Vom 7. Oktober bis zum 20. November wird im Bürgersaal des Rathauses Leuben die Ausstellung „Mein Bild vom Malerweg“ gezeigt. Zu sehen sind Fotos, Malerei, Grafik und literarische Arbeiten zum Wanderprojekt „NaturFreunde auf dem Malerweg“. Außerdem stellen die NaturFreunde Dresden auf Text-Bild-Tafeln die 100jährige Geschichte Ihres Vereins und ihre gegenwärtige Tätigkeit vor.Von 2007 bis 2009 erwanderten die Vereinsmitglieder und ihre Gäste auf zehn Etappen den Malerweg in der Sächsischen Schweiz. Das Projekt endete anlässlich des 100. Gründungstages der NaturFreunde Dresden e.V. am 19. Juli 2009 mit einer Wanderung von Obervogelgesang nach Pirna, an der Natur- und Wanderfreunde aus ganz Sachsen und der Schweiz teilnahmen.Die Ausstellung kann werktags von 9 bis 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.Eine Führung durch die Ausstellung unter dem Thema „Unser Weg durchs Gebirge“ wird am 7. Oktober ab 17.15 Uhr angeboten. Danach (19 Uhr) gibt es im LeubenTreff, Reisstraße 7, eine Lesung mit Mitgliedern des Verbandes der Deutschen Schriftsteller-Ärzte, Dr. Marion Uhlig (Chemnitz), Dr. Anke Grundeis (Chemnitz), Dr. Christian W. Schmidt (Heidenau und Dr. Jürgen Rogge (Perleberg) unter dem Titel „Liebe, Lust, Lachen & Leben“.Eine weitere Führung durch die Ausstellung steht unter der Überschrift „Steine und Berge, Gipfel und Wege“ und lädt am 28. Oktober, 17.15 Uhr ins Rathaus Leuben ein. 19 Uhr folgt der Vortrag „… und nicht nur Maler auf dem Weg – zur Entwicklung des Fremdenverkehrs in der Sächsischen Schweiz“ im LeubenTreff, Reisstraße 7. Referent ist Joachim Schindler, Initiator und Leiter der Interessengemeinschaft Sächsische Bergsteigergeschichte.
Künstlerische Arbeiten von Jean Kirsten zeigt das Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße 1, in einer neuen Ausstellung. Unter dem Titel „immanentransparent“ sind sowohl neue Arbeiten als auch ein Querschnitt seines Archivs zu sehen. Dazu gehören Siebdruckserien, Collagen und Arbeiten auf Leinwand.Die Siebdruckserie „Variationen“ entstand während seines Studiums an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Jean Kirsten schenkte diese Serie dem Kupferstich-Kabinett Dresden. Eine weitere Siebdruckserie trägt den Titel „Pittsburgh Forland Street“. Grundlage der Collagen-Serie „Begegnung mit mazedonischer Ästhetik“ waren Fotos, die anlässlich eines Künstleraustausches mit Dresdens Partnerstadt Skopje entstanden. Mit Faserstift und Tusche brachte er seine neuen Arbeiten auf Papier, die unter dem Titel „Architektonik“ zusammengefasst sind. Außerdem sind Arbeiten auf Leinwand der letzten Jahre zu sehen.Die Ausstellung im Stadtarchiv ist bis 6. November, dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr, mittwochs von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr, zu sehen.
„Wie gesund sind unsere Kinder und Jugendlichen?“ Mit dieser Frage setzt das Robert-Koch-Institut von 2009 bis 2012 die bundesweite Studie des Robert-Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS-Studie) fort. Wie schon 2003 gehört Dresden auch diesmal zu den 167 Studienorten. Die Gesundheitsdaten werden in der Zeit vom 9. bis 28. November 2009 telefonisch erhoben. Alle ehemaligen Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer erhalten in Kürze eine schriftliche Einladung zur Befragung. Zusätzlich werden Kinder bis sechs Jahre nach einem Zufallsverfahren neu ausgewählt und ihre Eltern zur Befragung eingeladen.Mit der als Langzeitstudie angelegten Erhebung beabsichtigt das Robert-Koch-Institut, erneut Informationen zu Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten, Befindlichkeit und dem Einfluss sozialer Faktoren zu sammeln, um ein aktuelles Bild der gesundheitlichen Lage der 0- bis 17-Jährigen in Deutschland zeichnen zu können. Hierbei soll auch ermittelt werden, inwiefern sich die gesundheitliche Lage seit der letzten Studie verändert hat. Durch die wiederholte Einbeziehung der ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die inzwischen 6 bis 24 Jahre alt sind, erhoffen sich die Forscher überdies Erkenntnisse zu den Lebensphasenübergängen vom Kindes- ins Jugendalter und vom Jugend- ins Erwachsenenalter sowie die Ursachen und Bedingungen gesundheitlicher Veränderungen.Befragt werden sowohl die Eltern als auch die Kinder selbst (11 bis 17 Jahre). Darüber hinaus werden Interviews mit den ehemaligen Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern geführt, die inzwischen erwachsen sind. Die telefonischen Befragungen werden von geschulten Interviewern des Robert-Koch-Instituts durchgeführt. Körperlich-medizinische Untersuchungen sind dieses Mal nicht vorgesehen. Ergänzt wird die Befragung durch zwei Zusatzstudien. An Teilstichproben wird vertiefend Fragen zur motorischen Entwicklung und zur seelischen Gesundheit nachgegangen.Um die gesundheitliche Situation dieser großen Bevölkerungsgruppe angemessen abbilden zu können, ist auch die Teilnahme von Kindern nicht-deutscher Herkunft wichtig. Eltern, die kein telefonisches Interview auf Deutsch führen können oder möchten, wird darum ein übersetzter Fragebogen zur schriftlichen Beantwortung angeboten.Da diesmal keine Anreise in ein Untersuchungszentrum nötig ist und die Interviews im Schnitt nicht länger als 30 Minuten dauern, hoffen die Organisatoren auf eine ähnlich hohe Teilnehmerzahl wie bei der ersten KiGGS-Studie. Damals hatten innerhalb der drei Studienjahre (2003 bis 2006) insgesamt 17 641 Mädchen und Jungen mit ihren Eltern ein Untersuchungszentrum des Robert-Koch-Instituts besucht. Das entspricht einer Teilnahmequote von 66,6 Prozent. Die Ergebnisse des ersten Untersuchungsdurchgangs zeigen, dass es sich lohnt, den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen unter die Lupe zu nehmen: KiGGS hat beispielsweise belegt, dass Kinder in sozial benachteiligten Lebensumständen erheblich größeren Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind.Weitere Ergebnisse sind unter www.kiggs.de einsehbar. Die Studienergebnisse sind Grundlage für Strategien zur Verbesserung der Kindergesundheit in Deutschland.
Unter dem Titel „OHNE UNS!“ lädt vom 8. Oktober bis 4. Dezember 2009 eine Ausstellung über Kunst und alternative Kultur in Dresden vor und nach ’89 in den Lichthof ein. Eröffnet wird sie am 7. Oktober, 18 Uhr von Bürgermeister Hartmut Vorjohann und Dr. Paul Kaiser, dem Kurator der Ausstellung.Die Lichthof-Ausstellung ist Bestandteil einer an drei weiteren Orten gezeigten Schau mit Arbeiten nonkonformer Künstler, die sich den Karrierewegen im Sozialismus verweigerten und Dresden zu einem Zentrum der staatsfernen Künste entwickelten. Damit wird erstmals umfassend eine facettenreiche Untergrund-Kultur vorgestellt, die von den 1950er Jahren bis zum Ende der 1980er Jahre in Dresden bedeutsam war und die eine große Bedeutung für die nicht etablierte Kunstszene in der DDR insgesamt hatte.Vor allem im Lichthof werden die perfiden Repressionsmethoden dokumentiert, mit denen SED und Staatssicherheit gegen die „andere Kultur“ in Dresden vorgingen. Gezeigt wird eine Informations-Installation, die über die Rahmenbedingungen der künstlerischen Alternativkultur in Dresden Auskunft gibt. Dieser Ausstellungsteil komplettiert die künstlerischen Positionen mit Fotos, Archivalien und bislang noch nie gezeigten Dokumenten aus Dresdner Privatarchiven.Darüber hinaus integriert die Vier-Orte-Ausstellung „OHNE UNS!“ in pointierter Weise Positionen jüngerer Künstler, die nach Kontinuitäten und Brüchen bei der gesellschaftlichen Rollenbestimmung von Kunst fragen.An den drei anderen Ausstellungsorten wird jeweils bis zum 17. Januar 2010 folgendes gezeigt:Gedenkstätte Bautzner Straße (Bautzner Straße 112a)An einem elementaren Ort staatlicher Repression – der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung des MfS – reflektieren Künstler das Thema „Kunst und Macht“.Prager Spitze (Prager Straße 2a, 3. Etage)An diesem Ort zeigen nonkonforme Künstlerinnen und Künstler Werke, die von Anfang der 1950er bis Ende der 1980er Jahre entstanden. Wesentliche Arbeiten und Werkgruppen sind dabei erstmals in Dresden sehen – wie die zwölfteilige Figurengruppe „Society apokalyptisch“ des Bildhauers Hartmut Bonk. Die ausgewählten Positionen umfassen alle Genres und werden durch zeitgenössische Arbeiten kontextualisiert.Motorenhalle (Wachsbleichstraße 4 a)Dieser Ausstellungsteil konzentriert sich auf Arbeiten der Generation der zwischen 1951 und 1956 geborenen Künstler. In ihren figurativen Gemälden und Plastiken sind die Themen dieser Zeit, die von Ausreiseerlebnissen bzw. der Erfahrung der Inneren Emigration geprägt sind, bildhaft geworden.Weitere Informationen unter www.ohne-uns-dresden.de.Geöffnet ist der Lichthof montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.Im Rahmen der Ausstellung “OHNE UNS!“ lädt am 7. Oktober auch die Video-Lichtgrafik-Klang-Installation „wendebahnhof“ von 19.30 Uhr bis 22 Uhr an den Dresdner Hauptbahnhof ein. Die Installation von Detlef Schweiger mit Andrea Hilger und ARTISAR an der Außenwand des Bahnhofs gegenüber der „Prager Spitze“ ist eine Projektion unter Verwendung von Film- und Tondokumenten aus dem Bestand der Stasi von den Unruhen am Hauptbahnhof im Oktober 1989, die die Friedliche Revolution in Dresden einleiteten.
Am 1. Oktober findet um 9.30 Uhr in der Kita „Spatzennest“, Georg-Palitzsch-Straße 80 und um 14 Uhr im Christlichen Kinderhaus, Ulmenstraße 17 die Eröffnung des Generationenspiels „Gemeinsam gesund“ statt. Diese Kindertagesstätten sind zwei von insgesamt zehn Einrichtungen, die während der Kick-Off-Woche vom 28. September bis 2. Oktober in Sachsen besucht werden. Mit dem Generationenspiel kann auf spielerische, interaktive Art und Weise der Austausch der Generationen gefördert und der Prozess der Gesundheitsbildung bei Jung und Alt positiv beeinflusst werden. Vorschulkinder und Senioren treten gemeinsam zu den Themen Bewegung, Ernährung, Sinneswahrnehmung und Gedächtnis in Aktion. Die gemeinsam gestaltete Zeit und das Lernen voneinander sind der Gewinn des Spieles. Während der Auftaktwoche wird das Spiel offiziell in verschiedenen sächsischen Einrichtungen in Leipzig, Dresden, Osterzgebirge/Sächsische Schweiz, Nordsachsen und Erzgebirgskreis eingeführt. „Gemeinsam gesund“ kann danach sowohl von Kitas, Mehrgenerationenhäusern oder Institutionen der Seniorenarbeit nach terminlicher Rücksprache und Abgabe des Ausleihformulars bei der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V., Telefon (03 51) 56 35 56 73, E-Mail reichelt@slfg.de, ausgeliehen werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.slfg.de
Vom 1. bis 3. Oktober findet die Eiskunstlauf-Veranstaltung ISU Junioren Grand Prix – Pokal der Blauen Schwerter statt. Alle Eislauffans sind dazu herzlich eingeladen, täglich ab 10 Uhr Eiskunstlauf auf Spitzenniveau live in der Freiberger Arena zu erleben und mit den Olympiasiegern von morgen mitzufiebern. Karten für den ISU Junioren Grand Prix gibt es an der Tageskasse der Freiberger Arena zum Preis von acht Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.Auf Grund der Veranstaltung entfällt am Mittwoch, 30. September von 12 bis 14 Uhr und am Freitag, 2. Oktober von 20.30 bis 22.30 Uhr das Öffentliche Eislaufen.Trotz des Feiertages am 3. Oktober kann in der Trainingseishalle der Freiberger Arena am Sonnabend, 3. Oktober von 19.30 bis 22.30 Uhr und am Sonntag, 4. Oktober von 16 bis 18 Uhr Schlittschuh gelaufen werden. Achtung: Am 3. Oktober finden im Sportpark Ostra im Messebereich die Pyro-Games 2009 statt. Entsprechend hoch wird das Besucheraufkommen sein, wodurch mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden muss.Ab Sonntag, 4. Oktober, starten die Eislaufkurse für Anfänger um 18.15 Uhr und für Fortgeschrittene um 19.15 Uhr. Wenige Restplätze stehen noch zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die Servicehotline der Freiberger Arena telefonisch unter (03 51) 4 88 52 52.
Die Wochenmärkte auf dem Altmarkt und auf dem Schillerplatz fallen am Sonnabend, 3. Oktober, wegen des Feiertages aus. In der Woche darauf sind sie wieder zu den regulären Zeiten geöffnet: der Markt auf dem Altmarkt Dienstag bis Sonnabend von 8 bis 14 Uhr, der Markt auf dem Schillerplatz Dienstag und Donnerstag 9 bis 18 Uhr sowie Sonnabend 8 bis 12 Uhr.