schulpartnerschaft vorzustellen. Mit der gegenseitigen Sichtweise des jeweils anderen Partners, mit Klischees, Vorurteilen und Wissenslücken befassen sich der Polonia-Dresden e. V. sowie das Umweltzentrum Dresden in Kooperation mit der Daetz-Stiftung und dem SAEK in Gesprächen und einem zum Thema „Wissen verbindet Kulturen“ entstandenen Interviewfilm. Wirtschaftliche Kontakte zwischen beiden Partnerstädten spiegeln sich u. a. in der Präsentation der Handwerkskammer Dresden unter dem Titel „Wir geben der Städtepartnerschaft Gesichter“ wider. Netzwerkkontakte können am Stand der ZAV-Auslandsvermittlung aufgebaut und gefestigt werden. Neben weiteren Akteuren werden die Hochschule für Musik Dresden Carl Maria von Weber und das Heinrich-Schütz-Konservatorium mit Gesangs- und Instrumentalergebnissen ihrer Kooperation mit den Breslauer Partnereinrichtungen die Veranstaltung musikalisch umrahmen.Selbstverständlich lässt es sich auch die Stadt Breslau nicht nehmen, mit einer Präsentation und Informationsmaterial für die Dresdnerinnen und Dresdner vertreten zu sein. Die Gäste von Stadtverwaltung und Stadtrat Breslau stehen allen Besuchern gern für Gespräche zur Verfügung. Außerdem wird Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz sich mit den Initiativen der Städtepartnerschaft Dresden – Breslau bei einem Rundgang ab 18 Uhr bekannt machen und mit den Akteuren ins Gespräch kommen.Am Dienstag Vormittag (1. Dezember) kommt Breslaus Stadtpräsident Rafał Dutkiewicz zu den Feierlichkeiten nach Dresden. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Helma Orosz besucht er das St. Benno-Gymnasium, um sich dort über den Polnisch-Unterricht zu informieren und mit Schülern und Lehrern ins Gespräch zu kommen. Eine Fortsetzung findet das 50. Jubiläum am Nachmittag mit gemeinsamen Veranstaltungen von Freistaat Sachsen und Landeshauptstadt Dresden. Grund und gute Gelegenheit dafür ist, dass auch Freistaat Sachsen und Wojewodschaft Niederschlesien 2009 auf 10 Jahre Regionalpartnerschaft zurückblicken. So findet am 1. Dezember um 16 Uhr im Plenarsaal des Dresdner Rathauses eine Podiumsdiskussion zum Thema „Deutsch-Polnische Wirtschaftskooperation“ statt. Es diskutieren der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft Sven Morlok, Niederschlesiens Vizemarschall Grzegorz Roman, Breslaus Stadtpräsident Dr. Rafał Dutkiewicz, der Erste Bürgermeister von Dresden, Dirk Hilbert, der Präsident der Handwerkskammer Dresden, Claus Dittrich, und Iwona Makowiecka von der Außenhandelskammer Breslau und Niederschlesien. Moderiert wird die Diskussion von Annette Binninger, Journalistin der Sächsischen Zeitung. Interessenten sind hierzu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Am Abend des 1. Dezember wird im Foyer des Sächsischen Finanzministeriums eine Ausstellung zur Zusammenarbeit Sachsen-Niederschlesien eröffnet, die ab 2.12. für die Öffentlichkeit zugänglich ist.Gründungsdatum der Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Breslau war der 7. Mai 1959, an dem ein erstes Abkommen zwischen dem damaligen Nationalrat der Stadt Breslau und dem Rat der Stadt Dresden über die kulturelle und gesellschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet wurde. Im Jahr 1994 paraphierten der Breslauer Stadtpräsident und Dresdens Oberbürgermeister eine Novellierte Partnerschaftsvereinbarung auf Grundlage der Normen des demokratischen Rechtsstaates. Die Hauptstadt Niederschlesiens und die sächsische Landeshauptstadt sind nur 270 Kilometer voneinander entfernt. Diese Nähe hat ein enges Beziehungsgeflecht zwischen unterschiedlichsten Akteuren aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens entstehen lassen, das diese Städtepartnerschaft trägt. Außerdem haben sowohl die Städtepartnerschaft als auch die Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und Niederschlesien durch die Erweiterung der Europäischen Union 2004 eine neue Qualität erfahren. Die Jubiläen geben allen Beteiligten Anlass und Gelegenheit, unsere Vernetzung näher zu betrachten und gerade hinsichtlich neuer Herausforderungen, vor die uns beispielsweise demographische Entwicklung, Globalisierung und Klimawandel stellen, gemeinsame Wege für die Zukunft zu finden.
Im Kulturrathaus Dresden, Königstraße 15, findet am Donnerstag, 3. Dezember eine „Messe der Möglichkeiten“ mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ statt. Anlass ist der UNO-Welttag der Menschen mit Behinderungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet von 15 bis 18.30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm, das ganz im Zeichen der neuen UN-Konvention steht. Die Veranstaltung wird von Oberbürgermeisterin Helma Orosz eröffnet. Die „Messe der Möglichkeiten“ im ersten Veranstaltungsteil bietet Gelegenheit, neue, innovative Projekte und Hilfen zur Verbesserung der Teilhabechancen von Menschen mit Behinderungen kennen zu lernen und mit Vertretern von Behindertenverbänden, Vereinen und Selbsthilfegruppen ins Gespräch zu kommen. Höhepunkt der Messe bildet die Vorstellung einer Publikation, welche die besondere Lebenssituation von Menschen mit Handicap sehr anschaulich zeigt. In die Thematik „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ führt Dr. Leander Palleit vom Deutschen Institut für Menschenrechte mit einem Fachvortrag ein. Die anschließende Podiumsdiskussion mit interessanten Gästen bietet Raum für den sachlichen Dialog zwischen Betroffenen und Akteuren aus Politik und Verwaltung. Um Betroffene, Angehörige, Entscheidungsträger und Interessierte mit dem Thema bekannt zu machen, laden die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Sylvia Müller und der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt Dresden zu ihrer gemeinsamen Veranstaltung recht herzlich ein.Der alljährlich am 3. Dezember stattfindende weltweite Aktionstag für Menschen mit Behinderungen, wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf die besondere Lebenssituation von behinderten Menschen aufmerksam zu machen. Dabei sollen nicht nur Probleme, Hindernisse, Missstände und Alltagsnöte thematisiert werden. Es bietet sich auch die Gelegenheit, positive Entwicklungen und bereits Erreichtes in den Bereichen Gleichstellung, Barrierefreiheit und Teilhabe behinderter Menschen vorzustellen. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete am 13.12.2006 die Konvention zum Schutz der Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen.Nach erfolgtem Ratifikationsprozess sind die UN-Konvention und ihr Fakultativprotokoll seit 26.03.2009 für Deutschland verbindlich. Kernpunkt der Behindertenrechtskonvention ist neben dem Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassendem Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen die ausdrückliche Forderung nach einer barrierefreien und inklusiven Gesellschaft.
In Abstimmung mit der Polizei und dem Verein SG Dynamo Dresden kontrolliert das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Dresden im Zusammenhang mit Fußballspielen verstärkt den Bereich im Umfeld des Rudolf-Harbig-Stadions. Dies betrifft vor allem die Spiele der 1. Mannschaft des Vereins SG Dynamo Dresden. Im Interesse der Besucher und Anwohner des Stadions bittet das Ordnungsamt darum, Fahrzeuge nur auf den dafür vorgesehenen bzw. ausgewiesenen Flächen zu parken. Einheimische Besucher sollten verstärkt die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.