Der Dresdnerwolf

Neues und Altes aus Dresden – Elbflorenz

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Archiv: August 2009

Besucherzahlen der Dresdner Freibäder vom 24. bis 30. August



Die elf Dresdner Freibäder haben noch eine Woche bis zum 6. September geöffnet. Obwohl sich das Wetter in der Woche vom 24. bis 30. August etwas abkühlte, waren die Freibäder gut besucht. Knapp 25 700 Badegäste kamen, davon 6000 ins Georg-Arnhold-Bad.Die Gesamtstatistik der diesjährigen Freibadsaison erhöht sich damit auf ca. 391 500 Badegäste(ca. 113 100 entfielen auf das Georg-Arnhold-Bad).

Neues Zuhause für Senioren und Sportler – Doppelhaus im Sanierungsgebiet Pieschen wird saniert



Am Montag, 31. August beginnen Sanierung und Umbau des Doppelhauses auf der Leipziger Straße 89/91 im Sanierungsgebiet Pieschen. In den Obergeschossen entstehen auf 628 Quadratmetern zwölf altersgerechte Wohnungen mit Balkon und Gemeinschaftsräume, die der Verein AWIG – Verein für gemeinschaftliches Wohnen betreuen wird. Im Erdgeschoss sind auf 214 Quadratmetern Sozial- und Funktionsräume für Kraftsport, Training und die Arbeit mit Jugendlichen geplant, die der TSV Rotation Dresden 1990, Abteilung Kanu nutzen wird. Beide Vereine wirkten bei der Planung des Umbaus mit.Die Baukosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro werden hauptsächlich mit Städtebaufördermitteln von Bund, Land und Stadt gedeckt. Um die Umwelt zu schützen und Wohnnebenkosten zu senken, erhält das Haus einen Vollwärmeschutz. Eine Solarthermie-Anlage unterstützt die Heizung und Warmwasserbereitung. Auf den Dach entsteht eine Photovoltaik-Anlage. Spätestens im August 2010 wird das Doppelhaus an die Nutzer übergeben.Interessenten für die altersgerechten Wohnungen können sich wenden an:AWIG – Verein für gemeinschaftliches WohnenBeratungs- und GeschäftsstelleEhrlichstraße 3, Haus 401067 DresdenTelefon (03 51) 4 66 29 14Telefax (03 51) 4 84 29 47E-Mail awigdd@web.deInternet www.awigverein.de

Deutsch-Polnischer Gedenkweg anlässlich des 70. Jahrestages des Kriegsbeginns

Anlässlich des 70. Jahrestages des Kriegsbeginns laden die Dresdner Nagelkreuzzentren Frauenkirche, Kreuzkirche, Diakonissenanstalt und Schifferkirche „Maria am Wasser“ Dresden-Hosterwitz am 1. September 2009 zum Deutsch-Polnischen Gedenkweg ein. Die Dresdnerinnen und Dresdner sind aufgerufen, ein Zeichen der Versöhnung zu setzen und gemeinsam mit Gästen aus der Partnerstadt Breslau, der befreundeten Stadt Gostyñ und anderen polnischen Städten um 16.30 Uhr die Andachten in der Dreikönigskirche (in deutscher Sprache) und der Kathedrale Ss. Trinitatis (in polnischer Sprache) zu besuchen. Gegen 17.15 Uhr werden sich die beiden Gruppen auf der Augustusbrücke treffen und die Versöhnungsliturgie von Coventry in polnischer und deutscher Sprache beten. Um 18.00 Uhr wird in der Frauenkirche ein Ökumenischer Gottesdienst der Dresdner Nagelkreuzzentren zweisprachig gefeiert. Musikalisch gestaltet wird dieser Gottesdienst unter anderem vom berühmten Synagogalchor Breslau. Der KZ-Überlebende Marian Sobkowiak aus Gostyñ, der sich vor dem Hintergrund seines persönlichen Schicksals besonders für die Versöhnung zwischen Polen und Deutschen engagiert, kommt im Gottesdienst zu Wort. Ab 19.00 Uhr steht der Neumarkt im Zeichen eines deutsch-polnischen Begegnungsfestes mit Ständen und kulturellen Beiträgen. Dabei stellt beispielsweise Gostyñ mit einem Straßentheater die Geschichte der Stadt im Zweiten Weltkrieg dar. Zum Abschluss findet um 21.00 Uhr in der Unterkirche der Frauenkirche ein literarisch-musikalisches Programm mit Auszügen aus Briefen unbekannter Soldaten und Texten bekannter Autoren wie Janusz Korczak und Edith Stein statt.In Danzig finden vom 31. August bis 2. September 2009 auch internationale Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges statt, an denen Dresdens Erster Bürgermeister Dirk Hilbert teilnehmen wird. Die zentralen Feierlichkeiten werden unter Teilnahme des polnischen Präsidenten sowie des Ministerpräsidenten und zahlreicher ausländischer Delegationen am 1. September am Denkmal für die Verteidiger der Westerplatte abgehalten.

Grundhafte Erneuerung der Gasanstaltstraße

Vom 31. August bis voraussichtlich 26. März 2010 führen die Arbeiter der Firma Hentschke Bau GmbH im Auftrag des Straßen- und Tiefbauamtes Dresden den Bau der Gasanstaltstraße zwischen der Winterbergstraße und der Oskar-Röder-Straße aus.Aufgrund des schlechten Zustandes von Fahrbahn und Fußwegen wird die Straße auf einer Länge von etwa 780 Metern grundhaft ausgebaut und die Straßenentwässerung sowie die Straßenbeleuchtung komplett erneuert.Die Baumaßnahme umfasst darüber hinaus den Neubau eines Mischwasserkanals sowie die Verlegung neuer Versorgungsleitungen für Trinkwasser, Gas, Strom und Fernmeldetechnik.Für den Bau ist eine Vollsperrung der Straße erforderlich, wobei diese aufgrund der zu gewährleistenden Erreichbarkeit abschnittsweise erfolgt.Die Kosten für den Straßenbau betragen etwa 700 000 Euro.

„Stadtführer für Menschen mit einer Mobilitätsbehinderung“ erschienen

Oberbürgermeisterin Helma Orosz präsentierte heute (28. August) den neu aufgelegten „Stadtführer für Menschen mit einer Mobilitätsbehinderung“, der jetzt als dritte, umfassend aktualisierte und erweiterte Ausgabe vorliegt. Die Broschüre ist besonders auf die spezifischen Informationsbedürfnisse von Rollstuhlfahrern und mobilitätsbehinderten Bürgerinnen und Bürgern der Landeshauptstadt Dresden sowie ihrer mobilitätseingeschränkten Besucher ausgerichtet.Sie enthält Informationen zur Barrierefreiheit von etwa 750 öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen, unterteilt in neun Kategorien. So enthält der Stadtführer Informationen zu öffentlichen Behörden des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, zu Sozial- und Kultureinrichtungen, zum Verkehr, zur Gastronomie und zum Tourismus.Die Nutzer finden stichpunktartig Informationen zur Erreichbarkeit, zum Zugang außerhalb und innerhalb der Gebäude, zu Parkmöglichkeiten für Behinderte, zu vorhandenen Aufzügen und Behinderten-WCs. Zudem wurden wichtige bauliche Maße wie Türbreiten und vorhandene Hindernisse sowie Stufen und Rampen ermittelt. Die Informationen sollen den Nutzern helfen, sich auf eventuelle Schwierigkeiten einzustellen oder sich zu orientieren, welche barrierefreien Wege sie selbständig zurücklegen können und an welchen Stellen Hilfe erforderlich ist. Ein besonderes Augenmerk galt deshalb Angaben zu baulichen Einschränkungen.Im Anhang der Broschüre finden sich zudem Verzeichnisse der nicht barrierefreien Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs, der öffentlichen Behindertenstellplätze und der öffentlichen, ständig zugänglichen Behindertentoiletten in der Innenstadt.Weiterhin wurde im Broschürenanhang der „Stadtplan für Menschen mit einer Mobilitätsbehinderung“ für den Teilbereich der Dresdner Innenstadt (26er-Ring) sowie für die Teilbereiche „Pillnitz“ und „Ostragehege-Sportkomplex“ eingefügt. Diese drei Teilpläne enthalten Angaben zu barrierefreien Rollwegen, zu den Behindertenstellplätzen, zu Behinderten-WCs und zu den barrierefreien Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs.Die Broschüre ist in einer Auflage von 5000 Stück erschienen und soll einen wichtigen Beitrag zur barrierefreien, selbstbestimmten Integration von Menschen mit Mobilitätsbehinderung in den öffentlichen Alltag leisten. Sie ist über die Behindertenverbände in Dresden, die Ortsämter und Ortschaftsverwaltungen sowie in einigen Nachbargemeinden erhältlich.

Informationen zur Bundestagwahl am 27. September

Am 27. September findet die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag statt. Der Bundestag wird für einen Zeitraum von vier Jahren gewählt. Das Gebiet der Landeshauptstadt Dresden ist in die zwei Wahlkreise 160 (Dresden I) und 161 (Dresden II – Bautzen II) gegliedert. Der Wahlkreis 161 (Dresden II – Bautzen II) umfasst dabei neben der Stadt Dresden vom Landkreis Bautzen die Gemeinden Arnsdorf, Ottendorf-Okrilla, Wachau und die Stadt Radeberg sowie die Verwaltungsgemeinschaft Großröhrsdorf, der die Stadt Großröhrsdorf sowie die Gemeinde Bretnig-Hauswalde angehören.Wahlrecht und Wahlberechtigte in DresdenWählen kann jeder Deutsche, der am Wahltag 18 Jahre alt ist, seit mindestens drei Monaten – also seit dem 27. Juni – in Deutschland wohnt oder sich sonst gewöhnlich aufhält und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist.Die Landeshauptstadt Dresden hat am 23. August ein Verzeichnis aller in Dresden mit Hauptwohnsitz wohnenden Wahlberechtigten angelegt. In dieses Wählerverzeichnis wurden 421 838 wahlberechtigte Dresdnerinnen und Dresdner eingetragen. Bis zum Freitag vor der Wahl wird das Wählerverzeichnis laufend aktualisiert und all diejenigen Personen gestrichen, die ihr Wahlrecht z. B. aufgrund ihres Wegzuges verlieren oder versterben.Versand der WahlbenachrichtigungenJeder Wahlberechtigte erhält für die Wahl zum Bundestag eine Wahlbenachrichtigungskarte. Der Versand der Karten begann am 25. August. Die letzten Wahlbenachrichtigungen wurden am 27. August verschickt. Aufgrund der längeren Postlaufzeiten für die preisgünstige Versendungsform „Infopost“ werden alle Wahlbenachrichtigungen spätestens am 6. September bei den Wahlberechtigten sein.Wer bis zum 7. September keine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten hat, aber glaubt wahlberechtigt zu sein, wendet sich bitte an das Bürgertelefon unter (03 51) 4 88 11 20 oder nimmt Einsicht in das Wählerverzeichnis. Nur so kann er sicher sein, dass er sein Wahlrecht am Wahltag auch ausüben kann.Die Sprechzeiten des Bürgertelefons sind wie folgt: vom 31. August bis 18. September: Montag und Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 Uhr bis 14 Uhr sowie vom 21. bis 25. September 2009: von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.Mit der Wahlbenachrichtigungskarte wird jeder Wahlberechtigte darüber informiert, in welchem Wahllokal er am Wahltag seine Stimme abgeben kann. Die Dresdnerinnen und Dresdner können die Lage ihres Wahllokales auch im Internet abrufen. Dazu ist im Themenstadtplan ein Wahllokalfinder eingerichtet, erreichbar über die Internetseite www.dresden.de/wahlen.Einsichtnahme ins WählerverzeichnisJeder Wahlberechtigte kann Einsicht in das Wählerverzeichnis nehmen, um dort die zu seiner Person gespeicherten Daten zu überprüfen. Die Daten anderer Personen kann nur einsehen, wer Tatsachen glaubhaft macht, aus denen sich die Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses hinsichtlich dieser Personen ergeben kann. Das Wählerverzeichnis liegt vom 7. bis zum 11. September im Zentralen Wahlbüro, Theaterstraße 11-13, 1. Etage, Raum 100, Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr, aus. Nur in dieser Zeit kann Einspruch gegen das Wählerverzeichnis eingelegt werden.BriefwahlantragWer am Wahltag sein Wahllokal nicht aufsuchen möchte, kann einen Wahlschein und Briefwahlunterlagen beantragen. Mit dem Wahlschein kann man an der Briefwahl teilnehmen oder auch in einem anderen Wahllokal am Wahltag wählen, wenn dieses zum eigenen Wahlkreis gehört.Wahlberechtigte sollten den Antrag wird am besten schriftlich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte, im Zentralen Wahlbüro oder über ein Online-Antragsformular auf der Internetseite der Landeshauptstadt Dresden www.dresden.de/wahlen stellen.BriefwahlunterlagenDer Versand der Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl beginnt voraussichtlich am 31. August. Die Briefwahlunterlagen bestehen für die Bundestagswahl aus:- dem amtlichen Stimmzettel des Wahlkreises,- einem amtlichen blauen Stimmzettelumschlag, in den der Stimmzettel einzulegen ist,- einem amtlichen roten Wahlbriefumschlag, der als Kombination mit dem Wahlschein hergestellt ist (Auf ihm ist die Anschrift aufgedruckt, an die der Wahlbrief zurückzusenden ist.) und- einem Merkblatt für die Briefwahl.Damit der Wahlbrief rechtzeitig bis zum Wahltag, 18 Uhr, eingeht, sollte er innerhalb der Bundesrepublik Deutschland spätestens am Donnerstag vor der Wahl (24. September) über die Deutsche Post AG abgeschickt werden. Bei entfernt liegenderen Orten sollte er entsprechend früher bei der Deutschen Post AG eingeliefert werden.Sofort-BriefwahlDie Sofort-Briefwahl ist im Zentralen Wahlbüro, Theaterstraße 11-13, 1. Etage, Raum 100, ab dem 31. August möglich. Die Öffnungszeiten des Zentralen Wahlbüros sind wie folgt: vom 31. August bis 25. September, von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und am Freitag, 25. September von 8 bis 18 Uhr. Das Zentrale Wahlbüro ist barrierefrei über den Eingang Theaterstraße 13 zu erreichen.Abholung von Briefwahlunterlagen für andereWahlberechtigte müssen ihre Briefwahlunterlagen nicht selbst im Zentralen Wahlbüro abholen, sondern können auch einen anderen damit beauftragen.Der Wahlberechtigte muss hierzu die auf der Rückseite seiner Wahlbenachrichtigungskarte aufgedruckte Vollmacht ausfüllen und unterschreiben. Derjenige, der die Unterlagen abholt, darf – anders als bei der Landtagswahl – insgesamt nur Briefwahlunterlagen für höchstens vier Wahlberechtigte entgegennehmen. Dies und den Erhalt der Unterlagen muss er auf der Wahlbenachrichtigungskarte des Wahlberechtigten schriftlich bestätigen. Die Wahlbenachrichtigungskarte des Wahlberechtigten, der die Unterlagen abholen lässt, muss deshalb ins Zentrale Wahlbüro mitgebracht werden.Barrierefreie WahllokaleDas Gebiet der Landeshauptstadt Dresden ist in 363 Wahlbezirke aufgeteilt. Zu jedem Wahlbezirk gehört ein Wahlraum, in dem die Bürgerinnen und Bürger am Wahltag ihre Stimme abgeben.Von den 363 Wahllokalen sind zur Bundestagswahl 113 barrierefrei zugänglich, vier mehr als zur Landtags- und 12 mehr als noch zur Kommunal- und Europawahl.Wählerinnen und Wähler mit Mobilitätseinschränkungen, die am Wahltag wählen möchten und deren Wahllokal nicht barrierefrei ist, können mit einem Wahlschein in einem anderen – barrierefreien – Wahllokal wählen. Das barrierefreie Wahllokal, in dem sie wählen möchten, muss zum eigenen Wahlkreis gehören. Da jeder Wahlkreis über barrierefreie Wahlräume verfügt, kann jeder, der es wünscht, am Wahlsonntag in einem barrierefreien Wahllokal wählen. Der benötigte Wahlschein kann am besten schriftlich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte, im Zentralen Wahlbüro oder über ein Online-Antragsformular auf der Internetseite der Landeshauptstadt Dresden www.dresden.de/wahlen beantragt werden. Der Wahlschein muss unbedingt zur Wahl in das Wahllokal mitgebracht werden. Eine Übersicht über die barrierefrei zugänglichen Wahllokale ist im Internet unter www.dresden.de/wahlen zu finden. Auch die Wahlbenachrichtigungskarte informiert, ob das eigene Wahllokal barrierefrei ist.Barrierefreies Wählen für Blinde und SehbehinderteDie Landeshauptstadt Dresden hat die Stimmzettel so vorbereitet, dass blinde und sehbehinderte Wähler zur Kennzeichnung des Stimmzettels eine Wahlschablone verwenden können. Fremde Hilfe ist so beim Wählen nicht nötig. Die Wahlschablone können die Wahlberechtigten über die Landesgeschäftsstelle des Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e. V. erhalten. Alternativ dürfen die Wähler eine Hilfsperson, z. B. ein Mitglied des Wahlvorstandes, mit in die Wahlkabine nehmen. Die Hilfsperson muss den Stimmzettel entsprechend dem Willen des Wählers kennzeichnen und die Kenntnisse, die sie dabei erlangt, geheim halten.

Bitte gehen Sie wählen!

Oberbürgermeisterin Helma Orosz ruft alle wahlberechtigten Dresdnerinnen und Dresdner auf, am kommenden Sonntag, 30. August, den Sächsischen Landtag zu wählen: „Vor 20 Jahren nahmen mutige und engagierte Menschen in unserem Teil Deutschlands große Belastungen auf sich, indem sie für die Demokratie auf die Straße gingen. Die Menschen- und Bürgerrechte, welche wir heute so selbstverständlich genießen können, sind dem tatkräftigen Umgestaltungswillen vieler aktiver Bürgerinnen und Bürger in Dresden zu verdanken. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Friedlichen Revolution war die freie Wahl. Es ist sehr wichtig, diese Errungenschaft demokratischer Wahlen wahrzunehmen und zu pflegen. Deshalb rufe ich alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Dresden auf, am Sonntag wählen zu gehen. Auch wer nicht wählt, trifft eine Entscheidung – und diese Entscheidung ist die Falsche.“Die 363 Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr für die Stimmabgabe geöffnet. Das Ergebnis der Briefwahl wird durch 83 Briefwahlvorstände ermittelt, die am Wahltag um 16 Uhr im Rathaus Dr.-Külz-Ring 19 zusammentreten. Auch die Zulassung der Wahlbriefe und die Ermittlung der Briefwahlergebnisse sind öffentlich. Die Wähler haben bei der Landtagswahl zwei Stimmen. Mit der Direktstimme wählt der Wähler einen von mehreren Bewerbern aus seinem Wahlkreis, mit der Listenstimme wählt er eine von mehreren Landeslisten, die von den Parteien aufgestellt worden sind. Der Kandidat mit den meisten Direktstimmen im Wahlkreis erlangt als Abgeordneter ein Mandat im Landtag und vertritt dort seinen Wahlkreis. Für die Verteilung der Sitze insgesamt auf die einzelnen Parteien ist die Listenstimme maßgeblich.Mit den ersten Ergebnissen kann ab etwa 19 Uhr gerechnet werden. Das vorläufige Endergebnis für Dresden ist voraussichtlich gegen 22 Uhr zu erwarten. Darüber hinaus werden sie auch laufend auf den Internetseiten der Landeshauptstadt Dresden unter www.dresden.de/wahlen übertragen. Das amtliche Endergebnis der Landtagswahl für die Dresdner Wahlkreise stellt der Kreiswahlausschuss am Donnerstag, 3. September, fest. Die öffentliche Sitzung findet um 14 Uhr im Festsaal des Rathauses statt.Diejenigen, die am Sonntag verhindert sind, können noch bis Freitag, 28. August, 16 Uhr, Briefwahlunterlagen beantragen. Der Antrag sollte persönlich im Zentralen Wahlbüro gestellt werden. Günstig ist es, dort gleich sofort vor Ort zu wählen. Das Zentrale Wahlbüro, Theaterstraße 11-13, 1. Etage, Raum 100, ist bis Donnerstag, 27. August, von 8 Uhr bis 20 Uhr und am Freitag, 28. August, von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.Fragen zur Wahl, zur Briefwahl und zu den Wahllokalen können noch bis 30. August an das Bürgertelefon unter der Nummer (03 51) 4 88 11 20 gerichtet werden.

Fördermittelbescheid der Stadt Dresden für den Bau der Busmannkapelle

Oberbürgermeisterin Helma Orosz überbrachte heute (27. August) der Bürgerstiftung und der Gesellschaft zur Förderung einer Gedenkstätte für die Sophienkirche e. V. einen Fördermittelbescheid über 90 000 Euro zur umgehenden Realisierung des Bauvorhabens Busmannkapelle. Nur so bleibt der Gesellschaft ein Darlehen in Höhe von 100 000 Euro erhalten. „Die Gedenkstätte Busmannkapelle ist für Dresden wichtig, als Erinnerung an die zerstörte Sophienkirche und zum Gedenken der Opfer des zweiten Weltkrieges“, sagt Helma Orosz.In etwa zwei Wochen erfolgt nun der erste Spatenstich und Ende September ist Grundsteinlegung.Anfang September 2008 traf sich Oberbürgermeisterin Helma Orosz mit der Bürgerstiftung und der Fördergesellschaft, die ihr die Unterlagen für den Bau und die anschließende Betreibung übergaben. In dem Zusammenhang sagte die Oberbürgermeisterin ihre Unterstützung zu. Am 13. Februar wurde der Baubeginn mit dem Aufstellen der Stelen symbolisiert.Die Gedenkstätte soll für Ausstellungen, Präsentationen, Andachten und Vorträge genutzt werden. Die älteste Kirche Dresdens wurde 1945 durch den Bombenangriff zerstört und 1962/63 durch das SED-Regime willkürlich abgerissen, so dass sie endgültig aus dem Stadtbild verschwand.Den Bau hat das Dresdner Architekturbüro Gustavs & Lungwitz entworfen. Originale Bausubstanz der gotischen Kapelle aus dem 14. Jahrhundert verbindet sich mit modernen Elementen aus Glas, Stahl und Beton. Die Kosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro.Die Landeshauptstadt Dresden hatte bisher 150 000 Euro in den Bau investiert.Weitere Informationen zur Gedenkstätte erhalten Sie unter www.busmannkapelle.de.

Rathaus-Ausstellung: Menschen in Dresden

Unter dem Titel „Menschen in Dresden. Bilder des dresdner fotoaktiv 57 e. V.“ lädt vom 8. bis 18. September 2009 eine Ausstellung mit 40 Fotografien von Mitgliedern des dresdner fotoaktiv 57 e. V in den Lichthof ein. Eröffnet wird sie am 7. September, 18 Uhr von Bürgermeister Winfried Lehmann.Nicht der Canalettoblick, der Zwinger, die Frauenkirche oder andere „Berühmtheiten“ waren die Motive, sondern ausschließlich „Menschen in Dresden“, so auch der Titel der Exposition.Es sind die „Menschen in Dresden“, Einheimische wie Gäste, die das Leben dieser Stadt prägen und pulsieren lassen, seien es die Bauarbeiter auf den Dächern des Schlosses, die wegweisende Gästeführerin oder „Martin“ am Elbufer. Mit dieser Intention haben die Fotografen versucht, die vielen Facetten städtischer Betriebsamkeit einzufangen.Der Kern des dresdner fotoaktiv 57 e. V. entstand im Jahr 1957 aus Absolventen des Lehrgangs „Fotografische Bildgestaltung“ der Volkshochschule Dresden. Die Anfangs sporadischen Zusammenkünfte genügten den engagierten Fotoamateuren bald nicht mehr. Der Fotoaktiv e. V. besteht derzeit aus 19 Mitgliedern, die sich im Dreiköniggymnasium in der Neustadt regelmäßig treffen. Schwerpunkt ist die Arbeit am und mit dem Foto. Viele Arbeitsabende dienen primär den jeweiligen Ausstellungsvorhaben, es sind rund vier im Jahr. Bisherige Ausstellungen waren u. a. in den Technischen Sammlungen, im Karstadt-Restaurant, im Firmenrestaurant der DREWAG, aber auch in vielen Städten Deutschlands und im Ausland zu sehen. Seit 1988 präsentiert der dresdner fotoaktiv 57 e. V. auch vor dem Plenarsaal im Rathaus drei- bis viermal jährlich eine Ausstellung.Geöffnet ist der Lichthof montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Stadt sucht Firmen für Reparatur-, Verleih- und Gebrauchtwarenführer

Zur Aufnahme in den Online-Reparatur-, Verleih- und Gebrauchtwarenführers sucht die Stadt Firmen, Einrichtungen und Vereine, die Gebrauchsgegenstände reparieren, verleihen oder mit Gebrauchtem handeln.Das Spektrum umfasst Leistungen in 19 Rubriken, darunter Baby & Kinder, Bekleidung & Schuhe, Bilder & Rahmen, Bücher & Medien, Computer, Fahrräder, Foto & Optik, Glas & Porzellan, Haus & Garten, Haushaltgeräte, Korb- & Flechtwaren, Autozubehör, Medizinische Hilfsmittel, Musikinstrumente, Sport & Camping, Uhren & Schmuck, Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, Werkzeuge, Messer & Scheren sowie Wohnung.Die Registrierung erfolgt online unter www.dresden.de/reparaturfuehrer . Die Nutzung ist kostenlos.Bereits in den Jahren 2000, 2001 und 2002 waren Reparatur-, sowie Verleih- und Gebrauchwarenführer als Broschüren erschienen. Aufgrund beständiger Nachfragen der Bevölkerung wurde die Online-Version entwickelt.Anfragen zum neuen Reparatur-, Verleih-, und Gebrauchtwarenführer beantworten gern die Mitarbeiter amAbfall-Info-Telefon: 4 88 96 33.

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