Der Dresdnerwolf

Neues und Altes aus Dresden – Elbflorenz

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Archiv: April 2009

Vollsperrung der Hans-Oster-Straße



Vom 4. May bis voraussichtlich 24. Juli wird die Hans-Oster-Straße zwischen Tannenstraße und Stauffenbergallee grundhaft erneuert und dabei der vorhandene Straßenquerschnitt von ca. 10 Metern Breite neu aufgeteilt. Auf der westlichen Straßenseite gibt es künftig einen durch Pflanzscheiben unterbrochenen Parkstreifen befestigt mit Großpflaster. Es werden 17 neue Bäume, davon 7 Säulen-Ahorn, gepflanzt. Die Fahrbahn wird 6 Meter breit, auf östlicher Seite wird ein ca. 2,50 Meter breiter Gehweg neu mit Betonplatten angelegt. Der westliche Gehweg bleibt bestehen. Die Ausbaulänge beträgt insgesamt 320 Meter und wird in zwei Abschnitten unter Vollsperrung realisiert.Koordiniert mit den Straßenbauarbeiten durch die Firma Wolf und Müller werden auch Versorgungsleitungen und die Straßenentwässerung erneuert. Die Baukosten betragen für den Anteil der Landeshauptstadt Dresden ca. 220 000 Euro.

Instandsetzung der Weißeritzbrücke im Zuge der Hamburger Straße



Vom 4. bis 8. May muss der Fugenübergang und die Betonkappe des Überbaus der Weißeritzbrücke im Zuge der Hamburger Straße instand gesetzt werden. Hierdurch kommt es an zwei Tagen jeweils in der Zeit von 9 bis 15 Uhr zur Sperrung der linken Fahrspur in Richtung Flügelweg. An welchen Tagen genau, ist vom Wetter abhängig. Der Verkehr kann in beiden Richtungen weiterfließen.Die Arbeiten werden von der Backer-Bau GmbH & Co. KG für den Ingenieurbau und der Gesellschaft für Verkehrstechnik mbH für die Verkehrssicherung ausgeführt. Die Kosten betragen ca. 4 000 Euro.

11. Dresdner Brunnentag am 2. Mai

Die DREWAG und das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft laden alle interessierten Brunnenfreunde am 2. Mai zum 11. Dresdner Brunnentag ein. Der Geschäftsführer der DREWAG Reiner Zieschank und Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, eröffnen den Brunnentag gemeinsam um 10 Uhr auf dem Pillnitzer Platz. Anschließend beginnen Führungen zu den Pillnitzer Brunnenanlagen. Mittels Bus-Shuttle geht es nach den Führungen ins Wasserwerk Hosterwitz, wo gegen 14:30 Uhr ein Catering geplant ist. Mit Vorträgen über das Wasserwerk Hosterwitz, über Hans Erlwein und sein Wirken sowie über Wasser in seiner schönsten Form endet der 11. Brunnentag. Umrahmt wird die gesamte Veranstaltung mit musikalischen Beiträgen von Musica Animae. Der Unkostenbeitrag beträgt 3 Euro.

11. Dresdner Brunnentag am 2. May

Die DREWAG und das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft laden alle interessierten Brunnenfreunde am 2. May zum 11. Dresdner Brunnentag ein. Der Geschäftsführer der DREWAG Reiner Zieschank und Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, eröffnen den Brunnentag gemeinsam um 10 Uhr auf dem Pillnitzer Platz. Anschließend beginnen Führungen zu den Pillnitzer Brunnenanlagen. Mittels Bus-Shuttle geht es nach den Führungen ins Wasserwerk Hosterwitz, wo gegen 14:30 Uhr ein Catering geplant ist. Mit Vorträgen über das Wasserwerk Hosterwitz, über Hans Erlwein und sein Wirken sowie über Wasser in seiner schönsten Form endet der 11. Brunnentag. Umrahmt wird die gesamte Veranstaltung mit musikalischen Beiträgen von Musica Animae. Der Unkostenbeitrag beträgt 3 Euro.

Ausstellung: Cerdà. Die Stadterweiterung von Barcelona

Rathaus-Ausstellung zum Werk des katalanischen Stadtplaners Ildefons CerdàUnter dem Titel „Cerdà. Die Stadterweiterung von Barcelona“ lädt vom 6. bis 29. May 2009 eine Ausstellung des Stadtplanungsamtes in Zusammenarbeit mit dem Institut d’Estudis Territorials (Barcelona), der Fakultät Architektur an der TU Dresden und der Architektenkammer Sachsen in den Lichthof des Rathauses ein. Eröffnet wird sie am 5. May, 17 Uhr vom Leiter des Stadtplanungsamtes Andreas Wurff. Aus Barcelona kommt Kerstin Burckhart vom Institut d`Estudis Territorials.Die Freiheit des Individuums, die Privatsphäre der Familie, Luft, Sonne und natürliches Licht in allen Wohngebäuden, der allgemeine Wunsch nach qualitätvollen städtischen Angeboten in allen Stadtteilen und eine geplante Verkehrsinfrastruktur standen im Fokus des Stadterweiterungsprojektes für Barcelona im Jahre 1859 und bildete die Basis für die Allgemeine Theorie der Stadtplanung im Jahre 1863, die beiden wichtigsten und fundamentalen Werke des katalanischen Stadtplaners Ildefons Cerdà (1815–1876).Mehr noch als der unbestreitbare historische Wert sind es die gegenwärtige Relevanz und Bedeutung von Cerdàs Ideen, die in der als internationale Wanderausstellung konzipierten Zusammenstellung zu sehen sind. Das Eixample-Projekt, ursprünglich für die Neuplanung einer Stadt gedacht, bietet Lösungsansätze für den Umgang mit wachsenden Stadtregionen; Barcelonas noch heute außergewöhnliche städtische Qualität ist maßgeblich auf die Konzeptionen Cerdàs zurückzuführen.Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Theorien und Projekte Cerdàs und stellt die Bedeutung seines Werkes für die moderne Stadtplanung heraus. Der Ausstellungsinhalt besteht aus drei Informationsblöcken. In einem ersten Teil wird der Stadtplaner Cerdà, die Person mit ihrer Biografie, ihrem gesellschaftlichen Umfeld und ihren Theorien dargestellt. Der zweite Teil „Die Projekte Cerdàs“ präsentiert den „Praxistest“ seiner Theorien in seinem Experimentierfeld Barcelona mit der Realisierung von Wohnmodellen und Erschließungsvorhaben. Der dritte Teil „Das Stadterweiterungsviertel Barcelonas“ stellt Cerdàs städtebauliche Planungsinstrumente vor, die Wachstumsringe Barcelonas und ein Netzwerkmodell. Hier wird die Analyse des Stadterweiterungsgebietes dargeboten, das als wichtigstes Beispiel der praktischen Anwendung der Theorien Cerdàs gilt.Geöffnet ist der Lichthof montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Einweihung der 33. Grundschule

Gebäude nach Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten fertig gestelltOberbürgermeisterin Helma Orosz feierte heute (30. April) gemeinsam mit Bürgermeister Winfried Lehmann, Sabine Bibas, Leiterin der Eigenbetriebe Kindertageseinrichtungen und vielen weiteren Gästen die Einweihung der 33. Grundschule. Die zwei alten Gebäude auf der Marienberger Straße 5 wurden zu einer zweizügigen modernen Schule ausgebaut. Dazu wurde das bisherige Schulgebäude (Haus 1, Baujahr 1958) mit dem ehemaligen Hortgebäude (Haus 2, Baujahr 1890) durch eine moderne Stahlfachwerkbrücke im Obergeschoss verbunden. Die Kinder können so witterungsgeschützt und barrierefrei beide Gebäudeteile erreichen.Durch den Einbau eines Aufzuges, die Neugestaltung des Haupteinganges mit Rampe und der Installation behindertengerechter Toiletten ist das Gebäude nun durchgängig barrierefrei nutzbar. Die Betreuung von körperbehinderten Schülerinnen und Schülern in der 33. Grundschule ist damit nun möglich.Eine bauliche Besonderheit stellt die neue Treppe dar. Sie ist durch die verglasten Bögen der Außenfassade zu sehen und betont die Ehrwürdigkeit des über 100 Jahre alten Gebäudes.Die Außenfassade wurde denkmalgerecht saniert und der Brandschutz aktualisiert. Das Dachtragewerk wurde erneuert und erhielt eine neue Schiefereindeckung. Durch den Abriss nichttragender, unnötiger Trennwände entstanden vier neue Klassenräume. Sie befinden sich zusammen mit den übrigen Unterrichts- und Gruppenräumen im Obergeschoss des Schulgebäudes (Haus 1) und im ehemaligen Hortgebäude (Haus 2). Die Verwaltungs- und Gemeinschaftsbereiche sind im Erdgeschoss der Schule angeordnet. Eltern und Besucher können sich so leichter orientieren. Das Kellergeschoss beherbergt neben notwendigen Technikflächen, die Werkräume und den Speisesaal.Während der Bauzeit von März 2008 bis April 2009 waren die Kinder in der nahegelegenen 97. Grundschule untergebracht. Seit dem 20. April nehmen acht Klassen mit insgesamt 196 Schülerinnen und Schüler im fertig sanierten Schulgebäude wieder am Unterricht teil.Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 2,6 Millionen Euro. Davon sind 1,63 Millionen Euro Eigenmittel der Landeshauptstadt Dresden und 965 000 Euro Fördermittel.

Orpheum als Veranstaltungsort braucht Nutzungsänderung

Das Dresdner Bauaufsichtsamt informiertUm das Orpheum in Dresden-Neustadt, Kamenzer Straße 19, für öffentliche Veranstaltungen zu nutzen, ist nach Informationen des Bauaufsichtsamtes eine Baugenehmigung für die dauerhafte Nutzungsänderung nötig. Sie wird auf Antrag erteilt. „Ein solcher liegt uns derzeit nicht vor“, so Amtsleiterin Ursula Beckmann. Sie weist aus aktuellem Anlass darauf hin, dass es für die laut Zeitungsveröffentlichungen für Anfang Juni geplante Show des Künstlers Kelvin Kalvus im Orpheum keine Genehmigung der Stadt gibt.Für das Gebäude gilt eine Nutzungsuntersagung für öffentliche Veranstaltungen. Sie wurde bereits Anfang Februar erlassen, da das Haus im jetzigen Zustand dafür ungeeignet ist. Es ist eine bautechnische Ertüchtigung erforderlich vor allem zum Brandschutz und zum Schallschutz. Außerdem fehlen PKW-Stellplätze für den mit Kulturveranstaltungen verbundenen Publikumsverkehr.Das Gebäude wurde nach der deutschen Wiedervereinigung für eine Büronutzung saniert und danach zeitweise von einem Architekturbüro genutzt. Ende der neunziger Jahre ist eine Nutzungsänderung für den Varieté-Betrieb beantragt worden. Diese genehmigte das Bauaufsichtsamt unter der Bedingung, dass der Schallschutz und die erforderlichen hundert Stellplätze nachgewiesen werden. Diese Bedingungen sind zu keiner Zeit erfüllt worden. Auch die Baugenehmigung ist nicht ausgenutzt worden und inzwischen verfallen. Nachdem das Bauaufsichtsamt in diesem Jahr davon Kenntnis erhalten hatte, dass regelmäßig montags öffentliche Veranstaltungen im Orpheum stattfinden, wurde gegenüber dem Eigentümer Markwart Faussner am 5. Februar 2009 eine Nutzungsuntersagung erlassen. Daraufhin kündigte dieser für Ende Februar einen Bauantrag an. Im Vertrauen auf seine Aussage hatte das Bauaufsichtsamt im März und April insgesamt drei einzelne Veranstaltungen mit Auflagen genehmigt. Eine weitere Nutzung des Orpheums für öffentliche Kulturveranstaltungen ist aber nur möglich, wenn die Bauaufsicht eine Baugenehmigung für die dauerhafte Nutzungsänderung erteilen kann.

Lesung: Anatol Regnier – Frank Wedekind, Eine Männertragödie

Der Autor Anatol Regnier stellt am 5. May 2009, um 19 Uhr in der Bibliothek Strehlen (Corinthstraße 8 , Tel. 4 70 77 11) sein Buch vor.Frank Wedekind war nicht nur seinen Zeitgenossen ein Rätsel. Die Literaturwissenschaft tut sich bis heute schwer mit ihm und sieht ihn irgendwo zwischen Verklemmung und sexueller Obsession. Sein Enkel Anatol Regnier öffnet nun einen neuen Blick auf diesen zutiefst widersprüchlichen Menschen.Zu dem Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde wird Regnier Lieder von Wedekind zur Gitarre spielend vortragen und Gedichte rezitieren. Gestützt auf umfangreiches, bisher unveröffentlichtes Material gelingen Regnier erhellende Einblicke in die Innenwelt eines Mannes, der sich zeitlebens mit seinem Begehren nicht aussöhnen und sich von der vermeintlichen amoralischen Lust der Frauen nicht lösen konnte – und der diese starken Emotionen in genialer Form auf die Bühne brachte.Anatol Regnier begann seine Laufbahn als klassischer Gitarrist. Mit seiner Familienbiographie über seine Großmutter Tilly Wedekind und ihre beiden Töchter Pamela und Kadidja begeisterte er ein großes Publikum. Er lebt und arbeitet in München.Der Eintritt beträgt 4,- €, ermäßigt 2,50 €. Bibliotheksbenutzer mit gültigem Leserausweis haben freien Eintritt.Elke ZieglerLeiterin Öffentlichkeitsarbeit

Freibadsaison 2009 in Dresden

Erste Freibäder öffnen am 1. MayAm 1. May 2009 öffnen mit dem Stauseebad Cossebaude, dem FKK Strandbad Wostra, dem Freibad Wostra, dem Freibad Prohlis, dem FKK Luftbad Dölzschen, dem Freibad Cotta, dem Waldbad Langebrück sowie dem Georg-Arnhold-Bad die ersten Freibäder der Landeshauptstadt Dresden. Am 9. May 2009 folgen das Naturbad Mockritz, das Waldbad Weixdorf und das Marienbad Weißig in die neue Badesaison.Auf Grund des guten Wetters liefen die Saison vorbereitenden Maßnahmen wie zum Beispiel die Reinigung und Neubefüllung der Becken, das Herrichten der Liegewiesen und des Außengeländes sowie die Wartung der technischen Anlagen und Geräte planmäßig ab. Zum Saisonstart können die Türen pünktlich öffnen. Für viele Badegäste erfüllt sich zusätzlich der Wunsch nach mehr Strandgefühl in den Dresdner Freibädern: im Georg-Arnhold-Bad und Freibad Wostra werden Ende May zwei Beachvolleyballanlagen das Freizeitangebot ergänzen.Fortsetzung des Projektes “Grünes Klassenzimmer“Seit nunmehr vier Jahren läuft das Projekt “Grünes Klassenzimmer” im Naturbad Mockritz. Mit den Exkursionen rund ums Bad werden Dresdens Kindern vielfältige Möglichkeiten angeboten, die Natur selbst zu erkunden. Im letzten Jahr ging der Förderverein Grünes Klassenzimmer Mockritz e.V. mit der Sächsischen Umweltakademie der Urania e.V. eine Zusammenarbeit ein, um die logistischen Herausforderungen der gestiegenen Nachfrage zu meistern. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.gruenes-klassenzimmer-mockritz.de.Kursanmeldungen erfolgen bei der Sächsische Umweltakademie der Urania e.V. unterwww.sua-urania.de.Informationen zu den einzelnen Bädernfinden Sie unter www.dresden.de/freibaeder

Vollsperrung der Tonbergstraße

Vom 5. May bis voraussichtlich 22. Juni lässt die Landeshauptstadt Dresden die Tonbergstraße von Cossebauder Straße bis Grillparzerstraße auf einer Länge von ca. 120 Metern grundhaft erneuern. In dieser Zeit muss die Straße voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird über die Cossebauder und Grillparzerstraße ausgeschildert.Die Firma Strabag AG wird die 7 Meter breite Fahrbahn und die beiden je 2,40 Meter breiten Gehwege inklusive Straßenentwässerung und öffentlicher Beleuchtung komplett neu ausbauen. Die Gehwege erhalten Betonstein- und Granitkleinpflaster mit barrierefrei abgesenkten Fußgängerquerungsstellen, entlang des südlichen Gehweges werden sechs Säulenweißdornbäume gepflanzt. Die Ver- und Entsorgungsunternehmen verlegen neue Rohre und Leitungen. Die Gesamtkosten des Straßenbaus belaufen sich auf ca. 185 000 Euro.

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