Oberbürgermeisterin Helma Orosz und Tomas Vaněk, Generaldirektor von Povodí Labe s. p. (Staatsbetrieb) unterschrieben heute (16. Dezember) die Verlängerung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Landeshauptstadt Dresden und dem tschechischen Wasserwirtschaftsbetrieb Povodí Labe s. p., die seit 2004 besteht.„Diese gemeinsame Erfahrung führt dazu, dass hydrologische Informationen vor und während Hochwasserereignissen im tschechischen Elbe-Einzugsgebietes an die Landeshauptstadt Dresden direkt übermittelt werden. Dies hat sich besonders vor und während des Frühjahrshochwasser 2006 bewährt“, sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz.Um die Hochwasservorsorge im Bereich der Elbe für die Landeshauptstadt Dresden zu verbessern, vereinbarte das Umweltamt mit Povodí Labe, dem zuständigen Staatsbetrieb für das tschechische Elbeeinzugsgebiet, die Verlängerung und Erweiterung der unmittelbaren Zusammenarbeit.Diese regelt den Informationsaustausch zu Fragen der Hochwasservorsorge und des Hochwassermanagements, insbesondere die Bereitstellung hydrologischer und meteorologischer Daten aus den Hochwasser-Entstehungsgebieten in Tschechien.Es erfolgt ein Erfahrungsaustausch zu Themen, die für beide Seiten interessant sind wie zum Beispiel die Sicherung von Mindestabflüssen für die Schiffbarkeit der Elbe, die Anpassung an Klimawandelfolgen und die Umsetzung europäischer Richtlinien im Bereich der Wasserwirtschaft und des Hochwasserrisikomanagements.
Die vom Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen gegenüber zwei Erzieherinnen ausgesprochene und gegenüber einer dritten Erzieherin angedrohte Kündigung wegen des Verdachts einer Kindeswohlgefährdung werden zurückgenommen. Wie Sozialbürgermeister Martin Seidel ausführt, ist nach Einstellung des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft Dresden am 11. Dezember 2009 der Sachverhalt durch die Landeshauptstadt Dresden neu bewertet worden.Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden hatten ergeben, dass das den Erzieherinnen vorgeworfene Verhalten keine strafrechtlichen Tatbestände erfüllt. Der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung konnte insofern ausgeräumt werden. Gleichwohl ist das Einbinden und Fixieren von Kleinkindern in Bettdecken auch weiterhin „ein für städtische Kindertagesstätten inakzeptables Verhalten und mit den Grundsätzen des Sächsischen Bildungsplanes nicht vereinbar“, so Martin Seidel weiter. Das Verhalten der Erzieherinnen müsse deswegen aufgearbeitet werden. Von den zunächst auch wegen des Verdachts der Kindeswohlgefährdung ausgesprochen Kündigungen nimmt die Stadt jedoch in Abwägung der arbeitsrechtlich zur Verfügung stehenden milderen Mittel Abstand.Hintergrund: Bei einer unangekündigten Kontrolle in der kommunalen Kindertagesstätte Lohmener Straße wurde am 24. November 2009 durch Mitarbeiter des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen festgestellt, dass Krippenkinder zum Mittagsschlaf in Bettdecken eingewickelt und die Decken mit Stoffwindeln in Bauchhöhe zusammengebunden wurden. Zusätzlich fand man die Betten an den Seiten und auf der Oberseite mit Windeln zugehangen vor. Auf den Köpfen weniger Kinder fanden sich Stoffwindeln. Die Stadt sprach daraufhin fristlose Kündigungen gegenüber den verantwortlichen Erzieherinnen aus und stellte eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Dresden wegen des Verdachts einer Kindeswohlgefährdung.
Seit 19 Tagen begrüßt der 575. Dresdner Striezelmarkt seine Gäste aus nah und fern im Herzen der sächsischen Landeshauptstadt. Viele Veränderungen und neue Gestaltungselemente prägen das diesjährige Erscheinungsbild des ältesten deutschen Weihnachtsmarktes. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal und des entwickelten Leitbildes soll sich der Markt zukünftig noch stärker als Original mit unverwechselbarem Charakter national und international etablieren.Die bisher hohe Besucherfrequenz und die vielfältigen positiven Äußerungen der Besucher zeigen, dass das neue Konzept gut angenommen wird. Besonders die Höhepunkte an den Adventswochenenden lockten tausende Zuschauer auf den Altmarkt. Während des Schwibbogenfests am 28. November wurden die exakten Maße des größten begehbaren erzgebirgischen Schwibbogens offiziell durch das städtische Vermessungsamt ermittelt. Mit einer Höhe von 6,63 Meter und einer Breite von 13,03 Meter soll er den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde schaffen. Das traditionelle Stollen- sowie Pyramidenfest am zweiten bzw. dritten Adventswochenende begeisterten ebenfalls.Den Abschluss der Höhepunkte bildet am 19. Dezember das Bergmannsfest mit der Bergparade Dresden. Aller zwei Jahre ziehen die Verbände in originalgetreuen Uniformen mit Musik durch das historische Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt. 585 Trachtenträger und Bergmusiker aus fast allen sächsischen Bergbaugebieten sowie aus Tschechien werden an dem traditionellen Umzug teilnehmen. Den musikalischen Auftakt übernimmt ab 14:30 Uhr das BergmusikkorpsSaxonia Freiberg e. V. auf der Striezelmarkt-Bühne. Der Umzug beginnt 16 Uhr auf dem historischen Neumarkt und führt entlang am Dresdner Schloss, der Hofkirche, über Theaterplatz und Semperoper zum Postplatz, Wilsdruffer Straße vorbei an der Kreuzkirche und über den Dresdner Striezelmarkt zum Kulturpalast. Hier findet die traditionelle Abschlusszeremonie gegen 16:50 Uhr statt. Weitere Informationen können dem Handzettel entnommen werden bzw. stehen im Internet unterwww.dresdner-bergparade.de.Neben Tradition, Historie sowie Kinder- Familienfreundlichkeit ist auch die Pflege des sächsischen Kunsthandwerks Bestandteil des Marktleitbildes. Interessierte können deshalb in den neu etablierten weihnachtlichen Schaumanufakturen den Meistern des Stollenschutzverbandes Dresden e. V. sowie vom Verband erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e. V. bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.Innerhalb der Schnitzwerkstatt zeigen unterschiedliche Handwerksbetriebe ihr Können. Vom 26. bis 30. November übernahm dies die Firma Raum- und Tafelschmuck aus Neuhirschstein. Danach folgte vom 1. bis 6. Dezember die Firma Friedensbrücke GmbH aus Lengefeld und vom 7. bis 14. Dezember die Erzgebirgische Holzkunst Gahlenz. Abschließend ist die Dresdner Firma Ulmik vom 15. bis 24. Dezember zu sehen.Informationen und Auskunft rund um den Dresdner Striezelmarkt bietet die Dresden Tourismus GmbH im Pavillon innerhalb der weihnachtlichen Schaumanufakturen. Vier Sitzbänke laden zum Verweilen sowie vier beleuchtete Glasvitrinen zum Staunen ein. Die Ausstellungsstücke in den Vitrinen stammen von der Töpferei Frommhold aus Königsbrück, der Blaudruckwerkstatt Thieme aus Pulsnitz, der sächsischen Porzellan-Manufaktur Dresden GmbH mit Sitz in Freital und dem K4Verlag von Peter Schubert.Weiterhin besteht die Möglichkeit, verschiedene Töpfervorführungen im Pavillon zu erleben. Bereits vom 2. bis 9. Dezember übernahm dies die Töpferei Oswald aus Göda. Am 16. Dezember folgt die Töpferei Frommhold aus Königsbrück und den Abschluss bildet am 23. Dezember die Töpferei Hegewald aus Hoyerswerda.Auf der Striezelmarkt-Homepage www.striezelmarkt.de stehen unter der Rubrik „Service“ in der „Bilder-Galerie 2009“ aktuelle weihnachtliche Impressionen vom Markt zur Verfügung. Die Bilder können kostenlos herunterladen und für eigene nicht kommerzielle Zwecke verwendet werden.Am Dienstag, den 22. Dezember von 13 bis 14 Uhr wird die diesjährige Bilanz-Pressekonferenz im Pflaumentoffelhaus auf dem Markt stattfinden.Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert präsentiert dabei unter anderem Zahlen und Fakten des 575. Dresdner Striezelmarkts und stellt erste Ergebnisse der Besucherbefragung der TU Dresden auf dem diesjährigen Striezelmarkt vor.
Oberbürgermeisterin Helma Orosz weihte gestern (14. Dezember) die neue Sporthalle des Förderzentrums Sprache „Schule im Albertpark“ feierlich mit vielen Gästen, unter anderem Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister für Kultus und Sport des Freistaates Sachsen ein.Die Halle umfasst eine Sportfläche von 400 Quadratmetern. Sie verfügt über moderne Umkleide- und Sanitärbereiche sowie über Geräteräume für den Sport in der Halle und auf den Außensportanlagen.Die Sporthalle ist barrierefrei und bietet auch für den Freizeitsport im Bereich des Stadtteils „Albertstadt“ sehr gute Bedingungen. Die Sporthalle wurde in einer komplexen, energiesparenden Bauweise errichtet. Die Halle wird mit Fernwärme über Fußbodenheizung beheizt. Das Niederschlagswasser wird umweltfreundlich über ein offenes Muldensystem versickert, welches als Nebeneffekt Lerninhalte zum Thema Wasser vermittelt und zum kreativen Spiel genutzt werden kann.Oberbürgermeisterin Helma Orosz: „Sport und Bewegung sind elementarer Bestandteil unseres Lebens. Ich freue mich, dass hier eine Sporthalle entstanden ist, die sowohl dem Unterricht mit besonderer pädagogischer Bedeutung als auch dem Freizeitsport dient.“Das Förderzentrum ist eine überregionale Bildungsstätte für sprachbehinderte Kinder und Jugendliche. Zurzeit werden rund 220 Schülerinnen und Schüler durch das Förderzentrum betreut.Da die Sprache eine herausragende Bedeutung in der menschlichen Kommunikation einnimmt, findet eine enge Zusammenarbeit mit dem Hort und dem Heim, deren Träger das Jugendsozialwerk Nordhausen ist, statt.Die „Schule am Albertpark“ versteht sich selbst als „Durchgangsschule“ mit sonderpädagogischer Förderung. Die Schüler werden hier einige Jahre betreut, kehren dann an ihre Heimatschule zurück und beenden dort ihre Schullaufbahn. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Entwicklung der Bereiche Hören, Sehen und Bewegung gelegt.Bewegungserziehung ist an der „Schule am Albertpark“ ein wichtiges Unterrichtsfach. Bisher konnte dieser bedeutende pädagogische Teilbereich, zu dem auch der Sportunterricht einen hohen Beitrag leistet, nur eingeschränkt umgesetzt werden, da bisher keine Sporthalle zur Verfügung stand.Um diese Situation zu verändern, wurde 2006 mit der Planung einer modernen Sporthalle einschließlich Außensportanlagen und Neugestaltung der Pausenfreifläche begonnen.Im September 2008 begannen die Bau vorbereitenden Maßnahmen. Im November 2008 wurde die Baugrube ausgehoben und nach einer Bauzeit von etwa einem Jahr wurde die neue Sporthalle fertig gestellt.Die Kosten für die Sporthalle einschließlich der Sportfreianlagen und der Gestaltung der Pausenfreifläche belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro. Davon sind 1 Million Euro Fördermittel des Freistaates Sachsen, und 1,4 Millionen Euro Eigenmittel der Stadt Dresden.
Noch bis voraussichtlich Freitag, 18. Dezember, darf am Artesischen Brunnen (Albertplatz) kein Wasser entnommen werden. Hintergrund ist eine Desinfektion, die das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft heute durchführen ließ. Eine Probenahme und deren anschließende Auswertung bringt nun Aufschluss über die Qualität des Wassers nach der Desinfektion. Die Ergebnisse dieser Untersuchung stehen voraussichtlich bis Ende der Woche fest.Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft weist zudem darauf hin, dass am Artesischen Brunnen generell eine Wasserqualität gemäß Trinkwasserverordnung nicht gewährleistet werden kann.
Nördliche Vorstadt Dresden und Dresden West/FriedrichstadtDresden erhielt die Bewilligung von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den Zeitraum 2007 bis 2013 für nachhaltige Stadtentwicklung in Dresden. Insgesamt werden im Förderzeitraum EFRE 2 rund 12,6 Millionen Euro in die beiden Gebiete Nördliche Vorstadt Dresden und Dresden West/Friedrichstadt fließen. Das Geld stammt zu drei Vierteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und zu einem Viertel aus Mitteln der Landeshauptstadt Dresden. Es soll für Projekte zur Entwicklung benachteiligter Stadtteile eingesetzt werden und diese über die Förderdauer hinaus stärken.In den beiden Dresdner Projektgebieten sollen in den kommenden Jahren rund 50 Vorhaben mit Hilfe der europäischen Gelder verwirklicht werden. Neben städtebaulichen Maßnahmen und Infrastrukturprojekten sollen Freizeit- und Bildungsmöglichkeiten gestärkt und die lokale Wirtschaft gefördert werden. Erklärtes Ziel ist es, die Bewohner in die Entwicklungsprozesse ihrer Stadtteile einzubeziehen und Spielräume für ihr Engagement und ihre Ideen zu schaffen. Die EFRE-Projekte werden federführend von der Abteilung Stadterneuerung des Stadtplanungsamtes Dresden koordiniert.Mit der Förderung für das Gebiet der Nördlichen Vorstadt Dresden wird der Wandel eines einst industriell geprägten Gebietes hin zu einem attraktiven innenstadtnahen Lebens- und Arbeitsquartier unterstützt. Ihm kommt die Nähe zur Elbe ebenso zugute wie das Vorhandensein preiswerten sanierten Wohnraums. Zudem weist es eine innovative Gewerbestruktur mit weiterem Beschäftigungspotenzial auf. Diese Stärken sollen mit den europäischen Mitteln gezielt ausgebaut werden, um den Defiziten der großflächigen Brachen, der Gebäudeleerstände und sozialstrukturellen Probleme zu begegnen.Das Fördergebiet Dresden West/Friedrichstadt zeichnet sich durch seine zentrale Lage am Rand der Innenstadt aus, eine gute verkehrliche Anbindung sowie die barocke und gründerzeitliche Bausubstanz. Derzeit ist das Gebiet aber noch stark durch Brachflächen und hohem Gebäudeleerstand geprägt. Durch den Einsatz von EFRE-Fördermitteln soll sich das ändern.Neun Monate nach der Bewilligung europäischer Strukturfördermittel für nachhaltige Stadtentwicklung in Dresden sind nun am nördlichen und westlichen Innenstadtrand die ersten Erfolge der Förderung sichtbar.Der jahrzehntelang vernachlässigte Puschkinplatz in der Leipziger Vorstadt wird derzeit gestalterisch aufgewertet. Ein alter Taubenturm in der Nähe der St.-Petri-Kirchgemeinde wird zum multifunktionalen Kinder- und Jugendraum ausgebaut.In der Friedrichstadt wurde mit Maßnahmen zur Sanierung des barocken Neptunbrunnens begonnen. Außerdem erhielt der Innenhof des Umweltzentrums an der Schützengasse ein Dach, um die Umweltbibliothek mit einem zentralen Empfangsbereich auszustatten. Die Teilsanierung der Annenkirche steht kurz vor dem Abschluss.Mit der Umsetzung der Projekte in den beiden Fördergebieten knüpft die Stadt an die bisherigen Erfolge der Stadtentwicklung mit EFRE-Mitteln an. Bereits in der EU-Förderperiode 2000 bis 2006 sind Investitionen in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro in die Stadtteilentwicklungsprojekte Leipziger Vorstadt/Pieschen und Weißeritz geflossen. Damit wurden unter anderem Schulen und Kitas saniert, Kinderspielplätze angelegt und Parkanlagen erweitert. Zudem wurden Unternehmen bei ihren Investitionen unterstützt und zahlreiche soziokulturelle Initiativen gefördert. Der „Grünzug Weißeritz“, der wichtige Entwicklungsimpulse für den Stadtteil auslöste und auch zukünftig ein wesentlicher Baustein der Stadtentwicklung sein wird, wurde ebenfalls im Rahmen des Förderprogramms entwickelt.
Die Landeshauptstadt Dresden hat mit der Erstellung des Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) bis zum Jahre 2025 begonnen.Die Erarbeitung des VEP wird von vier Gremien getragen:Das erste Gremium ist der so genannte Lenkungskreis. Er besteht aus den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bau, den Beauftragten der Stadt für besondere Aufgaben (z.B. Gleichstellungsbeauftragte) sowie den Projektleitern. In diesem Gremium geht es um die kommunalpolitischen Anforderungen und die verkehrspolitische Aufgabenstellung, das inhaltliche Begleiten der Bearbeitung sowie die Entscheidung über inhaltliche Schwerpunktsetzungen.Das zweite Gremium ist der Runde Tisch. Dieser besteht aus Interessensvertretern, Fachverbänden und Vereinen, die das breite Spektrum städtischen Lebens und Wirtschaftens repräsentieren und die jeweils spezifischen Anforderungen an die VEP-Inhalte einbringen. Das sind zum Beispiel: IHK, ADFC, ADAC, DVB AG, VVO, BUND, GVZ und viele andere. Insgesamt besteht das Gremium aus 35 stadtexternen Mitgliedern. Dieses Gremium formuliert und prüft zum Beispiel Schwerpunkte, leitet komplexe Einzelthemen ab und sucht nach Kompromisslösungen bei sehr komplizierter Interessensvielfalt.Das dritte Gremium ist der Wissenschaftliche Beirat. Er ist Bestandteil des Runden Tisches und mit namhaften Wissenschaftlern verschiedener Fachbereiche aus der TU Dresden sowie anderer bundesdeutscher Forschungseinrichtungen besetzt. Seine Aufgabe ist es, den Runden Tisch, den Lenkungskreis, aber auch die Projektleitung in der Stadt aus wissenschaftlicher Sicht zu beraten und die neusten Erkenntnisse der jeweiligen Fachdisziplin in die VEP-Bearbeitung einfließen zu lassen.Die Projektleitung schließlich ist die Arbeitsebene der Stadt. Ihre Aufgabe ist letztlich die Umsetzung der Erarbeitung des VEP.Es ist vorgesehen, Mitte 2011 den VEP als beschlussreifes Dokument dem Stadtrat zu übergeben.
Das regelmäßig alle fünf Jahre durchgeführte System repräsentativer Verkehrsbefragungen (SrV) ist eine wichtige Grundlage für die strategische Verkehrsplanung der Landeshautstadt Dresden und Basis für verkehrsplanerische Entscheidungsvorschläge.Die meistbeachtete Kenngröße, die aus der Vielfalt der Informationen hervorgeht, ist der so genannte Modal Split (Verkehrsmittelwahlverhalten bzw. Anteile der Verkehrsarten am Gesamtverkehr).Im Jahre 2008 stellte sich im Gesamtverkehr der Modal Split wie folgt dar:Öffentlicher Personennahverkehr: 21 Prozent (+1 Prozent gegenüber 2003)Fahrradverkehr: 16 Prozent (+4 Prozent gegenüber 2003)Fußgängerverkehr: 24 Prozent (-2 Prozent gegenüber 2003)Motorisierter Individualverkehr: 41 Prozent (-2 Prozent gegenüber 2003)Der Anteil des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) hat sich leicht erhöht. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) ist weiter gesunken. Die stärksten Abnahmen weist der Fußgängerverkehr auf. Hauptgewinner an den Anteilen ist der Fahrradverkehr. Dieser steigerte sich um vier Prozent. Gegenüber 1994 hat sich der Fahrradanteil verdoppelt (von acht auf 16 Prozent).Der Fahrradanteil/1000 Einwohner ist von 689 auf 750 angewachsen.Der Anteil der Haushalte, die über keinen Pkw verfügen ist gegenüber 2003 um drei Prozent auf40 Prozent gestiegen. 51 Prozent der Haushalte verfügen über einen Pkw, nur noch neun Prozent über mehr als einen Pkw.Die Dresdnerinnen und Dresdner verbringen etwa 68 Minuten jeden Tag damit, von A nach B zu kommen, wobei ein Weg durchschnittlich 22 Minuten dauert. Daraus ergibt sich, dass jede Person pro Tag durchschnittlich drei Wege erledigt. Einkaufs- und Versorgungswege liegen dabei prozentual an der Spitze (abgesehen von Wegen zur Wohnung). Daran schließen sich Wege zur Freizeitgestaltung an, gefolgt von Wegen zur Arbeit und Ausbildung.
Das Gesundheitsamt informiert über aktuelle DosierungsempfehlungenUm vor der Neuen Grippe, der sogenannten Schweinegrippe, geschützt zu sein, genügt eine einzige Impfung für alle Altersgruppen. Darüber informiert das Dresdner Gesundheitsamt aufgrund häufiger Fragen.Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut empfehlen aktu-ell folgende Dosierung des Impfstoffs Pandemrix: Kinder erhalten ab dem 6. Lebensmonat bis zur Vollendung des 9. Lebensjahres 0,25 ml, was einer halben Erwachsenendosis entspricht. Kinder ab dem 10. Lebensjahr und Erwachsene, auch die über 60 Jahre, bekommen 0,5 ml Impfstoff. Beson-ders Risikogruppen, etwa medizinisches Personal, chronisch Kranke oder Schwangere, sollten sich impfen lassen.Die Impfung gegen H1N1 wird von vielen niedergelassenen Ärzten angeboten. Außerdem ist sie im Gesundheitsamt möglich, jetzt im Rahmen der regulären Impfsprechstunden:Gesundheitsamt ImpfstelleBautzner Straße 125Telefon 8 16 50 12ohne AnmeldungDi 9-11 Uhr und 14-17 UhrDo 14-17 Uhrzusätzlich am 14. und 21. Dezember 13-16.30 Uhrmit AnmeldungMo, Mi, Fr
Für alle Eislauffreunde hat die Freiberger Arena täglich geöffnet. Sowohl auf der Eisschnelllaufbahn im Freigelände als auch in der wettersicheren Halle stehen zum Publikumslaufen spiegelglatte Eisflächen zur Verfügung.Am Sonnabend, 12. Dezember, geht es dann wieder zur Eisdico. Das Disco Twice DJ-Team präsentiert ab 19:30 Uhr die aktuellen Eislauf-Charts, Hits der 80er und 90er und natürlich viel Wunschmusik.Detaillierte Informationen zu Zeiten und Preisen gibt es im Internet unter www.dresden.de/eislaufen, am Servicepunkt der Freiberger Arena oder telefonisch unter (03 51) 4 88 52 52.Trotz der Vielzahl an Weihnachtsmärkten und dem verkaufsoffenen Sonntag konnte die Freiberger Arena Dresden am vergangenen Wochenende über 10 000 Besucher und Sportler begrüßen.Die Freiberger Arena bot gleich mehrere Höhepunkte und brachte außerdem den Heimmannschaften sportliche Erfolge: Am Freitag siegten die Dresdner gegen die Fishtown Pinguins und der HC Elbflorenz gewann am Sonnabend knapp gegen den HSV Glauchau. Am Nikolaustag verzauberte das Eismärchen „Väterchen Frost“ vom Dresdner Eislauf-Club e. V. gleich zwei Mal die 5500 Gäste der nahezu ausverkauften Freiberger Arena.Parallel dazu nutzen viele Familien die Möglichkeit selbst eiszulaufen. Besonderer Höhepunkt war zweifelsohne der Nikolaus auf Schlittschuhen, der die kleinen und größeren Gäste mit roten Zipfelmützen überraschte.