Der Dresdnerwolf

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Archiv: Dezember 2008

574. Dresdner Striezelmarkt



574. Dresdner Striezelmarkt auf dem neuen AltmarktStadt zieht BilanzAn bisher 26 Markttagen boten auf dem Dresdner Striezelmarkt 239 Händler und Schausteller den Besuchern ihre kunsthandwerklichen, kulinarischen und weihnachtlichen Spezialitäten an. Zwei Tage stehen noch bevor, die Regale werden noch einmal aufgefüllt und die Glühweinkessel eingeheizt, bevor morgen, am 24. December der Striezelmarkt seine Pforten schließt.Der stellvertretende Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung Ferdinand Ruchay zieht Bilanz zum 574. Dresdner Striezelmarkt, der vom 27. November bis 24. December stattfindet und zu den Weihnachtsmärkten Prager Straße sowie Hauptstraße.Insgesamt zieht die Stadt eine positive Bilanz. Auch die Händler bewerten – trotz anfänglicher Skepsis zum Platz und zum Hüttenaufstellplan – den Striezelmarkt positiv.Es wird eingeschätzt, dass etwa 2,6 Millionen Touristen, Bürger der Stadt Dresden und aus dem Umland den Striezelmarkt besuchten. 2007 waren es etwa 2,5 Millionen Besucher. An den Wochenenden, zu den besonderen Programmen herrschte besonders hoher Besucherandrang. Das zum Teil schlechte Wetter, wie zum Stollenfest am Nikolaustag, schreckte die Weihnachtsmarktliebhaber nicht ab.Tägliche Programme wie das Öffnen des Adventskalenders durch den Weihnachtsmann, das Märchenschloss mit Märchenwald und über 120 Einzelfiguren, die jährlich neue Striezelmarkt-CD, Basteln in der Zwergenwerkstatt, Geschichten und Märchen im Weihnachtsmannhaus und backen in der Kinderbackstube sind absolute Publikumsrenner und Markenzeichen des Dresdner Striezelmarktes.Zur feierlich-festliche Eröffnung des 574. Striezelmarktes begeisterten Kreuzchor, Kapellknaben, Lichteengel und Bergmann die 3 000 Besucher in der Dresdner Kreuzkirche. Nach dem besinnlichen Auftakt erwartete eine aufgeregte Besucherschar die Oberbürgermeisterin bereits auf dem Markt. Nach Stollenanschnitt, Pyramide anschieben und Weihnachtsbaum „anzünden“ öffneten 16 Uhr die schon ungeduldig wartenden Händler Ihre Marktstände. Die Verbindung von Gottesdienst und Marktreiben als Auftakt ist prägend für den ältesten deutschen Weihnachtsmarkt. Genau wie der Abschluss, der mit dem Marktprogramm und der Verabschiedung des Weihnachtsmannes auf der Bühne beginnt und in der Dresdner Kreuzkirche mit der Christvesper endet.Am ersten Adventswochenende stand wieder der Pfefferkuchen im Mittelpunkt, eine in aller Welt bekannte und begehrte Leckerei aus Sachsen. Mittlerweile wurde das dritte Mal eine Majestät gekrönt. August der Starke setzte Sarah Melissa (8 Jahre) die Krone auf. Ein Jahr lang kann sie den Titel Pfefferkuchenprinzessin tragen. Sie erhält ein Jahr lang für ihre künstlerische Ausbildung finanzielle Unterstützung und zur Stärkung täglich einen Pfefferkuchen. Die erste Amtshandlung von Sarah Melissa der Ersten war die Verleihung des Pfefferkuchenordens an die beste Oma und an den besten Opa. Diesen Orden kann man nur auf dem Dresdner Striezelmarkt erhalten.Das zweite Adventswochenende stand ganz im Zeichen des 15. Stollenfestes, das Gebäck, das dem Striezelmarkt seinen Namen gab. Ein gewaltiges Exemplar von 3,5 Tonnen aus Mehl, Sultaninen, Butter, Zucker und Rum zauberten die Dresdner Bäcker. Eine besondere Herausforderung für die Pferde, die aber souverän den Stollenwagen an der Märchenschlossbühne zum stehen brachten. Für 4 Euro wurden Stollentaler verkauft. Im Tausch erhielt man 500 Gramm vom Riesenstriezel. Die Verkaufserlöse gehen zum Teil an das Kinderheim in Volkesdorf.Am dritten Adventswochenende fand das Pyramidenfest statt. Seit 1997 schmückt die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide den Striezelmarkt Gebaut wurde diese in Gahlenz. Auf 6 Etagen befinden sich 43 Figuren. Neben den Christlichen und Erzgebirgischen fanden auch typische Striezelmarktfiguren ihren Platz und jede hat ihre eigene Geschichte. Anlässlich des 10. Pyramidenfestes wurde zu einem Sangeswettstreit auf der Märchenschlossbühne aufgerufen. Die Gewinner dieses musikalischen Wettstreites erhielten vom Verband der erzgebirgischen Kunsthandwerker und Spielzeughersteller fantastische Pyramiden, nur eben etwas kleiner.Getragen vom Titel “Fest der Tausend Sterne“ wurde am vierten Adventswochenende das 1. Lichterfest mit einer eigens dafür installierten Lichtillumination gefeiert und von zahlreichen Künstlern und Klangkörpern begleitet. Gerade im Advent steht das Licht als Symbol für Erwartung, Vorfreude, Wärme und als Wegweiser. Auch hier stand eine Handwerkskunst im Mittelpunkt: der Herrnhuter Stern. Dieser Stern wird aus einzelnen Zacken zusammengebaut. Er besteht immer aus 17 viereckigen und 8 dreieckigen Zacken. Der aus dem sächsischen Ort Herrnhut stammende Adventsschmuck schmückt viele Kirchen, Wohnungen, Straßen und Plätze weltweit.Am letzten Adventssonntag wurde auch der Pflaumentoffel-König 2008 verliehen. Dieser Publikumspreis für den schönsten dekorierten Marktstand erhielt wieder das Büdchen von Harichs Feuerzangenbowle. Die Gäste des Striezelmarktes haben ihr Votum im Rahmen einer Mitspielaktion abgegeben.Weihnachten im Dresdner Rathaus: Auch an andere denken. Der Verein NEUE ART e.V., ein gemeinnütziger Verein aus Dresden, organisiert schon seit 1991 diese Benefizweihnachtsfeier. Die Oberbürgermeisterin Helma Orosz hatte die Schirmherrschaft übernommen. Es wurden 250 Heimkinder und Behinderte in das Rathaus eingeladen, für die im Plenarsaal alles festlich geschmückt war. Die Darsteller des Striezelmarktes gestalteten ein weihnachtliches Programm. Dank der Unterstützung durch die Händler des Striezelmarktes und vieler Sponsoren konnte der Weihnachtsmann, der wohl wichtigsten Person, jedem Kind ein persönliches Geschenk überreichen.Ein besonderes Dankeschön gilt allen Händlern, Händlerverbänden und Sponsoren, die zum Gelingen des diesjährigen Striezelmarktes beigetragen haben.Weihnachtsmärkte Prager Straße und HauptstraßeDer Weihnachtsmarkt auf der Prager Straße hatte bis zum 21. December geöffnet. Auf der gewidmeten Marktfläche zwischen dem Hotel Pullman Dresden Newa und der Treppe an der “Völkerfreundschaft” soll die südliche Verbindungsachse vom Hauptbahnhof zum Striezelmarkt den Gedanken der „Weihnachtsstadt Dresden“ mit Leben erfüllen. 80 Händler, die Waren aus 35 Anbietergruppen verkauften, trugen diesem Anspruch Rechnung. Grundsätzlich ließ die komplizierte Struktur mit vielen baulichen Hindernissen eine kompakte Marktanordnung nicht zu. Die verfügbare Fläche ist nur an bestimmten Stellen, aufgrund von Stadtmöblierung, Bäumen, Brunnenanlagen und Imbisskiosken mit Markthütten bebaubar. Der Markt konnte durch eine professionelle tontechnische Beschallung und regelmäßige Programmeinlagen weiter profiliert werden. Durch die Unterstützung der Werbegemeinschaft der Händler und anderer Partner konnten ein kulturelles Rahmenprogramm stattfinden und werbliche Aktionen durchgeführt werden.Der Weihnachtsmarkt Hauptstraße ist bereits seit Sonntag, 21. December geschlossen und wird zunehmend als das entspannte Gegenstück zur hektischen Weihnachtsaltstadt wahrgenommen. Im Anschluss an die schön erleuchtete Augustusbrücke erstreckte sich ein festlich geschmückter Markt. Der Glanz des historischen Riesenrades lockte Besucher weithin sichtbar an. Weihnachtliche Bläsermusik auf der kleinen Bühne an der Dreikönigskirche, gespielt von professionellen Bläservereinigungen wie „Jubilus“, „Wilsdruffer Bläserquartett“ oder „Silberbergmusikanten“, sorgten jeden Mittwoch, Sonnabend und Sonntag für ein besonderes Flair. Die live gespielte Musik wurde ins Marktnetz übertragen. Darüber hinaus gab es weitere Programme wie Pantomimeparodie, Stelzenlauf, Improvisationstheater als Walking-Act, Märchenerzählerin im Kleinzelt, Chorauftritte und eine Feuershow. Ein Kleinkarussell auf der Mittelachse und ein historisches Kinderkarussell an der Dreikönigskirche boten den kleinen Weihnachtsmarktbesuchern eine willkommene Abwechslung.Das Weihnachtsbasteln in die Neustädter Markthalle, ein gemeinsames Angebot von Markthalle, City Management und der Landeshauptstadt als der Marktveranstalterin, wurde von vielen Kindern und Kindergruppen genutzt. Ermöglicht wurden sämtliche kulturellen Beiträge und alle werblichen Maßnahmen durch die Unterstützung der Händler der Werbegemeinschaft und der GAGFAH.

Wohin mit den Weihnachtsbäumen nach dem Fest?



Vom 30. December 2008 bis zum 12. Januar 2009 stellt die Landeshauptstadt Dresden an 105 Standplätzen Container zur gebührenfreien Entsorgung von Weihnachtsbäumen bereit. Die Weihnachtsbäume werden anschließend geschreddert und zu Kompost verarbeitet. Darum bittet die Stadt, den Baumschmuck vor der Entsorgung zu entfernen.Zusätzlich zu den Sammelcontainern stehen am Sonnabend, 10. Januar Entsorgungsfahrzeuge ausschließlich für Weihnachtsbäume an weiteren sieben Standplätzen. Sie haben unterschiedliche Annahmezeiten.Außerdem können Weihnachtsbäume bei allen Grünabfall-Annahmestellen zu deren Öffnungszeiten abgegeben werden. Bis zum 12. Januar erfolgt die Annahme von Weihnachtsbäumen gebührenfrei.Weihnachtsbäume sind entsprechend des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes Abfall und müssen ordnungsgemäß entsorgt werden. Wenn eine Eigenverwertung nicht möglich ist, ist der Baum den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern zu überlassen.Weihnachtsbäume zu verbrennen ist verboten, weil dabei eine erhebliche Ruß- und Rauchentwicklung verursacht wird. Eine Ausnahmeerteilung gemäß § 27 Abs. 2 KrW-/AbfG oder § 4 Pflanzenabfallverordnung erfolgt nicht.Weitere Informationen zur Abfallvermeidung oder -entsorgung stehen im Internet unter www.dresden.de/abfall. Fragen werden am Abfall-Info-Telefon für Haushalte unter 4 88 96 33 während der Sprechzeiten beantwortet oder können als E-Mayl anabfallberatung@dresden.de gerichtet werden.Standplätze der Sammelcontainer– AltfrankenOtto-Harzer-Straße/Kastanienweg– AltstadtBerliner Straße/VorwerkstraßeBlumenstraße/ArnoldstraßeBönischplatzHolbeinstraße (Nähe Permoserstraße)Hopfgartenstraße/GerokstraßeLindengasse (Parkplatz)Marschnerstraße/DinglingerstraßeSeidnitzer Straße/BlochmannstraßeSternplatzWettiner PlatzZiegelstraße/Rietschelstraße– BlasewitzComeniusstraße/HenzestraßeFalkensteinplatzFranz-Mehring-Straße/Neudobritzer WegGeisingstraße/Schandauer StraßeGohrischstraße/WinterbergstraßeHellendorfer Straße/Marienberger StraßeHüblerplatzKönigsheimplatz (Nähe Taxistand)Lauensteiner Straße/Kipsdorfer StraßeLiebstädter Straße (Nähe Baumarkt)Löwenhainer Straße (Nähe Kaufhalle)Mosenstraße (Nähe Haydnstraße)NiederwaldplatzPaulusplatz (neu)Rennplatzstraße (Nähe Rauensteinstraße)Rothermundtstraße/RosenbergstraßeToeplerstraße/Marienberger Straße (neu)– CossebaudeAn den Winkelwiesen/Erna-Berger-StraßeEichbergstraße (Parkplatz)Grüner Weg (Betonfläche gegenüber Nr. 23)– CottaBonhoefferplatzBraunsdorfer Straße/Am GorbitzbachConertplatzFlensburger Straße (gegenüber Nr. 10)Forsythienstraße/SchlehenstraßeFreiheit/Briesnitzer HöheGottfried-Keller-PlatzHarthaer Straße/SanddornstraßeKölner Straße/AltnaußlitzLeutewitzer Ring/Hetzdorfer Straße (nördl.)Lise-Meitner-Straße/MaulbeerenstraßeNaußlitzer Straße/GrenzalleeNeunimptscher Straße/Pohrsdorfer WegOmsewitzer Ring/KirschenstraßeSteinbacher Straße/Arthur-Weineck-StraßeWilsdruffer Ring/Ebereschenstraße (südl.)Wölfnitzer Ring/Limbacher Weg– KlotzscheAlexander-Herzen-Straße/Theodor-Fontane-StraßeGrüner Weg (Höhe Nr. 19)Kiefernweg/BirkenwegKlotzscher Weg/HirtenwegLubminer Straße (Wendestelle)Selliner Straße/Zinnowitzer Straße– LeubenBerchtesgadener Straße/Reichenhaller StraßeGoetzplatzHertzstraße/Robert-Berndt-StraßeJessener Straße (Parkplatz)Kyawstraße/Berthold-Haupt-StraßeRathener Straße/Schönaer Straße (Garagen)Tauernstraße/Am Mitteltännicht (neu)Villacher Straße/Melli-Beese-Straße– LoschwitzBautzner Landstraße/Rossendorfer StraßePillnitzer Landstraße/Leonardo-da-Vinci-StraßeLudwig-Küntzelmann-PlatzPillnitzer Landstraße (Nähe Calberlastraße)Weißer-Hirsch-Straße/Roseggerstraße– NeustadtAm Jägerpark (Nähe Einkaufsshop)Bischofsweg/Kamenzer StraßeKönigsbrücker Platz (Nähe Trafohaus)Ritterstraße/Sarrasanistraße– PieschenAachener Straße/Cottbuser StraßeAachener Straße/SchützenhofstraßeGrimmaische Straße/Trachenberger StraßeLommatzscher Straße (gegenüber Nr. 55, Wendehammer)Osterbergstraße/MarkusplatzPestalozziplatzScharfenberger Straße/KlingerstraßeTrachenberger Platz– PlauenAltenzeller Straße/Leubnitzer StraßeChemnitzer Straße/Bayreuther StraßeHeinrich-Greif-Straße (Parkplatz)Karlsruher Straße/Achtbeeteweg (Wendehammer)Ludwig-Renn-Allee (Nähe Kaufhalle)Muldaer Straße/KohlenstraßeNöthnitzer Straße/WestendstraßePlauenscher Ring/Hohe StraßeSchnorrstraße/HochschulstraßeThormeyerstraße/Donndorfstraße– ProhlisAltstrehlen/Kreischaer StraßeAm PlanGamigstraße/Georg-Palitzsch-StraßeGamigstraße/Trattendorfer StraßeJoseph-Keilberth-Straße/Alter Postweg (Straßenstumpf)Karl-Laux-Straße/Fritz-Busch-StraßeKeplerstraße (Höhe Nr. 27)Lugaer Straße/PoetenwegProhliser Allee/Georg-Palitzsch-StraßeOtto-Dix-Ring/Heinz-Lohmar-WegRobert-Sterl-Straße/SpitzwegstraßeSenftenberger Straße/Spremberger StraßeWalter-Arnold-Straße (Höhe Nr. 8)Wilhelm-Busch-Straße/Gostritzer StraßeWilhelm-Franke-Straße/Kauschaer StraßeStellplätze und -zeiten der Entsorgungsfahrzeuge am 10. Januar– AltstadtKreuzstraße/Weiße Gasse 9–11 Uhr– LangebrückDörnichtweg (ehemaliges Postgelände) 10–12 Uhr– Schönfeld-WeißigPappritz, Schulstraße (Parkplatz) 8–10 UhrSchönfeld, Am Sägewerk (Containerstandplatz) 10–12 UhrWeißig, Südstraße (an der Feuerwache) 8–10 Uhr– WeixdorfPlatz des Friedens 10–12 UhrMarsdorf, Containerstandplatz 10–12 Uhr

Bevölkerungsbewegung 2007

Bevölkerungsbewegung 2007

Zahl der Erwerbstätigen erreicht den höchsten Stand seit 1991

Die Kommunale Statistikstelle legt Statistiken von 2007 zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie zu den Sozialdaten für die Dresdner Stadtteile vor.Von den fast 22 000 Betrieben im Unternehmensregister waren die meisten in den Stadtteilen Äußere Neustadt und Blasewitz ansässig. 88 Prozent der Betriebe hatten weniger als zehn Beschäftigte, in 89 Großbetrieben arbeiteten aber mehr als ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. In der Äußeren Neustadt gab es nicht nur die meisten Gaststättenbetriebe (155) sondern auch die meisten Kraftfahrzeugbetriebe (237).Die Zahl der Erwerbstätigen stieg von 2006 zu 2007 um 5300 und erreichte damit den höchsten Stand seit 1991. Aus der Differenz der Beschäftigten, die in Dresden arbeiten und dort nicht wohnen (Einpendler) und der Dresdner, die außerhalb arbeiten (Auspendler), errechnete sich ein Einpendlerüberschuss. Er erreichte mit über 47 000 ein Maximum.Dominierender Wirtschaftszweig im Verarbeitenden Gewerbe ist die Mikroelektronik: 2007 lag der Anteil der Beschäftigten und des Gesamtumsatzes fast bei der Hälfte, vor zehn Jahren dagegen bei einem Drittel aller Wirtschaftsabschnitte. Die positive Entwicklung im Baugewerbe konnte 2007 nur bei den Beschäftigtenzahlen mit einer Steigerung von 4,8 Prozent fortgesetzt werden, der Gesamtumsatz ging gegenüber dem Vorjahr zurück.Die Arbeitslosenquote sank 2007 deutlich, sie war die niedrigste seit 1996. Die höchsten Arbeitslosenanteile befanden sich in Gorbitz, Prohlis, Pieschen-Süd, der Friedrichstadt und in der Pirnaischen Vorstadt. In Dresden empfingen Ende 2007 fast 60 000 Personen Leistungen nach SGB II (Hartz IV). Das sind nur geringfügig weniger als ein Jahr vorher. 24 Prozent davon sind Kinder. Der Leistungsempfängeranteil variiert sehr stark über die Stadtteile. Er reichte von 35 Prozent in Prohlis-Süd und 31 bzw. 30 Prozent in Gorbitz-Süd und Friedrichstadt bis zu vier Prozent in Altfranken/Gompitz und Langebrück.Die Zahl der niedergelassenen Ärzte hat sich im Jahr 2007 um drei Prozent auf 925 erhöht, die Zahl der Zahnärzte blieb fast konstant, ebenso die Zahl der Apotheken.Diese Aussagen und weitere Statistiken und können der 96-seitigen Broschüre „Arbeit und Soziales 2007“ entnommen werden, die für 10 Euro bei der Kommunalen Statistikstelle, Nöthnitzer Straße 5, Telefon (03 51) 4 88 11 00, Fax (03 51) 4 88 69 13, E-Mayl statistik@dresden.de.erhältlich ist.

Ein Rentier für Prohliser Kinder

Im Eingangsbereich der Kindertageseinrichtung am Jakob Winter-Platz 2a in Prohlis steht seit kurzem ein 1,90 Meter großes Rentier aus Plüsch. Jeder, der hereinkommt, darf Rudolph drücken und sein Glöckchen läuten.Das Rentier Rudolph ist ein Geschenk des benachbarten Presseshops an die Kindertages-einrichtung. Sein Besitzer Dieter Baumgart verkleidete sich als Weihnachtsmann und bescherte die Kinder bereits zwei Wochen vor dem Fest. Die Mädchen und Jungen bedanken sich sehr herzlich für das schöne Geschenk.Zur Ganztagesbetreuung kommen 75 Hortkinder des Förderzentrums der Schule zur Lernförderung „Albert Schweitzer“. Die meist lernbehinderten Kinder sind zwischen sechs und zwölf Jahre alt. Sie können in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften zum Beispiel kochen, Breakdance tanzen sowie Streitschlichten üben oder das Leben auf einem Bauernhof kennenlernen.

„Qimonda bleibt ein wichtiger Partner am Standort Dresden“

Statement der Oberbürgermeisterin Helma Orosz„Die Lösung, die sich jetzt für Qimonda abzeichnet ist mehr als ein vorgezogenes Weihnachtsge-schenk. Ich freue mich besonders für die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nun wesentlich beruhigter in die Feiertage gehen können“, sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz. „Für den Halblei-terstandort Dresden bleibt Qimonda damit ein wichtiger Partner in der Fertigung aber auch in der Forschung. Im neuen Jahr müssen nun Wege gesucht werden, unter welchen Bedingungen die ge-samte Branche am Standort auch die kommenden Probleme übersteht. Die Stadt Dresden wird das Unternehmen weiter partnerschaftlich begleiten und bei der Netzwerkarbeit unterstützen.“

Öffnungszeiten von Einrichtungen der Abfallwirtschaft zum Jahreswechsel

Zwischen dem 24. December 2008 und dem 5. Januar 2009 ändern sich die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe, Abfallannahmestellen und Gebrauchtwarenbörsen sowie des Sozialen Möbeldienstes.– WertstoffhöfeDer Wertstoffhof Hammerweg 23 ist am 24. und 31. December von 7 bis 12 Uhr geöffnet. Alle anderen kommunalen Wertstoffhöfe bleiben an diesen beiden Tagen geschlossen.– AnnahmestellenDie Becker Umweltdienste GmbH ist am 24. und 31. December von 7 bis 12 Uhr geöffnet.Löwe Recycling bleibt vom 24. bis 31. December geschlossen.Die Hippe Recycling GmbH ist am 24. und 31. December von 7 bis 12.30 Uhr geöffnet.Die Wertstoff-Aufbereitung Dresden GmbH ist am 24. und 31. December von 6 bis 12 Uhr geöffnet.Die Grünabfallannahmestelle Gompitz bleibt am 2. Januar geschlossen.– Gebrauchtwarenbörsen und Sozialer MöbeldienstDie vom abfallGUT e. V. betriebene Gebrauchtwarenbörse in Pieschen bleibt am 24. und 31. December geschlossen.Die vom Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk Dresden e. V. betriebenen Gebrauchtwarenbörsen in Prohlis, Gorbitz und Pieschen und der Soziale Möbeldienst bleiben am 24., 27., und 31. December geschlossen und sind am 29. und 30. December von 9 bis 14 Uhr geöffnet.Alle nicht genannten Öffnungszeiten bleiben unverändert.Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dresden.de/abfall. Fragen dazu sowie zur Abfalltrennung und Entsorgung beantworten die Berater am Abfall-Info-Telefon 4 88 96 33.

Schließungen zwischen Weihnachten und Neujahr

Am Sonnabend, 27. December, bleibt die Zentrale Pass- und Meldestelle, Theaterstraße 11 geschlossen. Das gilt auch für die Bürgerbüros Prohlis und Gorbitz.Am Montag und Dienstag, 29. und 30. December sind die Büros der Gleichstellungsbeauftragten und der Ausländerbeauftragten geschlossen. Ab Montag, 5. Januar sind die Büros wieder für die Bürgerinnen und Bürger zu den üblichen Sprechzeiten geöffnet.

Weihnachtspuppenspiel mit dem Puppentheater „Glöckchen“

Am 24.12. lädt das Puppentheater „Glöckchen“ vormittags um 10.00 Uhr in die Bibliothek Reick (Walter-Arnold-Str. 17, Tel. 2 75 36 65) zur Vorführung des Kinderstücks „Wie die Hexe Wackelzahn den König überlisten wollte“ ein.Um die Wartezeit bis zum Heiligabend zu verkürzen, lädt das Puppentheater „Glöckchen“ zu einem weihnachtlichen Beisammensein mit der spannenden Geschichte über die Hexe Wackelzahn ein. Und es darf gehofft werden, dass der Weihnachtsmann auch der Bibliothek und den großen und kleinen Zuschauern einen Besuch abstatten wird.Der Eintritt ist frei.Elke ZieglerLeiterin Öffentlichkeitsarbeit

Wochenmärkte fallen aus

Die Wochenmärkte am Schillerplatz und auf der Lingnerallee fallen zu den Weihnachtsfeiertagen aus. Danach laden der Wochenmarkt am Schillerplatz wieder jeden Dienstag, Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und Sonnabend von 8 bis 12 Uhr und der Sachsenmarkt auf der Lingnerallee jeden Freitag von 8 bis 17 Uhr zum Einkaufsbummel ein.

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