Warum wird Dresden auch Elbflorenz genannt?

Elbflorenz (auch Florenz des Nordens bzw. Florenz an der Elbe) bürgerte sich ab Anfang des 19. Jahrhunderts als Bei-/Spitzname für die Stadt Dresden ein. Die Betitelung ist vom Ursprung her als Würdigung der Kunstsammlungen Dresdens und seiner Architektur gemeint, wird heute aber auch in Verbindung mit anderen Gemeinsamkeiten und Berührungpunkten zwischen sächsischer und toskanischer Hauptstadt verwendet.

 Näheres kann man im entsprechenden Artikel von Wikipedia lesen > Elbflorenz

Dresdner Parkeisenbahn

Die Parkeisenbahn

Mit 200 Hektar Fläche liegt mitten in der sächsischen Landeshauptstadt die älteste und größte Gartenanlage der Stadt. Auf einem fünf Kilometer langen Rundkurs führt Sie die Dresdner Parkeisenbahn durch die abwechslungsreich gestaltete Anlage: Subtropische und arktische Pflanzen können Sie im Botanischen Garten bewundern, und eine vielfältige, interessante Tierwelt im Dresdner Zoo erleben.
Die Dresdner Parkeisenbahn ist seit dem 1. Juni 1950 im Großen Garten zu „Hause”. Auf einer Spurbreite von 381 Millimetern verkehren zwei Dampflokomotiven aus den Jahren 1925 sowie eine E-Lok von 1962.

Internet: Dresdner Parkeisenbahn

Ein neues Giraffenhaus für Dresden

Das neue Giraffenhaus
Das neue Giraffenhaus

Am 29. August 2008 konnte nach 24 langen Jahren ohne Giraffen in Dresden endlich die neue Anlage für die Langhälse eröffnet werden. Zahlreiche prominente Gäste, wie die neue Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz, kamen zur feierlichen Eröffnung und überbrachten Glückwünsche. Die beiden Giraffenbullen Abidemi und Ulembo haben sich schon gut in Dresden eingelebt und werden sich demnächst ihre Außenanlage mit den Zebras teilen. Die Zoofreunde unterstützten die 3,3 Mio. Euro teure Anlage mit 400.000 Euro aus Spendengeldern.

Quelle: Zoofreunde-Dresden.de

Giraffen
Giraffen

Das Palais am Taschenberg

Düster schlicht steht der große Kasten da. Es wäre der reine Hungerstil auf ein Fürstenschloss angewendet, wenn nicht hier und da unnachahmlich geschmackvoll sparsame Dekorationen aufleuchteten. Brunnen träumen in kleinen stillen Vorhöfen, und unsterblich hübsche Kinder halten Laternen über Rokokogittern. Gottfried Knöffler ist der Meister, um 1750 Dresdens erster Bildhauer, der uns die süße Melodie des Rokoko am reinsten sang. Nach ihm keiner mehr. Dieses Prinzenpalais ist der Schauplatz jener Tragödie, die erst wie ein Satyrspiel aussah; die aber eines jener Vorzeichen war, die vor dem Einsturz warnen: Im November 1902 verließ Louise, Kronprinzessin von Sachsen, aus wohl niemals genau zu klärenden Gründen Gatten und Kinder und gab ihr Land, das schon die künftige Königin in ihr sah, dem Gelächter der ganzen Welt preis. Der monarchische Staatsgedanke, selbst außermenschlich, vertrug keine Verwässerung durch Allzumenschliches. Stendhal sagt sehr richtig: “Wird mir doch jeder zugeben, dass es sich nicht passt, wenn der, der sich über alle erheben will, sich ebenso sehr Mensch zeigt wie alle anderen.” Geschrieben von Paul Wolff ca. 1923

So sah es Paul Wolf im Jahre 1923. Im 2. Weltkrieg wurde es total zerstört. Es standen nur noch die Rußgeschwärzten Aussenmauern. Doch wie sieht es heute aus, dass Das Palais am Taschenberg, ein wahres Schmuckstück.

Stadtgeschichte – ein Blick zurück

Jahrhunderdelang führte aus dem damaligen Altendresden unbefestigte Fuhrwege ins umliegende sorbische Land in Richtung Königsbrück, Langebrück und Budyssin. Im 12. Jahrhundert begannen deutsche Kollonisten mit den Rodungen des Heidewaldes, der einst bis an die Stadtgrenze reichte. Um 1650 reichte die Heide noch bis an den Bischofsweg, Schon damals waren die Straßen, die aus der Festung Altendresden führten, bekannt als Radebergische und Stolpener Straße. Die Königsbrücker hieß zu diesem Zeitpunkt “Straße auff die Langebrücke”. Hier befand sich auf etwa auf Höhe der heutigen Katharinen Straße eine der Dresdner Richtstädten. Seit 1563 stand ein “steinerner und in seiner Art sehr kostbarer und anständiger” Galgen vor dem schwarzen Tor. 1732 verlagerte man das Gericht von der Königsbrücker in Richtung Heide. Die neue Richtstätte wurde mit großem Umzug eingeweiht, an dem etwa 1800 Handwerker, Musikanten, Ratswächter und Vertreter der Behörden teilnahmen.

Noch etwas interessanten erzählt man sich über die Straße: Ein Marschall Gouvion Str. Cyr ließ vor der Übergabe der Stadt an die Alliierten nach dem Krieg gegen Napoleon um 1812 die gesamte Kriegskasse und die erbeuteten Schätze aufteilen und an vier Orten in Dresden vergraben. Eine der Goldkisten landete so in einem Garten an der Bautzner Straße, eine hinter dem Waldschlösschen, eine dritte in Cotta und eine vierte auf der Königsbrücker Straße. Ob diese Kiste je gefunden wurde, ist nicht überliefert.

Zwinger

Das Kronentor des Zwingers Dresden
Das Kronentor des Zwingers Dresden

Ein einzigartigen Meisterwerk höfischen Barocks. Eindrucksvoll ist schon der Eingang Ostra – Allee: das Kronentor. Auf der zwiebelförmigen Kuppel tragen vier goldene polnische Adler das Wappen der Königswürde. Nun betritt man einen weiträumigen Platz, von prachtvollen Bauten umstellt, die wie die Wände eines riesigen Festsaals wirken. Der unpoetische Name geht auf die frühere Festungs und Zwinger Anlage zurück, die hier stand. August der Starke wählte das Gelände für den Bau einer Orangerie aus. Mit dem Bau wurde Matthäus Daniel Pöppelmann beauftragt. 1710 entstanden die Galerien und Pavillons an der Wallseite. 1732 war das Palais Royal des Sciences vollendet. Bemerkenswert ist schon der Grundriss der Anlage: Einem quadratischen Hof sind zwei sich spiegelsymmetrisch wiederholende und bogenförmig schließende Erweiterungen angefügt. Die Vielfalt der architektonischen Formensprache zeigt sich in der 36-achsigen Langgalerie, in der Bogengalerie und vor allem im Wallpavillon, dem baukünstlerischen Höhepunkt des Ensembles. Die Figur auf dem Giebel stellt August den Starken als Herkules Saxonicus dar, der statt Atlas die Weltkugel trägt. Den überaus reichen Skulpturenschmuck schuf Balthasar Permoser, ein kongenialer Partner Pöppelmanns. Aus seiner Werkstatt stammen all die Putten und Satyrn, die Götter und Göttinnen, die “Vier Winde”, die den Ruhm des Königs in alle Welt tragen sollen. Und auch die anmutigen Frauengestalten in Nymphenbad, eine Idee, die

Das Nymphenbad im Zwinger
Das Nymphenbad im Zwinger

Pöppelmann von seiner Dienstreise nach Italien mitbrachte. Über eine Treppe – die schönste aller schöner Zwingertreppen – kommt man zur Balustrade, von der man einer herrlichen Blick über die ganze Anlage hat. Im Glockenspielpavillon dem Pendant zum Wallpavillon spielen 40 Glocken aus Meißner Porzellan.
In einer einzigen Bombennacht total zerstört, wurde der Zwinger bis 1964 wieder aufgebaut, aber die Renovierung nimmt kein Ende. Der saure Regen frisst immer wieder an den Sandsteinfiguren. In den Pavillons und Galerien werden viele Dresdner Kunstschätze aufbewahrt, eine einzigartige Porzellansammlung und eine der ältesten Sammlungen wissenschaftlich-technischer Instrumente im Mathematisch-Physikalischen Salon. In die bis dahin offene Nordostseite des Zwingers wurde zwischen 1847 und 1854 von Gottfried Semper in Formen der Hochrenaissance die Gemäldegalerie Alte Meister gebaut.

Quelle der Bilder: wikimedia.org

Ständehaus

Gegenüber der Hofkirche, an der Augustusbrücke, steht das trotz Turm eher zurückhaltend wirkende Gebäude, von Paul Wallot, dem Architekten des Berliner Reichstags, im Stil der Neorenaissance gebaut 1901-1903.