Heute (27. Februar) fand im Dresdner Rathaus das 1. Regionalforum des Projektes REGKLAM statt. Über 200 Teilnehmer von Instituten, Universitäten und Hochschulen, kommunalen Verwaltungen und Einrichtungen des Freistaates, Vertreter der Wirtschaft, von Verbänden und interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich und diskutierten über den Klimawandel.Im Projekt REGKLAM wird in Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Einrichtungen und Praxispartnern ein Programm zur Anpassung an den fortschreitenden Klimawandel für die Region Dresden erstellt. Das Projekt wird über eine Laufzeit von fünf Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.Dr. Achim Daschkeit vom Umweltbundesamt stellte die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel vor und kündigte einen Aktionsplan der Bundesregierung für das Jahr 2011 an. Professor Christian Bernhofer vom Lehrstuhl für Meteorologie der Technischen Universität Dresden konkretisierte die Klimaprognosen für den Raum Dresden. In Workshops diskutierten die Teilnehmer Auswirkungen des Klimawandels für die Themenfelder Gebäude- und Infrastruktur, Produktions- und Dienstleistungssektor, Land- und Forstwirtschaft sowie die neuen Herausforderungen an die Stadt- und Regionalplanung. Der Dialog mit den Teilnehmern zeigte die unterschiedliche Betroffenheit durch den Klimawandel, verdeutlichte Risiken und Chancen und den Bedarf an weiterer Information und Diskussion zu diesem hochaktuellen Thema.„Die durch den Klimawandel veränderten Umweltbedingungen insbesondere im Wasserhaushalt, sich gleichzeitig ändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen und der demografische Wandel erfordern eine integrierte Herangehensweise bei der Entwicklung des Anpassungsprogramms, um die Lebensqualität in der Region Dresden auch künftig zu sichern“, fasst Professor Bernhard Müller vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, der das Projekt koordiniert, die Komplexität des Themas zusammen. Stadt und Region arbeiten in diesem Projekt als Praxispartner eng mit der Wissenschaft zusammen. „Aber auch die regionale Wirtschaft ist von Anfang an mit dabei“, stellt Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert mit großer Freude fest, „denn die Unternehmen wissen, dass man Risiken rechtzeitig erkennen und neue Chancen frühzeitig nutzen muss.“ Hilbert hofft auf baldige Ergebnisse aus dem Projekt, damit diese in künftige Entscheidungen der Kommunal- und Landespolitik einfließen können. „Mit dem 1. Regionalforum ist ein neues Netzwerk aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft entstanden, um die Herausforderung Klimawandel in der gesamten Region gemeinsam anzugehen und die Bemühungen zum Klimaschutz zu verstärken“, so Hilbert abschließend.Mehr zum Projekt REGKLAM, zum Klimawandel in der Region und zum Anpassungsprogramm auf www.regklam.de. Das nächste Regionalforen ist für den Herbst vorgesehen.
Die Speisenversorgung in kommunalen Kindertageseinrichtungen der Landeshauptstadt Dresden wird seit 2000 auf Grund der Ausgliederung aller technischen Dienstleistungen durch Fremdfirmen durchgeführt. Die daraus erforderlichen vertraglich zu bindenden Leistungen beinhalten ein Gesamtpaket. Das besteht aus: Speisenversorgung für kommunale Kindertageseinrichtungen der Landeshauptstadt Dresden (Herstellung, Lieferung, Bestellung, Kassierung) und Serviceleistungen zur Speisenversorgung kommunaler Kindertageseinrichtungen der Landeshauptstadt Dresden (Wirtschaftsdienst). In diesem Jahr stehen 90 kommunale Kindertageseinrichtungen hinsichtlich der Speisenversorgung unter Vertrag.Die genannten erforderlichen Leistungen werden durch die Catering-Firmen in zwei unterschiedlichen Formen erbracht. Erstens: Der Caterer liefert die Speisen an die Kita und führt den Wirtschaftsdienst Vorort selbst aus. Das bedeutet, der Mittagessenpreis beinhaltet bereits die 19 Prozent Mehrwertsteuer. Diese Caterer sind apetito, Volksküche Weißig, Sozialküche Lommatzsch, Kinderküche, Krankenhaus St. Joseph Stift, Wojo und März Menü.Zweitens: Es besteht eine Kooperation zwischen der Catering-Firma (Lieferung der Speisen) und einem Wirtschaftsdienstleister (Wirtschaftsdienst Vorort). Das wiederum bedeutet, dass hier der Preis gesplittet wird: sieben Prozent für den Essenpreis und 19 Prozent für die Dienstleistung vor Ort. Das betrifft im Einzelnen die Firmen Sodexo, RWS und LaOla.Das Finanzamt wurde durch die betroffenen Caterer Sodexo und RWS ersucht zu prüfen, ob eine Splittung der Mehrwertsteuer beibehalten werden kann. Eine Entscheidung steht bis heute noch aus.Aufgrund des Inkrafttretens der gesetzlichen Regelung am 1. Januar 2009 wird seitens der Firma Sodexo eine Angleichung der Mehrwertsteuer im Mittagessenpreis ab März 2009 erfolgen. Das sind pro Mittagessen zwischen 0,17 bis 0,23 Euro. Sollte das Finanzamt zugunsten der bisherigen Variante entscheiden, erfolgt dann die Rückvergütung an die Eltern.Die Firma LaOla, ebenfalls Vertreter der zweiten Form, wird keine Mehrwertsteueranpassung durchführen. Das heißt bei einer eventuellen Nachforderung seitens des Finanzamtes trägt LaOla die vollen Kosten selbst.Die Elternschaft entscheidet selbst, wer der Kita-Caterer ihrer Einrichtung sein soll und somit auch über die Art der Speisenversorgung. Ein gewünschter Wechsel der Firma durch die Mehrheit der Eltern muss dem Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen spätestens im August des laufenden Jahres schriftlich mitgeteilt werden. Nur so kann dann die fristgerechte Kündigung per 30. September zum 31. December des laufenden Jahres eingehalten werden. Die Entscheidung der zukünftigen Catering-Firma wird nach der erforderlichen Leistungsausschreibung durch den Eigenbetrieb Kita von den Eltern getroffen.14 841 Dresdnerinnen und Dresdner sind gegenwärtig Inhaber eines Dresden-Passes. Davon haben 2103 einen ermäßigten Essenpreis in der Kita beantragt und zahlen einen Eigenanteil am Mittagessen in Höhe von 1,53 Euro. Die Differenz zum tatsächlichen Mittagessenpreis erstattet die Landeshauptstadt. Steigt der Essenpreis oder der Mehrwertsteuersatz, steigt der Differenzbetrag in gleicher Höhe. Da es aber im Moment keine Klarheit darüber gibt, ob auch RWS Catering den Mehrwertsteuersatz anpasst und wie viele Kinder es letztendlich betrifft, können konkrete finanzielle Auswirkungen nicht benannt werden.Mit der geänderten Dresden-Pass-Richtlinie vom 11. December 2008 hat sich der Personenkreis der Anspruchsberechtigten deutlich erweitert. Insofern hat auch eine größere Gruppe Dresdner Eltern einen Anspruch auf die Ermäßigung der Essenpreise in Kitas und Schulen. Insgesamt 1067 neue Dresden-Pässe wurden seit Beginn des Jahres neu ausgestellt.
Anlässlich des Internationalen Frauentages laden die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Dresden, Christine Walther, und die Gleichstellungsbeauftragte für Frau und Mann, Kristina Winkler, zu „Umsteigen bitte! Zweite Fraueninfobörse zur Balance von Arbeit und Familie“ ein. Diese Veranstaltung findet am 4. März im Lichthof des Rathauses Dresden, Dr.-Külz-Ring 19, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr statt. Sie wird eröffnet durch die Oberbürgermeisterin Helma Orosz und dem Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Dresden, Thomas Wünsche.Frauen sind vielseitig interessiert und bringen sich aktiv in die Gesellschaft ein. Sie sind berufstätig oder wollen berufstätig sein, erziehen Kinder, bilden sich weiter, studieren oder gründen ihr eigenes Unternehmen. Bei der Verwirklichung weiblicher Lebensentwürfe ist oft die Meisterung der Balance zwischen Beruf und Familie ausschlaggebend. Die Fraueninfobörse greift dieses Schwerpunktthema auf und will Lösungen für individuelle Probleme aufzeigen. Dresdner Vereine, Organisationen sowie Selbstständige unterstützen dieses Thema. Workshops, Vorträge und weitere Angebote an diesem Tag sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und für Kinderbetreuung wird gesorgt.Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage www.dresden.de/frau-mann und im Veranstaltungskalender für Frauen, welcher in allen Rathäusern, Bürgerbüros und Bibliotheken ausliegt.
Die Arbeitsgemeinschaft Dresden (ARGE) soll organisatorisch besser aufgestellt werden. Deshalb beschlossen die Träger der Arbeitsgemeinschaft – die Landeshauptstadt Dresden und die Agentur für Arbeit Dresden – auf der heutigen Trägerversammlung, eine externe Untersuchung zur Optimierung der Arbeitsabläufe in der ARGE auf den Weg zu bringen.Gemeinsames Anliegen ist es, die Ablaufprozesse beispielsweise von der Antragsstellung, über die Festsetzung bis hin zur Auszahlung von Arbeitslosengeld2-Leistungen für erwerbsfähige Arbeitsuchende zu verbessern. Ziel ist, die Prozesse für die Leistungsempfänger zu optimieren. Hierzu ist vereinbart, den gesamten Verantwortungsbereich der ARGE einer tiefgründigen Schwachstellenanalyse zu unterziehen. Arbeitsprozesse sollen kritisch untersucht und somit Potenziale für verbesserte Abläufe aufgedeckt werden. Hinterfragt werden im Einzelnen Prozesse, wie zum Beispiel im Fallmanagement, Personalbedarfe in der Abgrenzung zwischen Verwaltungsaufgaben und Bürgerkontakt sowie die zukünftigen räumlichen Strukturen der ARGE. Aber auch weiterführende Aufgaben der ARGE, wie die Eingliederung in den Arbeitsmarkt, sollen einen Schwerpunkt der Untersuchung bilden. Die Beschäftigten der ARGE sollen intensiv in diesen Prozess eingebunden werden. Bereits im Vorfeld war der Personalrat an der Vorbereitung der Aufgabenstellung beteiligt.Sozialbürgermeister Martin Seidel ist sehr froh über die von Landeshauptstadt und Agentur für Arbeit Dresden gemeinsam vorbereitete und getragene Entscheidung. „Wichtig ist mir vor allem, dass wir innerhalb der Untersuchung ganz bewusst die Sichtweise der Leistungsempfänger einnehmen. Prozesse und Dienstleistungen müssen konsequent am Kunden ausgerichtet werden, denn im Zentrum unseres gesetzlichen Auftrages steht der einzelne Mensch. Mit der Betreuung von rund35 000 Bedarfsgemeinschaften bzw. rund 60 000 Menschen tragen die Mitarbeiter der ARGE eine enorme Verantwortung. Ihnen sollen im Ergebnis der Untersuchung ganz konkrete Hinweise für eine optimierte Aufbau- und Ablauforganisation zur Verfügung stehen.“Die Untersuchung soll im Zeitraum May bis Oktober 2009 durch externe Partner durchgeführt werden. Eine öffentliche Ausschreibung der Leistung ist erforderlich. Die Landeshauptstadt und die Agentur für Arbeit Dresden stellen nun gemeinsam einen Zeitplan zur Umsetzung der externen Untersuchung auf.Die Arbeitsgemeinschaft Dresden wurde am 1. Januar 2005 in Trägerschaft der Agentur für Arbeit Dresden und der Landeshauptstadt Dresden gegründet. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Umsetzung des Zweiten Sozialgesetzbuches, welches die Grundsicherung für erwerbsfähige Arbeitsuchende, die hilfebedürftig sind, regelt. Sie soll Tätigwerden, um insbesondere durch Eingliederung in Arbeit die Hilfebedürftigkeit der Leistungsempfänger zu beenden oder zu verringern.
Morgen (28. Februar) finden von 11 bis 16.30 Uhr auf der Eisschnelllaufbahn im Sportpark Ostra die Sächsischen Juniorenmeisterschaften der Altersklassen 10 und 11 statt. Zuschauer können die spannenden Wettkämpfe der jungen Eisschnellläufer live verfolgen. Der Eintritt ist frei.Aufgrund dieser Veranstaltung entfällt das öffentliche Eislaufen an diesem Tag in der Zeit von 14 bis 18.30 Uhr.Alle Eissportfans können sich auch am kommenden Wochenende wieder selbst aufs Eis wagen. Am Samstagabend gibt es wieder die Eisdisco. Ab 19.30 Uhr wird die Eisfläche zur Tanzfläche und Eisdiscofans können zu abwechslungsreicher Musik die Kufen flitzen lassen. Der Eintritt kostet 4,50 Euro. Schlittschuhe können in der Arena ausgeliehen werden.Am Sonntag, 1. März, ist die Eisschnelllaufbahn in der Zeit von 10 bis 18 Uhr und die Trainingseishalle von 16 bis 18 Uhr für das öffentliche Eislaufen geöffnet.Alle Informationen zur diesjährigen Eislaufsaison auf Dresdens größten Eisflächen im Sportpark Ostra finden Sie im Internet unter www.dresden.de/eislaufen oder können telefonisch unter (03 51) 4 88 52 52 beim Servicepunkt der Freiberger Arena erfragt werden.
Die untere Wasserbehörde im Dresdner Umweltamt hat heute Mittag für den Lockwitzbach in Dresden vorsorglich die Hochwasser-Alarmstufe 1 ausgerufen. Derzeit registriert die Pegelmess-Stelle Kreischa einen Wasserstand von 47 cm. Der Richtwert für die Alarmstufe liegt bei 60 cm. Da im Einzugsgebiet der Nebenflüsse der oberen Elbe der Schnee bis in die unteren Berglagen schmilzt und zusätzlich Niederschläge angekündigt sind, kann es heute und morgen zu einem kurzfristigen Wasseranstieg am Lockwitzbach kommen. Erst am Sonntag ist eine Wetterberuhigung zu erwarten. An der Vereinigten Weißeritz und der Elbe besteht derzeit keine Hochwassergefahr.Über aktuelle Wasserstände können sich Gewässeranlieger ständig informieren: im Internet unter www.hochwasserzentrum.sachsen.de, beim telefonischen Messwertansager unter (03 51) 1 94 29 oder im MDR-Videotext ab Seite 530.
Heute feierten die Schülerinnen und Schüler, gemeinsam mit Bürgermeister Detlef Sittel, Eltern, Bauleuten und anderen zahlreichen Gästen die Wiedereröffnung des sanierten Schulgebäudes. Sie führten ein selbst geschriebenes Theaterstück, das Märchen „Die Zauberkugel“, auf.Das Schulgebäude vom Typ „Dresden“ aus dem Jahr 1972 hatte eine Erneuerung dringend nötig. Es traten sicherheits- und brandschutztechnische Defizite sowie hohe Betriebskosten auf. Die knapp einjährige Sanierung umfasste die Instandsetzung von Heizungs-, Sanitär- und Elektroanlagen, der Fenster und Teile des Daches. Des Weiteren wurde ein barrierefreier Zugang geschaffen und ein behindertengerechter Aufzug eingebaut. Die Schule ist jetzt auch für Rollstuhlfahrer selbständig nutzbar. Der Eingangsbereich erhielt eine Neugestaltung. Der Wärmeschutz sowie der sicherheits-, brandschutz- und schallschutztechnische Zustand wurde auf den neusten Stand gebracht.Die Klassenzimmer bekamen neue Möbel und Tafeln. Der Speiseraum wurde neu gestaltet. Die Werkräume und Medientechnik erhielten eine neue Ausstattung.Für das Lehrpersonal wurden das Sekretariat, die Lehrerzimmer, die Vorbereitungsräume, die Bibliothek, das Arztzimmer und die Elternsprechzimmer neu eingerichtet.Des Weiteren hat der Neubau der Turnhalle begonnen. Diese soll im Sommer 2009 fertig gestellt sein. Danach wird die alte Turnhalle abgerissen und die Freianlagen, Sportflächen und Innenhöfe neu gestaltet.Die 106. Grundschule ist vierzügig ausgelegt und unterrichtet auch zwei Klassen für Schülerinnen und Schüler mit Lese-Rechtschreib-Schwäche. Derzeit besuchen 360 Kinder die Schule. Ab dem kommenden Schuljahr werden es 400 Kinder sein. Das Motto der 106. Grundschule lautet Wohlfühlschule – Leben, Lernen, Lachen. Durch viele freie Unterrichtsformen wie zum Beispiel Projekte, Werkstattunterricht, Partnerarbeit, fachübergreifender Unterricht oder Förderunterricht, werden die Kinder motiviert, kreativ zu handeln und ihre Individualität wird gefördert. Neben den freien Unterrichtsformen gibt es noch zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, beispielsweise Keramik, Sport, künstlerisches Gestalten und die Schülerzeitung sowie einen Verkehrsgarten zur Radfahrausbildung und das Projekt „Gewaltfreie Hofpause“.Im Schulgebäude befindet sich auch der Hort.Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf etwa 2,5 Millionen Euro. Knapp 1,5 Millionen Euro stammen aus den Eigenmitteln der Stadt Dresden und etwa 1 Million sind Fördermittel des Freistaates Sachsen.
Auf zu sauberen UfernMit dem Plakat „Auf zu sauberen Ufern“ wirbt die Stadt ab 3. März für die 14. Elbwiesenreinigung am 4. April. Sollte die Aktion wetterbedingt an diesem Tag nicht möglich sein, wird sie auf den 25. April verschoben.Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind aufgerufen, sich auch in diesem Jahr zahlreich daran zu beteiligen. Insbesondere Schulklassen, Vereine und andere Gruppen sind willkommen und werden um Mithilfe gebeten. Interessierte Gruppen von zehn oder mehr freiwilligen Helfern sollten ihre Teilnahme möglichst bis Mitte März den jeweiligen Ortsämtern oder dem Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (Telefon 4 88 96 33) ankündigen.Aller Helfer erhalten einen Imbiss.Gereinigt werden die rechtselbischen Ufer- in Pieschen/Mickten am Pieschener Winkel,- von der Albertbrücke bis zur Baustelle Waldschlößchenbrücke und davon bis zur Einmündung des Mordgrundbaches bzw. des Heilstättenweges und- vom Körnergarten bis zur Fähre Pillnitz.Linkselbisch zu säubern sind die Gebiete zwischen- der Carolabrücke und dem Blauen Wunder,- den Tolkewitzer Elbwiesen (am Friedhof) und Laubegast (Zur Bleiche),- der Schiffswerft Laubegast und der Fähre Kleinzschachwitz bis in Höhe Zschieren und- das Altelbarmgebiet in Laubegast.Die genauen Stellplätze werden rechtzeitig in der Tagespresse bekannt gegeben.Großzügig unterstützt wird die 14. Elbwiesenreinigung von- Stadtentwässerung Dresden- Deutsches Rotes Kreuz KV Dresden,- Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.- AMD,- DREWAG,- Dresdner Verkehrsbetriebe- Anglerverband “Elbflorenz” Dresden e.V. und- Stadtreinigung Dresden.Die Unterstützung durch weitere Firmen ist jederzeit willkommen.
Zum Thema „Die Ostpolitik der EU – tschechische, polnische und deutsche Perspektiven“ findet am Montag (2. März), 19.30 Uhr, im Stadtmuseum Dresden, Eingang Landhausstraße das nächste Dresdner Nachbargespräch statt.Seit 2003 wird das Thema Ostpolitik der Europäischen Union verhandelt. Sollen aus den Nachbarn Mitglieder der EU werden? Oder sollen sie „privilegierte Partner“ sein? Wie kann die Energieversorgung gesichert werden? Welche Akzente setzt die Tschechische Ratspräsidentschaft? Welche Argumente haben Polen und Deutsche? – Diese und andere Fragen diskutieren Adam Eberhardt vom Zentrum für Oststudien in Warschau, Kai-Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und Vladimír Votápek, ehemaliger tschechischer Generalkonsul in St. Petersburg. Moderiert wird die Podiumsdiskussion durch Stefan Zinnow, Referent bei der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Zu der von Landeshauptstadt Dresden, Polnischem Institut Berlin – Filiale Leipzig und Tschechischem Zentrum organisierten Veranstaltung sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Am Mittwoch, 4. März, 18 Uhr laden das Frauenstadtarchiv Dresden sowie das Stadtarchiv Dresden zu einer Lesung aus den politischen Reden und Kritiken Eva Büttners ein. Die Veranstaltung findet im Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Straße, statt. Die Lesung ist ein Angebot anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentages und wird gemeinsam vom Frauenstadtarchiv und dem Verein zur Erforschung der Dresdner Frauengeschichte e. V. durchgeführt. Der Eintritt ist kostenlos.Der Todestag der Politikerin und Musikkritikerin Eva Büttner jährt sich im August 2009 zum 40.-mal. Vertreterinnen des Vereins zur Erforschung der Frauengeschichte e. V. lesen in Erinnerung an Eva Büttner aus politischen Reden und Kritiken der Musikerin, Journalistin und Musikkritikerin.Am 7. Juli 1886 wurde Eva Büttner, geborene Malzmann, in Dresden geboren. Von 1902 bis 1905 studierte sie als Schülerin der bekannten Pianistin Laura Rappoldi-Kahrer am Dresdner Konservatorium. Danach blieb sie als Lehrerin für Theorie und Klavier weiter an der Einrichtung. Später übte sie das Amt des Schatzmeisters des Konservatoriums aus.In der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden befindet sich eine für die Dresdner Musikgeschichte wesentliche Sammlung ihrer Musikkritiken.Bis 1938 dokumentierte Eva Büttner mit vielen Beiträgen im „Gemeindeblatt der Dresdner israelischen Gemeinde“ das jüdische Kulturleben. Sie selbst war als Jüdin gebrandmarkt.Seit 1909 war Eva Büttner ein Mitglied der SPD, von 1920 bis 1926 saß sie als eine der ersten weiblichen Abgeordneten im Sächsischen Landtag. 1926 schied sie aus dem Landtag aus.Auch nach dem Krieg war sie politisch tätig.Am 15. August 1969 verstarb Eva Büttner im Alter von 83 Jahren in Kamenz.